13. September: LJM auf dem Bücherfest in Vianden

Wednesday, September 3rd, 2008

Les jeunes mélancoliques werden, wie bereits angekündigt, am Samstag den 13. September auf dem Viander Bücherfest (Programm) auftreten. Nicht auf dem bekannten Schloß, sondern in dem nicht weniger beachtenswerten alten Kino des Städchens.
Der Zeitpunkt ist 15h30, also ist danach und davor genug Zeit, sich das Bücherfest anzusehen. Auf dem Programm sind ja auch noch andere interessante Lesungen - genung Gründe also, den Samstag in Vianden zu verbringen!

Wir werden definitiv zu dritt lesen: Thierry, Lisa und meine Wenigkeit.
Ich kann ausserdem schon verraten, dass ich den bis dahin unveröffentlichten 11. Teil der Geschichte rund um Zoë, Ina und ihren Ex vorlesen werde.

Also alle nochmal aufschreiben: 15h30, 13. September - Ancien Cinema, Vianden.

Kommende Lesungen

Friday, August 8th, 2008

Folgende Daten vormerken:

13. September 2008: Les jeunes mélancoliques, aale Kino, Vianden - 15:30
10. Dezember 2008: “an iwwerhaapt, mir hu Kulturjoer, d’Leit solle méi Drogen friessen” - Angscht a Schrecken zu Lëtzebuerg, Exit07 (CarréRotondes), Hollerich, Luxemburg - 21h
17. Dezember 2008: Les jeunes mélancoliques Exit07 (CarréRotondes), Hollerich, Luxemburg - 21h

Weitere Informationen wird es in den kommenden Tagen geben, aber ihr könnt euch die Daten ja schon mal rot im Kalender anstreichen und eure eventuell gebuchten Ferien stornieren bzw. Tickets für eine Reise nach Luxemburg einstreichen.

Verlorener Tag

Saturday, March 29th, 2008

Dies wäre ein verlorener Tag, meintest du. Und ich entgegnete, dass es wohl wichtig wäre, die Bilder des letzten Abends, der vergangenen Nacht Revue passieren zu lassen und sich dem wohligen müden Gefühl der Dehydrierung hinzugeben. Du klagtest über Kopfschmerzen und die Unmöglichkeit, einen Kater zu genießen. Ich hingeben, der nie Kopfschmerzen hat, meinte, dass auch dies dazugehörte.

Den Körper bis an die Grenzen treiben. Wie ein Irrer mit einer lächerlichen Sonnenbrille durch die Nacht laufen und ständig Thompson zitieren, was auf die Dauer nicht witzig, sondern nur nervig ist. In einem schicksalhaften Lokal brennt noch Licht, durch die halb heruntergelassenen Jalousien siehst du den Besitzer mit einem Freund diskutieren. Man hat dich überall vertrieben, und hier, mitten in der Nacht kommt dir die Erkenntnis:

Das, was wir brauchen, ist ein Zeppelin. Du siehst es schon vor dir. Ein gigantisches Luftschiff am Himmel über Norwegen, nur mit den LJM an Bord. Neben der luxuriösen Ausstattung gibt es noch ein paar weitere Argumente: Reisefreiheit, die Möglichkeit, unwillige LeserInnen zu entführen sowie die offensichtliche Inspiration, die von diesem Objekt ausgeht.
Du siehst dich selbst in deiner Kabine sitzen und deine Texte in die Tastatur einer altmodischen, mechanischen Schreibmaschine, die auf wunderbare Art und Weise mit einem Computer verbunden ist, hauen. »Klack! Klack! Klack!« macht die Maschine, während das Luftschiff starr seinen Kurs beibehält und nach Island fährt. (Fahren oder fliegen Luftschiffe?)

Podcast: Sternennacht

Monday, February 18th, 2008

Ich hatte heute mal wieder Lust, einen Text von mir zu vertonen. Ich red ja gerne vor Leuten, und noch lieber lese ich ihnen meine Texte vor. Sowas nennt man dann wohl Rampensau. Vielleicht auch einfach »lesegeil«. Bei mir spielt wohl auch der ewig unerfüllte Wunsch vom Rockstar mit. Da ich wohl nie so cool sein werde und mit einer Gitarre oder einem sonstigen Instrument in der Hand auf einer Bühne stehen werde, bleibt mir nur eine noch coolere Sache zu machen: Mich ohne Instrument auf eine Bühne zu stellen und Sachen vor zu lesen.

Da heute aber nicht wirklich eine Bühne noch Mitlesende bereit stehen, habe ich beschlossen, einen Text aufzunehmen und online zu stellen. Da Les jeunes melancoliques heute ihren ersten Geburtstag feiern, ist das noch ein weiterer Anlass, dies zu tun. Ich widme die Aufnahme dann auch meinen vier Mit-Bewegungsmitgliedern, ganz besonders aber Leti, die sich den Text vorgelesen gewünscht hat. (Gut, ich habe auch nur sie gefragt.)

