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	<title>enjoying the postapocalypse &#187; Internet</title>
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		<title>Der Spiegel macht doof.</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 16:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Peroid.

Ich fand den Ansatz des Ursprungsartikel ja gar nicht mal so schlecht. Also, zu wissen, dass sich das Gehirn den Gewohnheiten anpasst. Aber ich ziehe halt andere Schlussfolgerungen daraus wie der Spiegel, das Sturmgeschütz der Doofheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienlese.com/2008/08/10/senderstoerung-in-formationen-fuer-kulturpessimisten/">Peroid.</a><br />
<img src="http://www.spiegel.de/static/epaper/SP/2008/33/ROSPANZ20080330001-312.jpg" alt="Spiegel Cover" /><br />
Ich fand den Ansatz des <a href="http://www.theatlantic.com/doc/200807/google">Ursprungsartikel</a> ja gar nicht mal so schlecht. Also, zu wissen, dass sich das Gehirn den Gewohnheiten anpasst. Aber ich ziehe halt andere Schlussfolgerungen daraus wie der Spiegel, das Sturmgeschütz der Doofheit.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wieder einmal Bodensee</title>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 08:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich reise mittlerweile ja ständig herum, schreibe merkwürdige Text über meine Reisen, benutze ausserhalb meines Podcastes drogenspezifische Themen  - was ist nur los mit mir? Ich kann euch das nicht so wirklich sagen, ich hatte einfach Lust darauf, so zu schreiben, und finde es nicht mal so schlecht, vom Stil her. Fingerübung oder ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich reise mittlerweile ja ständig herum, schreibe merkwürdige Text über meine Reisen, benutze ausserhalb meines Podcastes drogenspezifische Themen  &#8211; was ist nur los mit mir? Ich kann euch das nicht so wirklich sagen, ich hatte einfach Lust darauf, so zu schreiben, und finde es nicht mal so schlecht, vom Stil her. Fingerübung oder mehr? Ist mir auch egal. Deshalb habe ich ein Blog.</p>
<p>Ich bin auf jeden Fall schon wieder einmal am Bodensee, auf dem Radiocamp in Markelfingen. Wie immer gibt es Zelte, Radioverrückte, Internet, viel zu viel Bier (<em>oh méi!</em>) und, dieses Mal neu, Uno-Spielen. Falls man mich übrigens mal richtig schlimm bei einem Spiel verlieren sehen will, muss man nur Uno mit mir spielen. Ich weiss nicht, wie ich es mache, aber ich verliere da ständig. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings auch hinzufügen, dass wir mit verschärften Regeln gespielt haben. </p>
<p>Und dann halte ich morgen einen Workshop zu Angst und Schrecken. Wozu auch sonst?<br />
Bin momentan ein wenig internetfaul, was wohl an dem gigantisch geilem Wetter und netten sozialen Kontakten liegt. </p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Suche nach der Maus</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 14:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links und so...]]></category>
		<category><![CDATA[Meta:blog]]></category>
		<category><![CDATA[Clay Shirky]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe noch nie von Clay Shirky gehört. Offenbar ist er ein Autor, der New Media an einer New Yorker Uni lehrt. Und er hat ein Buch über die digitale Revolution (oder über &#187;das Internet &#171;) geschrieben hat, das sich Here Comes Everybody nennt und in dem Vereinigten Königreich ein sehr hübsches Cover hat. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe noch nie von <a href="http://shirky.com/">Clay Shirky</a> gehört. Offenbar ist er ein Autor, der New Media an einer New Yorker Uni lehrt. Und er hat ein Buch über die digitale Revolution (oder über &raquo;das Internet &laquo;) geschrieben hat, das sich <a href="http://isbn.nu/978-1594201530">Here Comes Everybody</a> nennt und in dem Vereinigten Königreich ein sehr hübsches <a href="http://shirky.com/hceUKcover.jpg">Cover</a> hat. Da fällt mir ein, dass ich schon mal etwas von dem Buch gehört habe, den Namen des Autors aber wohl vergessen habe. Das passiert mich verdammt oft, aber ich habs einfach nicht so mit Namen. Dafür gibt es ja Facebook, da sind Bildchen über den Namen. Das Buch hat natürlich auch ein <a href="http://www.herecomeseverybody.org/">Blog</a> und da hat Shirky eine wunderbare Rede gepostet, die ich gerne so unterschreiben möchte. Sie nennt sich <a href="http://www.herecomeseverybody.org/2008/04/looking-for-the-mouse.html">Gin, Television, and Social Surplus</a> und ist mehr als empfehlenswert.<br />
Ein Zitat zum Appetitanregen:<br />
<q>However lousy it is to sit in your basement and pretend to be an elf, I can tell you from personal experience it&#8217;s worse to sit in your basement and try to figure if Ginger or Mary Ann is cuter.</q></p>
<p>Dieses Posting wäre ohne twitter nicht zustande gekommen. Und ja, es ist Sonntag, und ja, ich bin ein wenig ein Sonntagsblogger. Aber ich könnte das hier auch Vollzeit, würde mich wer dafür bezahlen! :-P</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Aufhören? Wieso, um alles in der Welt?</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 18:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta:blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich kann ehrlicherweise niemanden verstehen, der einfach so mit dem Bloggen aufhören will. Sicherlich kann es Gründe dafür geben, eine Pause zu machen, aber wenn jemand sein gesamtes Blog löschen will, kann ich das auf keinen Fall nachvollziehen. Ich find brach liegen lassen schon schlimm genug. 

