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	<title>enjoying the postapocalypse &#187; Zugfahrt</title>
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		<title>Zugfahrt.</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 21:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[literarische Spielwiese]]></category>
		<category><![CDATA[Ruth]]></category>
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		<category><![CDATA[Zugfahrt]]></category>

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Mit einem Rucksack in einem sehr großen, langem Zug. Auf der Reise, offenbar. Ich weiß nicht mehr genau, mit wem, aber ich kannte nicht alle Leute der Gruppe. In einem bestimmten Wagen gibt es einen Friseursalon, und da sollten wir hin, nachdem wir die Rucksäcke offenbar irgendwo verstaut hatten.
"Ein Friseursalon in einem Zug, was ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.joeladami.net/wp-content/uploads/2010/09/zugfahrt.jpg" alt="Entgleister, alter Zug" title="Zugfahrt" width="755" height="372" class="aligncenter size-full wp-image-3065" /></p>
<p>Mit einem Rucksack in einem sehr großen, langem Zug. Auf der Reise, offenbar. Ich weiß nicht mehr genau, mit wem, aber ich kannte nicht alle Leute der Gruppe. In einem bestimmten Wagen gibt es einen Friseursalon, und da sollten wir hin, nachdem wir die Rucksäcke offenbar irgendwo verstaut hatten.<br />
&#8220;Ein Friseursalon in einem Zug, was für eine verrückte Sache!&#8221;, dachte ich, wagte es aber nicht, es laut auszusprechen. Denn der Friseursalon sah überhaupt nicht so aus wie ein Friseursalon, sondern eher so, als hätten Hippies einen komplett leeren Eisenbahnwagon eingerichtet. Holzboden, Sitzkissen, bunte Tücher.</p>
<p>Wir setzten uns, beim Hinsetzen fiel mir an meiner Umhängetasche ein Button auf. &#8220;A&#038;S&#8221; steht drauf, aber es war kein gewöhnlicher &#8220;Angscht a Schrecken zu Lëtzebuerg&#8221;-Button. Es war größer und als ich genauer hinsah, bemerkte ich, dass die Abkürzung für &#8220;Awe and &#8230;&#8221; stand. Versuchte da jemand, mich zu diskreditieren, war das ein Angriff auf mich oder nur ein merkwürdiger Zufall, so wie damals, als die <a href="http://www.joeladami.net/2005/06/30/krach-in-der-orangenmarmelade-hat-einen-tiefen-religioesen-sinn/">Buffy-Musical-CD</a> in meinem Rucksack landete?</p>
<p>Ich blätterte in einem Buch. Ein englischer Text beschrieb meine Geschichte. Die Kamera fuhr nach oben, über den Zug, in die grauweißen Schäfchenwolken, eine Hexe wird sichtbar. Sie thronte über allem, wie einst Saruman über Isengard. Aus ihrer magischen Feste hoch oben auf einem schneebedeckten Berg beobachtete und verwünschte sie mich. Sie schickte gefährliche Artefakte, um mich zu kontrollieren oder gar zu töten. War dieser merkwürdige Button eins dieser Artefakte? </p>
<p>Plötzlich stand ich I. gegenüber. Sie wirkte erfreut, mich zu sehen, lächelte, stand auf um mich zu begrüßen und küsste mich auf den Mund. Ich setzte mich verwirrt auf eins der großen lila Sitzkissen.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>In einem anderen Zug werde ich halbnackt beim Sex erwischt und zur Strafe mit schaumigen Sperma eingerieben. Die Frau neben mir muss <a href="http://www.joeladami.net/tag/ruth/">Ruth</a> sein, denn ich erkenne sie nicht.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.joeladami.net/?flattrss_redirect&amp;id=3059&amp;md5=6d54dc0b1a70cccf8c7dc625863f5703" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.joeladami.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>And all that could have been</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 20:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[literarische Spielwiese]]></category>
		<category><![CDATA[Project:SEELE]]></category>
		<category><![CDATA[Melancholie]]></category>
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		<description><![CDATA[Du sitzt im Zug (mal wieder!) und denkst, dass du wieder etwas schreiben möchtest. Anderseits überwiegt das Gefühl, sich nicht mit der momentanen Situation beschäftigen zu wollen. 

