2010 revisited

Sunday, December 26th, 2010

photo cc by Gwenael Piaser

(2006. 2008. 2009)

1. Zugenommen oder abgenommen?
Gefühlsmäßig gleichgeblieben. Wobei ich insgeheim immer noch hoffe, dass ich in Wahrheit schwanger bin.

2. Haare länger oder kürzer?
Links kürzer, rechts gleich.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich, würd ich sagen. Dafür hab ich es aber geschafft, meine Brille zu brechen, die der heldenhafte Ben dann bei einem Zwischenstop in München geklebt hat.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Ich bin reich, dank der CEDIES.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Durch meinen Umzug hat sich die Miete etwas erhöht und ich habe doch einige Reisen unternommen.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Ich hab ja jetzt ein Fahrrad, das ich mit dem Wintereinbruch aber dann auch nicht mehr benutzt habe. Allerdings liegt meine Wohnung so, dass es keine Öffi-Alternative zu 15 Minuten “Frühsport” (zur Uni hetzen, samt Besteigung eines sehr steilen Hügels) gibt.

7. Der hirnrissigste Plan?
Hab ich zum Glück nicht in die Tat umgesetzt.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich hätte k. beim Schwimmen fast aus den Augen verloren, und die Wellen waren ziemlich hoch. Zählt das?

9. Der beste Sex?
Wien ist gut zu mir.

10. Die teuerste Anschaffung?
Die Kaution für die neue Wohnung? Oder als wirkliche, materielle Anschaffung: mein neues Bett, bestehend aus einer großen Matratze und Lattenrost. Unglaublich viel bequemer als die Pritsche, auf der ich das Jahr davor genächtigt habe. Manchmal aber auch so groß, dass ich mich drin verliere. Vielleicht sollte ich Leute finden, die drin liegen, damit ich die Orientierung behalte.

11. Das leckerste Essen?
Kürbisrisotto.

12. Das beeindruckendste Buch?
Unentschieden zwischen Elisabeth Rank – Und im Zweifel für dich selbst und Jack Kerouac – On the road. Beide auf ihre Art und Weise beeindruckend.

13. Der ergreifendste Film?
Ich glaube, ich habe 2010 genau einen Film im Kino gesehen und bei dem bin ich auch kurz mal weggenickt. Ich werde nie der Cineast, der ich gerne wäre. Aber seht euch Ons Identitéit an! (Es gibt mittlerweile auch deutsche und französische Untertitel!)

14. Die beste CD?
Mir fällt schockierenderweise keine ein. Die neue Neubauten-CD habe ich leider noch nicht gehört.

15. Das schönste Konzert?
Habe mir leider kein erwähnenswertes Konzert angesehen.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Wien. Emotionen.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
k. Und meinen neuen Mitbewohner_innen.

18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
Kribbeln.

19. 2010 zum ersten Mal getan?
Urlaub zu Zweit. In einem Zelt. An der belgischen Küste.

20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Mich irgendwo zu Hause gefühlt.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
emotionales Chaos. Und die restlichen zwei verteile ich auf die vielen Natur- und Umweltkatastrophen auf dem Planeten.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass es sich lohnt, sich mit dem “Gender-Kram” zu befassen.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ein Geschenkpaket mit ganz vielen tollen Sachen.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Besuch und alle Konsequenzen, die dieser hatte.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“War das mit der Einladung eigentlich ernst gemeint?”

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
“Ich hab dich vermisst.”

27. 2010 war mit einem Wort …?
loskommen.

28. Noch Fragen?
Mehr Fragen beantworte ich gerne bei formspring:
http://www.formspring.me/Joel

2009 revisited

Tuesday, December 29th, 2009

photo cc by Gwenael Piaser

(2006. 2008.)

1. Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Wobei ich insgeheim immer noch hoffe, dass ich in Wahrheit schwanger bin.

2. Haare länger oder kürzer?
Länger. Und dann wieder kürzer. Und dann wieder länger. Bald wohl wieder kürzer. Es ist so ein vierteljährliches Auf- und Ab.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleichgeblieben. Wobei ich es ja geschafft habe, den Rückflug einen Tag vor meinem Augenarzttermin zu legen.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr zur Verfügung. So richtig meins ist das auch nicht.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Hey, ich bin jetzt Mieter und kaufe für mich selbst ein und so.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Eher weniger. Ich bin allerdings auch ganz schön herumgekommen. Münster, Groede in den Niederlanden, Paris, Amsterdam Kopenhagen, Wien und auch manchmal so interimsweise Bratislava.

7. Der hirnrissigste Plan?
Na ja, meine Pläne bezüglich Wohnungssuche in Wien waren wohl etwas blauäugig. So etwas richtig hirnrissiges habe ich nicht getan, würde ich sagen.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Mein praktisches Examen im Wald war sicherlich ziemlich gefährlich, was die Chance, zu scheitern, anging. Ansonsten sass ich reichlich benebelt einem russischen Geländewagen, der von ähnlich benebelten Personen durch den Wald gekarrt wurde, mitten in der Nacht. Das hätte wahrscheinlich auch schief gehen können.