Ich weiß, wie ich mich fühle, wenn mein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann ehrlicherweise niemanden verstehen, der einfach so mit dem Bloggen aufhören will. Sicherlich kann es Gründe dafür geben, eine Pause zu machen, aber wenn jemand sein gesamtes Blog löschen will, kann ich das auf keinen Fall nachvollziehen. Ich find brach liegen lassen schon schlimm genug. </p>
<p>Ich weiß, wie ich mich fühle, wenn mein Blog für ein paar Stunden offline ist. Auch, wenn ich überhaupt keine Lust hatte, zu bloggen, beginne ich dann zu twittern, um das plötzlich enstandene Loch in meiner Selbstdarstellungsmaschinerie zu stopfen. Aber vielleicht bin ich das auch nur. Ein egomanisches Monster, eine Rampensau, immer hunrig nach Aufmerksamkeit und ein paar Leuten, die mir zujubeln und ab und an ein paar Kommentare von sich geben. Ich Emo, ich.<br />
Und ich will eigentlich gar nicht wissen, wie sich cold turkey anfühlt. Das Blog löschen. Oh Gott, was für eine furchtbare Vorstellung. Wenn ich nur daran denke, möchte ich nach jedem Posting ein Datenbankbackup machen und es redunant auf 23 Server verteilen.</p>
<p>Könnte ich mir ein Leben ohne Blog vorstellen? Nur noch schwer. Natürlich könnte ich noch immer in mein Heft schreiben, die Texte an Menschen verschicken, deren Meinung ich wirklich hören will, in Ruhe ein Buch schreiben und meine Gedanken ausnahmsweise mal für mich halten. Aber ich weiß, dass es nicht mehr das gleiche sein würde. Und mit jedem Blog, das stirbt, wird das Leben wieder ein Stück ärmer. So ist es mit Sad Autumn, und so wäre es auch mit jedem anderem Blog, das ich momentan lese. (Bis auf einige Ausnahmen, die ich nur aboniert habe, weil dort noch einmal etwas wichtiges kommen könnte.)</p>
<p>Aber sollten jetzt noch weitere Blogs sterben oder nicht wieder aufgemacht werden, habe ich wenigstens etwas, das ich wie mein <a href="http://www.joeladami.net/angscht-a-schrecken-zu-letzebuerg/">persönlicher Held, Vorbild und geistiger Vater</a>, Hunter S. Thompson, auf eine Gedenktafel am Ende eines noch nicht existierenden Buches schreiben könnte. </p>
<p>Und morgen mache ich eine Liste mit tollen neuen Blogs aus Luxemburg, um die allgemeine Untergangsstimmung wieder gut  zu machen. Und das erinnert mich an eine schöne Geschichte, die meine Mutter mir erzählt hat, die werde ich dann jetzt gleich sofort bloggen.<br />
Fazit: Man kann niemanden dazu zwingen, nicht aufzuhören, aber Fireball würde es wohl nie tun und findet es immer wieder schade, wenn jemand es tut. Das hätte ich ja jetzt auch fast twittern können.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Spannungsverhältniss von Kultur, Zensur, Geld und dem Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 20:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe ja letztens schon von diesem Colloque erzählt, aber ich will darauf jetzt nicht weiter eingehen, weil ich nur für meinen eigenen Workshop da war und sonst nicht ganz viel mitbekommen habe. Was vor allem an meiner Zeit lag. Letzten Samstag war ich nämlich ultra-eingespannt, ganz im Gegensatz zu diesem Wochenende. Obwohl das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ja <a href="http://www.joeladami.net/2008/04/15/kultur-zensur-geld/">letztens</a> schon von <a href="http://culture-argent-censure.eu/">diesem Colloque</a> erzählt, aber