Podcast: Angst und Schrecken in Tübingen

Sunday, June 8th, 2008

(Ja, diese Woche war mau. Ich versuche die Situation zu verbessern, aber es ist der Situation nicht gerade zuträglich, wenn man ewig in der Weltgeschichte herumgondelt.)
Es gibt Missionen, die sind wichtig für Gonzojournalisten. Und es gibt Missionen, die sind für Gonzojournalisten unerlässlich und müssen unbedingt angetreten werden. Eine solche unerlässliche Mission war mit einer Reise nach Tübingen verbunden…


MP3-Download Podcast: Angst und Schrecken in Tübingen

Die Musik stammt von Revolution Void und steht unter einer cc-Lizenz.

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Tübingen

Saturday, May 31st, 2008

Wie meine treuen twitter-Folger wissen, bin ich gerade in Tübingen, auf Einladung der Wüsten Welle, dem freien Radio hier. Und in Tübingen ist dieses Wochenende neben dem Jahrestreffen des Vereins Schwäbische Alb auch das RACT!-Festival. Drei Bühnen, Workshops, viele Stände und Liveübertragung der Wüsten Welle.
Wer meine Reiseerlebnisse schneller und vermeintlich lustiger verfolgen will, kann sich ja meine tweets ansehen. Ich wünsche noch ein erholsames und nettes Wochenende.

Wieder einmal Bodensee

Friday, May 16th, 2008

Ich reise mittlerweile ja ständig herum, schreibe merkwürdige Text über meine Reisen, benutze ausserhalb meines Podcastes drogenspezifische Themen - was ist nur los mit mir? Ich kann euch das nicht so wirklich sagen, ich hatte einfach Lust darauf, so zu schreiben, und finde es nicht mal so schlecht, vom Stil her. Fingerübung oder mehr? Ist mir auch egal. Deshalb habe ich ein Blog.

Ich bin auf jeden Fall schon wieder einmal am Bodensee, auf dem Radiocamp in Markelfingen. Wie immer gibt es Zelte, Radioverrückte, Internet, viel zu viel Bier (oh méi!) und, dieses Mal neu, Uno-Spielen. Falls man mich übrigens mal richtig schlimm bei einem Spiel verlieren sehen will, muss man nur Uno mit mir spielen. Ich weiss nicht, wie ich es mache, aber ich verliere da ständig. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings auch hinzufügen, dass wir mit verschärften Regeln gespielt haben.

Und dann halte ich morgen einen Workshop zu Angst und Schrecken. Wozu auch sonst?
Bin momentan ein wenig internetfaul, was wohl an dem gigantisch geilem Wetter und netten sozialen Kontakten liegt.

Rezensionsexemplar

Friday, February 8th, 2008

Gestern lagen im Radiobüro drei Bücher rum, von denen man mir sagte, ich solle sie mitnehmen, sonst würden sie fliegen. Ich lasse ungern zu, dass Bücher ungelesen in die Papiersammlung wandern, dann lasse ich sie lieber ungelesen in meinem Regal stehen. Ich griff nach den Büchern und sah mir die Titel an. »Geschichte der Kommunistischen Partei Luxemburgs« und »Charles Marx ? Un Héros Luxembourgeois« sprangen mir sofort ins Auge. Beides erschienen im Verlag der Zeitung der hiesigen KP. Das liess mich erst einmal schlucken. Aber na ja, interessant ist es schon, und hey, ich habe im letzten Sommer das kommunistische Manifest gelesen und vor allem die Sprache nett gefunden.

Dann gab es da noch Taschenbuch, das sehr viel dicker als die Lobpreisungen auf die KP und kommunistische Helden ist und den spannenden Titel »Luxemburgische Avantgarde« trägt. Luxemburgische Literatur zwischen 1916 und 1922? Ich wusste nicht einmal, dass es sowas gegeben hat. Na ja, ich weiß im Allgemeinen nicht sehr viel über luxemburgische Literatur. Insofern scheint mir das doch mal ein spannender Fund zu sein, der besonders im Hinblick auf Les jeunes Mélancoliques interessant sein könnte.