9. Der beste Sex?

10. Die teuerste Anschaffung?
Ich hab die Wohnung ja nicht gekauft, ansonsten wär es das wahrscheinlich. Ich kaufe wahrscheinlich einfach nicht viele teuere Sachen.

11. Das leckerste Essen?
War bestimmt selbstgekocht. Oder das halbe Buffet, das KollegInnen von einem Empfang in die Boku-Protestzentrale gebracht haben, weil es dort niemand mehr gegessen hat.

12. Das beeindruckendste Buch?
Ich habe dieses Jahr gefühlsmäßig viel zu wenig gelesen, auch wenn ich nicht einmal weiß, ob es denn tatsächlich weniger war als 2008. Lebensraum Wald von Heinrich Hofmeister hat mir viel über Waldgesellschaften beigebracht. Vor allem, das ich das ein wenig merkwürdig finde.

13. Der ergreifendste Film?
Ich war unglaublich viel im Kino und habe mir sehr sehr viele Filme angesehen, vor allem vor den Oskars, die ich mit meiner kleinen Schwester zusammen gesehen habe. Insofern natürlich schwierig. Antichrist hat mich ergriffen, aber nicht unbedingt auf eine schöne Art und Weise. Vielleicht Man On Wire. Oder Milk.

14. Die beste CD?
Irgendwie halte ich 2009 nicht wirklich für ein starkes Musikjahr. We were promised Jetpacks. Obwohl ich die neue Editors und die neue Therapy? auch sehr gut finde.

15. Das schönste Konzert?
Nine Inch Nails in der Rockhal.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Lernen. Und das hat sich auch gelohnt. Aber protestiert habe ich auch viel. Und überhaupt, eigentlich war 2009 zwei Jahre. Einmal bis zu meinen Examen und einmal die Zeit danach.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
jetzt-ex-Klassenkameraden. Wir hatten eben die Welt erobert, den Sommer vor uns und einen endgültigen Sieg errungen. Ich mag euch, Jungs.

18. Vorherrschendes Gefühl 2009?
Aufbruch. Durch die Hölle und – nicht zurück, sondern ganz wo anders hin.

19. 2009 zum ersten Mal getan?
Gewählt. Wohnung gesucht. Mich inskribiert. Umgezogen. Miete bezahlt.

20. 2008 nach langer Zeit wieder getan?
In den Niederlanden gewesen.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Harddiskausfall, Deppendiskussionen, Wahlsieg gewisser Parteien.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Sich Gedanken um die Wahlen zu machen. Weil irgendetwas wählen nicht die Lösung ist.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Eine CD mit eigenen, selbst eingesprochenen Texten. Fand ich ziemlich toll.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Anerkennung und Respekt von Leuten, von denen ich ebenfalls eine hohe Meinung habe.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Bien!

27. 2009 war mit einem Wort …?
Veränderung.

28. Noch Fragen?
Mehr Fragen beantworte ich gerne bei formspring:

2008 revisited

Friday, January 2nd, 2009

(Weil Anke es macht.) 2006

1. Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen, leider.

2. Haare länger oder kürzer?

Sehr viel kürzer. Und unverfilzter.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Hornhautkrümmung weg.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Weniger. Nach fünf Wochen unbezahltem Praktikum hatte ich diesen Sommer keine Lust mehr, noch was zu tun.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr. Was auch mit dem Praktikum zu tun hatte. Die Jahre vor 2008 hatte ich halt noch nie fünf Wochen lang für mich selbst einzukaufen.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Ein bisschen mehr, wegen dem Hund. Und wenn “bewegen” auch Reisen heißt, dann sehr viel mehr: 2008 war definitiv das Jahr des Reisens: Bonn, Paris, Quebec, Paris, Bodensee, Tübingen, Freiburg, Basel, Marseille, Wien, Ratibor, Breslau, Leipzig, Trier (haha), Köln waren die Ziele, also ingesamt 14 verschiedene Städte/Orte, was schon beeindruckend war. Und eigentlich möchte ich das nicht missen, denn es war wunderbar.

7. Der hirnrissigste Plan?

Eigentlich gab es dieses Jahr keine so hirnrissigen Pläne. Auch wenn immer alles ein wenig verrückt und schnell kam, so waren die meisten Reisen dennoch halbwegs durchdacht, wenn auch unvorbereitet. Vielleicht war der hirnrissigste Plan deshalb der, zu denken, auf einer Studentenparty Ende Oktober bis zum ersten Zug bleiben zu können.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Praktikum in Marseille, wenn man sich die Statistiken anschaut, sicherlich. Ansonsten war es wieder viel und oft live fast, die young and leave a handsome body/Gonzo, aber nie so wirklich gefährlich. Vielleicht das Börsenspiel, bei dem wir sogar gewonnen haben Zehnte wurden.