ich will darauf jetzt nicht weiter eingehen, weil ich nur für meinen eigenen Workshop da war und sonst nicht ganz viel mitbekommen habe. Was vor allem an meiner Zeit lag. Letzten Samstag war ich nämlich ultra-eingespannt, ganz im Gegensatz zu diesem Wochenende. Obwohl das auch anders hätte sein und verlaufen können, aber ich muss ja nicht immer zu alles Lust haben. Und vor allem tut es auch mal gut, ganz entspannt ein paar schönen Tätigkeiten nachzugehen. Schreiben, und damit ja wohl auch so etwas wie &raquo;Kultur schaffen &laquo;, gehört ja auch zu meinen Steckenpferden.</p>
<p>Wo fängt Kultur an, und wo hört sie auf? Insbesondere wenn man das Internet betrachtet, ist das eine schwierige Frage, die man kaum noch einfach beantworten kann. Sind YouTube-Videos Kultur? Vielleicht nicht im allgemeinen, aber auch mit einer Handykamera und einem einfachen Schnittprogramm kann man geniale Werke schaffen. Eins der bekanntesten und langlebigsten Webcomics besteht aus immer den gleichen Bildern. Ist das Kunst? Ich sage ja. In vielen Fällen wird etwas geschaffen. </p>
<p>Der Künstler ist, im klassischen Sinne, von Geld abhängig, weil er irgendwie leben muss, will oder kann er nicht einer regulären Beschäftigung nachgehen, ohne seine Kunst zu vernachlässigen. Deshalb muss er seine Werke verkaufen oder einen Gönner finden, der ihn irgendwie finanziert. Und in dem Sinne ist die Künstlerin und damit die Kunst wieder bedroht, weil die finanziellen Mittel möglicherweise nicht unabhängig von dem Output des Künstlers fließen. Die Künstlerin läuft Gefahr, zum Auftragskünstler zu werden und nicht mehr Kunst zu machen, die ihr gefällt, sondern dem Gönner. Und damit ist auch die Kunst in Gefahr, denn dadurch geht ihr in meinen Augen etwas verloren. Ich kann auch gute Artikel über Projekttage in meiner Schule schreiben und dabei all die Dinge erwähnen, die laut Lehrerin und deren Uni erwähnt werden müssen, aber so richtig zufrieden bin ich mit dem Resultat danach nicht, einfach weil es nicht das gleiche ist.</p>
<p>Ein weiterer Faktor ist die Anpassung an den Markt. Sei das ein literarisches Genre, das gerade in Mode ist, eine Musikrichtung, die sich besonders gut verkauft oder eine Form von Kunstwerken, die gerade auf dem Kunstmarkt heiß begehrt ist. Inwiefern kann eine Band, die bei einem großen Label ist, wirklich die Musik machen, die sie machen will und jene Texte singen, die dem Sänger/der Songwriterin in den Kopf gekommen sind?<br />
Ich behaupte: Nicht wirklich. Sonst würden sich nicht so viele Bands von ihren Labels trennen. (Obwohl hierfür wohl auch ein genereller hirnzellenfressender Virus in den Führungsetagen der Musikindustrie verantwortlich sein kann, denn die Verbreitungspolitik, vor allem im Internet, lässt immer noch zu wünschen übrig. Kulturflatrate!) Wie es wohl mit Autoren, Filmemacherinnen oder anderen Künstlerinnen sein mag, weiß ich nicht und kann ich auch nicht beurteilen.</p>