Klein-Fire liest Sternennacht:

MP3-Download

Weitere Texte könnten folgen. Ich bin für Vorschläge aller Art, Kritik und Anmerkungen offen.

Video killed the lalalala

Monday, December 31st, 2007

(Zum Titel die Tags ansehen)
Da drüben bei den jeunes melancoliques gibt es 3 Videos von der Lesung. Thierry mit dem Manifest, Sara mit ihrem Publikumsgewinner »Das verlorengegangene Lebensgefühl «(Von dem ich persönlich übrigens nicht denke, dass es für irgendwelche Kasper geschrieben wurde. Überhaupt, es gibt ja Widmungen und so.) und ich mit meinem Lieblingslesetitel »teenage angst has pissed off well, I think«.

Jahresrückblick

Sunday, December 30th, 2007

Eigentlich hasse ich Jahresrückblicke. Momentan kann man sich im Internet vor Top-20-Listen nicht mehr retten. Darauf steht dann immer Musik, von der ich viel gelesen, aber wenig gehört habe. Vielleicht ist das ein Fehler, vielleicht auch nicht. Wenn ich mir meine Jahrescharts ansehe, ist da fast nur altes Zeugs drauf. (Das erste 2007-Album kommt auf Platz 24!) Ich kann bei aktueller Musik also nicht wirklich mitreden. Ein wenig schon, aber nicht wirklich halt. Ich muss also auf etwas anderes zurück blicken. Persönlich mag ich nicht, das wird sowieso eher traurig, obwohl das Jahr an und für sich sehr erfolgreich für mich war.

Sehen wir uns also einfach an, was ich so geschrieben habe. Eine art auto-literarischer Jahresrückblick, also.
(more…)

Fotos von der Lesung

Saturday, December 29th, 2007

Liesung07Liesung01Liesung02Liesung03Liesung04Liesung05Liesung06
Alle Fotos © by Martine de Lagardère. Vielen Dank!
Edit (2045): Auf Indymedia.lu gibt es ein Review von Patrick Kleeblatt.

Lesung.Rock.D:qliq.Dank.

Friday, December 28th, 2007

Wuah, ich weiß noch immer nicht, was ich über gestern Abend sagen soll. Ich bin einfach nur glücklich.
Es getan zu haben, auf dieser Bühne gesessen zu haben, die Texte gelesen zu haben.
Ich glaube, ich bin sogar glücklich, mit diesem verrückten Journalisten zu Abend gegessen zu haben, im wahrscheinlich besten Restaurant der Stadt, kurz vor Neun wieder im D:qliq aufgetaucht zu sein und all die Leute gesehen zu haben. Man hat gemerkt, dass es das erste Mal war. Nicht nur für uns, sondern auch für das Publikum.
Thierry, Joel, Sara
Danke an alle, die da waren. Danke an alle, die mir Mut gemacht haben. Danke D:qliq!
Das war sicherlich nicht die letzte Lesung. Mir schwebt das Wort Sommertour im Kopf herum, aber einfach ein »Nochmal!« wäre für’s Erste auch OK. Ich wurde auch auf eine eventuelle A&S-Lesung angesprochen – das wäre eine Idee, die ich aber ausserhalb von LJM sehe, und da kann man sich auch was überlegen. Unbekannte/Bisher unveröffentlichte Texte werden wir das nächste Mal wohl sicher vorlesen, damit die Stammleser auch etwas Neues hören. Für mich wird das wohl eher schwierig, denn, wie gestern von manchen so treffend festgestellt wurde, bin ich eher der, der Texte schreibt und postet – weil da ein innerer Druck ist, nicht nur zum Schreiben, sondern auch zum Veröffentlichen. (Und anscheinend schreibt man immer so, wie man es gerade nicht will. Ich würde sehr gerne große Konstruktionen basteln können, Dinge mehrmals überarbeiten und daran feilen, bis sie so passen, aber ich schreibe halt einfach anders.)
Wer nicht da war, kann sich schon die ersten Fotos und bald wohl auch das Video, das Tom gedreht hat, ansehen. Ausserdem haben Joël und blogeescht das ganze reviewt. Ich bin gespannt auf weitere Reaktionen. (und habe das Gefühl, das ich dem, was da gestern abgelaufen ist, nicht gerecht werden kann, mit Worten. Aber man kann schlecht jeden einzelen, der da war, umarmen.)

Les jeunes mélancoliques

Thursday, December 27th, 2007

Wir sind online. Danke Thierry!

Und nicht vergessen: Heute Abend, D:qliq, 21 Uhr: Bloggerlesung. Thierry, Joël, Sara.

Gesponserte Kultur

Tuesday, December 25th, 2007

Weshalb wir neue (junge?) Kunst/Kultur/Literaturbewegungen brauchen: Refeudalisierung des Kulturbetriebes bei Sven Scholz.