Überkompression und »Loudness War«

Monday, January 21st, 2008

Das Thema hatten wir ja schon mal. Die SZ hat sich ebenfalls damit beschäftigt. Der Artikel beinhaltet wenig neues, ausser einem relativ interessanten Teil über die klassische Musik, der allerdings nicht wirklich die Fragen beantwortet, die in der Diskusion hier aufgekommen sind: Dass man Kompression einsetzen muss, um Musik mit einer hohen Dynamik überhaupt auf eine CD zu kriegen, ist klar. Inwiefern der »Loudness War« sich auch auf dem Klassikmarkt zu bemerken macht, darüber erzählt uns die SZ leider nicht viel oder im Grunde genommen das, was zu erwarten ist: man geht behutsam vor.

Hi-Fi is dead

Friday, December 28th, 2007

Auf jeden Fall fast. Die Musikindustrie forciert die Produzenten, Stücke bis aufs letzte durch den Kompressor zu jagen, damit sie so laut wie möglich klingen. Dadurch ensteht das, was man gemeinhin als »Brei« bezeichnet. Die Rolling Stone (USA) hat ein exzellentes Dossier dazu zusammengestellt: The Death of High Fidelity.
Was noch dazukommt: Radiostationen jagen ihr Programm ebenfalls durch einen Kompressor, um im Gegensatz zur Konkurenz noch einmal lauter zu wirken. Was dabei rauskommt, muss ich niemanden mehr beschreiben.
(via Nerdcore)

Podcast: Angscht a Schrecken an der enzeger Heichschoul zu Lëtzebuerg

Monday, November 12th, 2007

Oft erkläre ich, wieso man an den Orten sein könnte, an denen ich Angst und Schrecken erlebe und sage dann, dass ich aus einem ganz anderen Grund dort war. Gut, ich war auch nicht zum studieren oder dozieren an der einzigen Hochschule in Luxemburg. Es hatte nicht einmal etwas mit dem Radio zu tun, sondern mit knallharten Geschäften…


MP3-Direktdownload Angscht a Schrecken an der enzeger Heichschoul zu Lëtzebuerg

Zu hören ist das ganze auch heute zwischen 16 bis 17 Uhr in der Sendung Crumble auf Radio ARA auf den Frequenzen 103,3 und 105,2 oder im Internet unter ara.lu.

Die Musik stammt von Revolution Void und steht unter einer cc-Lizenz.

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Vive d’Republique!

Tuesday, October 30th, 2007

Hier das Interview mit dem Präsidenten der Republique libre de Clairfontaine, das gestern bei Crumble über die Bühne ging:

Wer eine Kopie der gesamten Sendung möchte, einfach hier in den Kommentaren oder auf sonstigen Wegen melden!

Stöckchen aus dem Hinterhalt

Thursday, February 8th, 2007

Normalerweise kennt man die Blogger, die einen regelmässig lesen und kommentieren und zurückverlinken. Manchmal jedoch gibt es Überraschungen. trux, die erste Veganerin, die ich kennengelernt habe, hat mich mit einem Stöckchen beworfen.
Es geht um die sagenhaften 6 kuriosen Fakten, mich betreffend.

Fakt #1: Trotz meines Vegetarismus fasse ich Fleisch an, schneide es und diskutiere Zubereitungsarten. Ich kann mir vorstellen wie es idealisiert schmecken soll. Ich weiß, dass es nachher nicht so gut ist und dass ich Fleisch vom Geschmack her höchstens in kleinen Dosen ertragen würde und vom Ursprung her nicht gut finde, also lass ich es.
Fakt #2: Ich bin Vegetarier und mein Grund dafür ist: “Ich wollte einmal im Leben etwas komplett sinnfreies tun.” Trotzdem komme ich nie in Versuchung, Fleisch zu essen.
Fakt #3: Mir ist einmal Knorpel aus der dicken Zehe gewachsen, der 3 (!) mal operativ entfernt werden musste.
Fakt #4: Meine erste Radioerfahrung habe ich als Kinderstimme bei RTL gemacht.
Fakt #5: Ich habe auf einem Auge 6, auf dem anderen 7 Dioptrien.
Fakt #6: Ich war für einige Jahre Bademeister.

Das Stöckchen geht weiter an Thierry und an benem.

Bauchschmerzen

Saturday, January 13th, 2007

Schon wieder. Meine Mutter meint ja, es seien Magengeschwüre. Fühlt sich aber eher nach Gedärms an, das sich rebellisch zeigt. Vielleicht hätte ich es einfach nicht mit der Schokomilch übertreiben sollen. Oder sowas.
Nette Radiosendung gerade auf BBC 6 Music: Bruce Dickinson und seine “Rock Show”.
Aber der Mann klingt ein wenig angetrunken.