<p>Die Gefahr der Zensur geht aber nicht nur von potentiellen Geldgebern aus, sondern von jeder Macht, die die Kraft hat, zu zensieren, dh. vor allem vom Staat, aber auch von Verlägen, Kunsthäusern, Museen, Zeitungen, usw. Im Internet gibt es diese Form der Zensur nicht, bzw. ist sie hier leichter zu umgehen. Als FlickR vor einigen Monaten deutsche User vor Nippeln schützen wollte, sind die <em>en masse</em> zu anderen Anbietern gewechselt und haben sich dort ihre Nippel angesehen. Eine weitere Form von Zensur ist der Verbot des Benutzens von copyrightgeschütztem Material, wie es zum Beispiel bei MashUps oder Mixtapes der Fall ist. Hier kann selbst das Internet nicht vollständig vor Zensur schützen, da die Urheber solcher Werke von den Anwälten der Rechteinhaber gejagt und heimgesucht werden können.<br />
Hier stellt sich eine ähnliche Frage wie beim Graffiti: Kann auch Kunst, die die Rechte anderer verletzt, legal sein? Und ist das überhaut Kunst? (Oder künstlerisch wertvoll?) </p>
<p>Hier kann man nun allgemein einfügen, dass das Internet eigentlich eine große Kopiermaschine ist und es relativ idiotisch ist, die Kopie verbieten zu wollen, wenn man es mit einem Medium zu tun hat, dessen gesamtes Funktionieren auf dem Prinzip des Kopierens basiert. Ich kann aber gleichzeitig die Rechteinhaberinnen, insbesondere kleine Bands verstehen, die Geld für ihre Kunst haben wollen, weil sie anders nicht überleben können. </p>
<p>Das Internet stellt in allen diesen Bereichen eine Chance dar. Es gibt bereits eine Menge von Webseiten, die es zB. Bands ermöglichen, Geld zu sammeln, um sich beispielsweise eine Album-Aufnahme leisten zu können. Netlabels vertreiben Musik über das Internet. Verlage drucken CC-Bücher von berühmten Bloggern. Ansonsten gibt es Print-On-Demand nicht nur für Büchern, sondern auch für Fotos, Bilder, T-Shirts, Kaffeetassen und ähnliches. CC und ähnliche Lizenzen ermöglichen es MashUp und Mixtape-Künstlerinnen, ohne Gefahr zu Mashen und zu Mixen.<br />
Durch soziale Netzwerke werden Kräfte gebündelt, Autorinnen finden Fotografen und Bassisten Schlagzeugerinnen.</p>
<p>Und dennoch, Geld als Künstler machen ist auch im Internet schwer. Aber wohin wollen wir, was ist gut für die Kunst und was sollte passieren?<br />
Staatlich subventionierte Kunst hat oft nur Eventcharakter (für die Massen) oder ist für die sozialen Eliten gemacht.<br />
Künstlerische Freiräume bringen kein Geld und werden oft schnell wieder aufgegeben, wenn sie denn überhaupt existieren können.<br />
Im Internet liegt die Zukunft, aber es wird uns auch nicht retten. </p>
<p>Was wir brauchen, sind neue Modelle für ein neues Jahrhundert. Neue Ideen und offene Ohren und Herzen, die sie empfangen. Wir müssen uns lösen von der Idee, dass die Kopie etwas böses ist und Zensur notwendig. Wir sollten erkennen, dass wir nicht nur auf der Konsumenten oder der Erschaffer-Seite stehen können, sondern dass es immer mehr Grauzonen dazwischen gibt. Interaktivität wird Teil der neuen Kunst sein, mit in sie einfließen, der Betrachter wird zum Künstler, die Kunst zur Betrachterin, die Künstlerin zur Kunst.<br />
Und das ist erst der Anfang</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Podcast: Angscht a Schrecken mam »Project Chanology«</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 15:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was für die Ohren]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal erlebt man Angst und Schrecken dort, wo man eigentlich glaubt, davor gefeilt zu sein. Der Krieg von Anonymous gegen Scientology, der das Internet heimsucht, erschüttert auch einen Gonzojournalisten aus Luxemburg, der sich nebenbei noch Gedanken über Grabsteinsprüche macht.