9. Der beste Sex?

Ja, bitte.

10. Die teuerste Anschaffung?

Das Praktikum war zwar teuer, hat sich aber im Endeffekt sogar finanziell gelohnt, da die EU-Börse sehr großzügig war.

11. Das leckerste Essen?

Immer, wenn ich mit Thierry oder Sara beim Inder war.

12. Das beeindruckendste Buch?

Ich habe dieses Jahr gefühlsmäßig viel zu wenig gelesen, auch wenn ich nicht einmal weiß, ob es denn tatsächlich weniger war als 2006. Beeindruckt haben mich auf jeden Fall die meisten, vielleicht sollte ich Junkie von William S. Burroughs besonders erwähnen.

13. Der ergreifendste Film?

Into the Wild. Vielleicht der einzigste Film, der mich dieses Jahr wirklich ergriffen hat. War 2007. Ich kann mich nur erinnern, den Baader-Meinhof-Komplex gesehen zu haben. Und noch irgendetwas mit Thierry mal, dieses Vier-Perspektiven-Ding, bei dem ich während der Actionszenen fast eingenickt bin.

14. Die beste CD?

Með suð í eyrum við spilum endalaust von Sigur Rós.

15. Das schönste Konzert?

Sigur Rós in der Rockhal. Neben A. zu stehen, der es vor dem Konzert gar nicht so gut gegangen ist und zu sehen, wie sie von Lied zu Lied die Band mehr vergöttert und sich freut, doch mitgekommen zu sein,

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Reisen. (Siehe 6.)

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Radiomenschen.

18. Vorherrschendes Gefühl 2008?

on the road, bei 200 Sachen den Kopf auf dem Fenster strecken und laut schreien: GONZO!

19. 2008 zum ersten Mal getan?

Den nordamerikanischen Kontinent betreten. Fünf Wochen nicht zu Hause gewesen. Solo-Lesung gehabt. Kreatives Schreiben mit Anleitung.

20. 2008 nach langer Zeit wieder getan?

Haare geschnitten.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Um 5.00 Uhr in Marseille aufstehen, ungemütliche Jugendherbergen, Harddiskausfall

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Wieder mit Bloggen anzufangen.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Da müsst ihr wohl die Beschenkten fragen? Wohl wieder: Zuhören und “da sein”.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Anerkennung und Respekt von Leuten, von denen ich ebenfalls eine hohe Meinung habe.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

“Klar komm ich nach Quebec/Tübingen!”

27. 2008 war mit einem Wort …?

Verrückt.

Jahresrückblick

Sunday, December 30th, 2007

Eigentlich hasse ich Jahresrückblicke. Momentan kann man sich im Internet vor Top-20-Listen nicht mehr retten. Darauf steht dann immer Musik, von der ich viel gelesen, aber wenig gehört habe. Vielleicht ist das ein Fehler, vielleicht auch nicht. Wenn ich mir meine Jahrescharts ansehe, ist da fast nur altes Zeugs drauf. (Das erste 2007-Album kommt auf Platz 24!) Ich kann bei aktueller Musik also nicht wirklich mitreden. Ein wenig schon, aber nicht wirklich halt. Ich muss also auf etwas anderes zurück blicken. Persönlich mag ich nicht, das wird sowieso eher traurig, obwohl das Jahr an und für sich sehr erfolgreich für mich war.

Sehen wir uns also einfach an, was ich so geschrieben habe. Eine art auto-literarischer Jahresrückblick, also.
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Jahresrückblick

Monday, January 1st, 2007

Zugenommen oder abgenommen?
Wat weiß ich. Zugenommen, glaub ich.

Haare länger oder kürzer?
Länger.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr, schätze ich.

Der hirnrissigste Plan?
“Ich hab genügend Geld, um nach Lyon zu fahren.”

Der beste Sex?
/

Die teuerste Anschaffung?
Gute Frage. Wahrscheinlich das Ticket nach Lyon.

Das leckerste Essen?
Die Nudeln mit Käsesoße gestern? Das selbstgekochte Essen nach sovielen Stunden Dauerkochen auf einem Wagenplatz in Köln? Ich weiß es nicht…

Das beeindruckenste Buch?
Hunter S. Thompson: Fear and Loathing in Las Vegas

Das enttäuschendste Buch?
Muss ich wohl verdrängt haben…

Der ergreifendste Film?
Babel

Die beste CD?
Einstürzende Neubauten – Grundstueck

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Radiomachen

Vorherrschendes Gefühl 2006?
Was für ein unglaublicher Trip

2006 zum ersten Mal getan?
an einem See geknutscht

2006 nach langer Zeit wieder getan?
nach Frankreich gereist

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Tote Tiere, Harddiskersatzkaufenmüssen, Kranksein im Mai

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Da sein, wenn ich gebraucht wurde.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
siehe oben.

2006 war mit 1 Wort…?
einTrip