Dein Spiegelbild im Fenster wirkt fremd, eine andere Person, die du merkwürdigerweise auch bist. Eigentlich hattest du ein Hörspiel hören wollen, um nicht denken zu müssen und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du sitzt im Zug (<em>mal wieder!</em>) und denkst, dass du wieder etwas schreiben möchtest. Anderseits überwiegt das Gefühl, sich nicht mit der momentanen Situation beschäftigen zu wollen. </p>
<p>Dein Spiegelbild im Fenster wirkt fremd, eine andere Person, die du merkwürdigerweise auch bist. Eigentlich hattest du ein Hörspiel hören wollen, um nicht denken zu müssen und von einer menschlichen Stimme getröstet zu werden.  Und dann: iPod auf shuffle, Entdeckungsreise durch die Musikgeschichte. </p>
<p>Bedeutet ein Frisurenwechsel irgendetwas? Vielleicht repräsentiert ein kahler Kopf auch die Leere in dir, unbewusst, unterbewusst, gewusst?<br />
Wobei »leer« vielleicht auch nicht das richtige Wort ist.</p>
<p>Es ist einfach das Gefühl, das da etwas fehlt, die Sophia, die Muse, ein mythologischer Nordpol, zu dem du dich drehen kannst, während du deine atheistischen Gebete sprichst.<br />
Als ob das erstrebenswert wäre. In Wahrheit sind doch da ganz andere Dinge, die sich viel mehr gewünscht werden. Oder? Eigentlich weißt du das selbst nicht so genau. Alles sind lose Enden und Puzzlestücke und Scherben und Blut und Gedärme. </p>
<p>Ich möchte mein Universum wieder aufbauen und lustige, einfache Sci-Fi schreiben, aber ich kann das nicht, weil weil weil&#8230;<br />
(<em>Notiz an mich selbst: Zar enthaupten. Vielleicht auch Mond und Sterne.</em>) </p>
<p><a href="http://www.joeladami.net/wp-content/uploads/2008/08/pendel.jpg"><img src="http://www.joeladami.net/wp-content/uploads/2008/08/pendel.jpg" alt="Das foucaultsche Pendel im Conservatoire des Arts et Metiers in Paris" title="Pendel" width="500" height="342" class="alignnone size-full wp-image-1724" /></a></p>
<p>Du hast das Pendel gesehen und bist davor zurück geschreckt. Alles, was bleibt, sind grobkörnige Fotos und die Gewissheit, dort gewesen zu sein, es gesehen und gespürt zu haben.</p>
<p>Vielleicht ist das auch der Grund. Nachdem du die allerheiligste Reliquie deiner Mythologie gesehen hast, bleibt da nichts mehr. Es sei denn, du könntest die Welt im Innern eines gigantischen Kampfroboters retten. </p>
<p>Das Gefühl der Ungewissheit ist der Gewissheit des Ungefühlten gewichen. Einsame Autofahrten durch dunkle Wälder, wütend-traurige Gespräche über Sinn und Zweck und Schmerz und Narben und die Dinge, die hätten sein können. </p>
<p>Immer, immer wieder dieses Bild der Wegkreuzung irgendwo am Waldesrand in M., die stellvertretend dafür steht, dass man immer nur einen Weg gehen kann und dir Geschichten, die hätten sein können, Bände in unsichtbaren Universitäten füllen und jedes Mal ein Paralleluniversum bevölkern. </p>
<p>Alle Bibliotheken sind voll mit Büchern, die du nie lesen können wirst, voll mit Geschichten, die dein Herz nie berühren, deine Inspiration nie nähren werden.<br />
Und dennoch möchtest du nur noch welche schreibe, um ein weiteres Regal zu füllen. </p>
<p>Lichter funkeln in der Dunkelheit. Tote Sterne oder weit entfernte Städte? Vielleicht letzten Endes das Gleiche: Orte, die du nie besuchen wirst. </p>
<p>Und dennoch geht die aussichtslose Reise zum Fixpunkt des Lebens weiter.</p>
<p>[0808042250]</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<link>http://www.joeladami.net/2006/12/02/1108/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Dec 2006 21:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[enjoying]]></category>
		<category><![CDATA[Halsschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[krank]]></category>
		<category><![CDATA[vermissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zugfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[	Mir fehlt irgendwas. Und ich meine nicht nur, dass ich gesundheitlich nicht ganz auf der H&#246;he bin - mein Hals kratzt mal wieder ganz f&#252;rchterlich, es fehlt auch noch irgendetwas anderes. Eine Art innere Ruhe, die nicht da ist.
Ich kann mir teilweise vorstellen, woran es liegt. Ich vermisse ein klares, gutes Gespr&#228;ch, ich brauche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fehlt irgendwas. Und ich meine nicht nur, dass ich gesundheitlich nicht ganz auf der H&ouml;he bin &#8211; mein Hals kratzt mal wieder ganz f&uuml;rchterlich, es fehlt auch noch irgendetwas anderes. Eine Art innere Ruhe, die nicht da ist.<br />
Ich kann mir teilweise vorstellen, woran es liegt. Ich vermisse ein klares, gutes Gespr&auml;ch, ich brauche frische Luft, den Boden unter meinen F&uuml;&szlig;en und Bewegung. Und wenn es nur eine Zugfahrt ist. <br />
(Meine letzte war am Mittwoch.) </p>
<p>Ich hasse dieses Kranksein. Ich war produktiv, klar, aber es hat sich nicht &#8220;gut&#8221; angef&uuml;hlt. Schlussendlich hat sich alles sehr sehr langsam abgespielt. Und jetzt bin ich schon wieder m&uuml;de und m&ouml;chte mich am liebsten ins Bett legen und schlafen, um alles zu vergessen.  </p>
<p>Angst und Schrecken gibt es wohl erst morgen wieder.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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