MP3-Download Podcast: Angscht a Schrecken an engem obskuren Fitnesscenter

Die Musik stammt von Revolution Void und steht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal erlebt man Angst und Schrecken dort, wo man eigentlich glaubt, davor gefeilt zu sein. Der Krieg von Anonymous gegen Scientology, der das Internet heimsucht, erschüttert auch einen Gonzojournalisten aus Luxemburg, der sich nebenbei noch Gedanken über Grabsteinsprüche macht.</p>
<p><a href="http://media.switchpod.com//users/angschtaschrecken2008/angschtaschrecken57.mp3">Download audio file (angschtaschrecken57.mp3)</a><br />
<a href="http://media.switchpod.com//users/angschtaschrecken2008/angschtaschrecken57.mp3">MP3-Download Podcast: Angscht a Schrecken an engem obskuren Fitnesscenter</a></p>
<p>Die Musik stammt von Revolution Void und steht unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">cc-Lizenz</a>.</p>
<p><strong>Achtung!</strong> Der alte Switchpod-Feed funktioniert nicht mehr! Ich bitte euch deshalb, den <a href="http://feeds.feedburner.com/AngschtASchrecken">Feedburner-Feed</a> zu abonieren, da ihr ansonsten keine Benachrichtigungen über den neuen Feed mehr bekommen werdet!</p>
<p><a href="http://feeds.feedburner.com/AngschtASchrecken">A&amp;S Podcast Feed</a> &brvbar; <a href="pcast://feeds.feedburner.com/AngschtASchrecken">A&amp;S in iTunes oder anderem Podcatcher abonnieren</a> &brvbar; <a href="http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=263476058">A&amp;S im iTunes Katalog</a><br />
<span id="more-1582"></span><br />
Ech sin als Weblogger, Podcaster an erfuerenen Internet-“Benotzer“ jo net onbedengt daat, waat en onwessend geif nennen, wann et em Trends am Internet geht. Normalerweis kreien ech déi hipp Saachen wéi Myspace, Facebook, last.fm, Qtrax an esou weider schon e puer Joer virun denen „normalen“ Leit mat, denken mer dann „waat en Blödsinn“ an irgendwann schwätzen mech Leit dorobber un. </p>
<p>Mee verschidden Saachen waaren och mir emmer en Rätsel. Wou zum Beispill all déi Videoen an Biller hier kommen, déi durno joerenlaang duerch den Internet an eventuell och duerch déi real Welt turnen. Et ged do zum Beispill déi sougenannten LOL-Cats, den Introsvideo vun engem schlecht iwersaatzen japaneschen Videospill, den Badger-Song, an esou weider, an esou weider. Anscheinend schengt Quell vun all dem Blödsinn d&#8217;Sait 4chan ze sin. Daat ass un sech en groussen Forum, wou jiddereen Biller dropsetzen kann. Daat do allerlee Blödsinn dobai ass, versteht sech vum selwen. Wéi ech de Site entdeckt hun, ass et mir kaal den Reck erof gelaaf. Wéi konnt sech esou eng gigantesch Unsammlung vun komeschen Biller an blödsinnegen Kommentaren esou laang virun mir verstoppen? Wiesou huet nie irgendeen mir gesoot, daat den Site geif existéiren? Ech waar mir ziemlech secher, daat meng zwee aal Bekannten Angscht a Schrecken des öfteren op den Site gin, fir sech Inspiratioun ze sichen.</p>
<p>Op alle Fall ass op dem Site och irgendwann en Group enstaanen, den sech konsequenterweis „Anonymous“ nennt. Eng Reih Leit, déi eigentlech jidderengem symphatesch misst sin: Sie hacken myspace-accounts, jooen Pädophiller an verbreeden och soss relativ vill Onrou an Verwirrung am Netz. Ech kann daat alles novollzeien, mee trotzdem sin déi Leit esou&#8230; komesch, daat Angscht a Schrecken och bei mir opgetaucht sin, wéi ech déi eischten Keier vun hinnen heiren hun.<br />
An engem komeschen Video huet eng elektronesch Stemm de Krich erklärt. Angscht a Schrecken sin méi grous gin. </p>
<p>Virdeischt hun ech net verstaanen, wourems et gaangen ass. Komesch Wierder sin gefall, an d&#8217;Bild vum Video huet eigentlech just aus enger Staadt bestaanen, wou Wolleken laanscht gezun sin. Un sech hun ech mer erwaard, all Moment geif irgendeppes um Bildschirm passéiren, waat mech furchtbaar erfeiren geif an main duerch de ville Gonzojournalismus schon extremt nervöst Härz geif  mat engem Cou stoen bleiwen. An dann geif ech doud emfaalen. Mam Kapp op d&#8217;Tastatur. Keen extrem schéinen Doud. An op main Grawsteen geifen se schreiwen „Gesturwen, wéi en geliewt huet: mat Angscht a Schrecken“.<br />
