Sternenstaub regnet auf uns herab, unablässig

Saturday, February 17th, 2007

Dies sind die ruhigen Wochenenden am Anfang des Jahres, die ich nie vermisst habe, aber insgeheim gespürt habe, dass ich sie brauche. Ich vermisse L. unglaublich. Wieder, ohne es zu bemerken.
Ich sehe es nur in momenten, als ob meine Vergangenheit sich in kleine Puzzelteile versprengt hätte und ich mich nun auf die Suche nach ihnen machen müsste.
Damals wusste ich nicht, welche Tragweite ein einfacherer Spaziergang hatte. Und genausowenig wissen wir, welche Auswirkungen einfache Sätze von uns haben können.

Saturday, December 2nd, 2006

Mir fehlt irgendwas. Und ich meine nicht nur, dass ich gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe bin - mein Hals kratzt mal wieder ganz fürchterlich, es fehlt auch noch irgendetwas anderes. Eine Art innere Ruhe, die nicht da ist.
Ich kann mir teilweise vorstellen, woran es liegt. Ich vermisse ein klares, gutes Gespräch, ich brauche frische Luft, den Boden unter meinen Füßen und Bewegung. Und wenn es nur eine Zugfahrt ist.
(Meine letzte war am Mittwoch.)

Ich hasse dieses Kranksein. Ich war produktiv, klar, aber es hat sich nicht “gut” angefühlt. Schlussendlich hat sich alles sehr sehr langsam abgespielt. Und jetzt bin ich schon wieder müde und möchte mich am liebsten ins Bett legen und schlafen, um alles zu vergessen.

Angst und Schrecken gibt es wohl erst morgen wieder.