Wann ech bessi iwerleen, klengt daat guer net emol esou schlecht als Sproch um Grawsteen. Emmerhin besser wéi „Endlech hällt en de Baack!“, waat wahrscheinlech um Grawsteen vun. gewessen. pseudo-investigativen. Journalisten. Hei. Am. Land. Wärt. Stoen. </p>
<p>Op alle Fall hun ech dunn relativ schnell rausfonnt, em waat et gaangen ass. Anonymous huet der Sekte Scientology den Krich erklärt. Einfach esou. Also, vlaischt net graad einfach esou.<br />
Ech wees net, ob daat en bekannten Fakt ass, mee den Tom Cruise, den jo bekanntermossen an der Sekte Member ass, ass an engem Video opgetaucht, wou en esou ziemlech egal waat geziehlt huet. Also, den Video ass am Internet opgetaucht. An den Tom Cruise huet doranner wirklech ausgesin wéi wann en graad op engem firchterleechen Meskalin-Drogentrip wier an probéiert hätt, mat Speed dovunner roofzekommen an vun sengem Produzent nach eng Taas Kaffi mam Kokain dran servéiert kritt hätt, fir daat d&#8217;Wierder besser aus dem Mond rutschen. Ausserdem ass am Hannergrond dauernd d&#8217;Titelmelodie vun Mission Impossible gelaaf, déi iwregens en furchtbaaren Ourenwuerm ass. </p>
<p>Angscht a Schrecken. En Video vum Tom Cruise, den sain Gehier am Wäschsalon net nemmen mat enger ordentlecher Portioun Lenor an Calgon gewäsch kruut, mee et  anscheinend och nach direkt do vergiess haat.<br />
An als Reaktioun dorobber vun engem Group, den sech „Anonymous“ nennt, en Video mat enger mechanescher Stemm, déi der Scientology-Sekt de Krich erklärt.<br />
Angscht a Schrecken sin méi grous gin. </p>
<p>Ech wosst, daat Scientology eng komplett verreckt Sekt ass, déi dorunner glewen, daat d&#8217;Seilen déi an den Menschen stierchen duerch eng Atombommenexplosioun AN engem Vulkan op engem aaneren Planéit vun hirem richtegen Kierper getrennt gin sin. Ausserdem sin sie geint Psychatrie an brengen och schon mol Leit em, wann et muss sin. Immens onbequem an onsymphatesch Leit also, déi net zu normalen Verreckten geziehlt kennen gin. Wann en Mensch dorun glewt, daat irgendeen Typ, den virun 2000 Joer op zwee Stecker Holz houng, vun enger Fraa op d&#8217;Welt gesaat gin ass, déi nie Sex haat (bzw. Sex mat engem Geescht, mee daat ziehlt anscheinend net!), dann ass en vlaischt e bessi verreckt. Och wann en dorunner glewt, daat d&#8217;Welt vun engem giganteschen Spaghettimonster erschaafen gin ass, huet en vlaischt eng kleng mat der Broutscheiss. Mee et ass en net gefeierlech. An daat ass de Problem mat Scientology. Et ass een Grupp vun gefeierlechen Verreckten, déi d&#8217;Leit mat komeschen Gedankenstreimmießinstrumenter traktéiren. </p>
<p>Ech hun mech op engem komeschen, düsteren Wiki, deen en Pokemon als Logo haat, schlau gemaach. Do waaren déi net esou geheim, mee trotzdem düster Pläng vun der „Operation Canology“ opgeschriwen, an daat an engem komeschen Internet-Slang, den quasi net ze verstoen waar, wann en net graad all 2. Beleidegung als Ersatzwuert fir irgendeppes furchtbaar Banales geholl huet. An do stoungen d&#8217;Waffen vun desem Krich: Ungreff op de Site vun Scientology, Telefonsunriff, endlos Faxen mat schwaarzen Saiten, Fluchblieder, Veröffentlechen vun internen Dokumenter, an esou weider, an esou weider. </p>
<p>Virun e puer Minuten waar ech nach en ganz normalen Internetbenotzer gewierscht. An elo waar ech zweschen d&#8217;Fronten vun engem Krich gerooden, wou op der enger Sait eng onheemlech, anonym Mass stoung, an op der aanerer Sait en Sekt vun geiferlechen Verreckten.<br />
Angscht a Schrecken haaten mech. Daat léi waar gefeierlech, an net op déi normal Art an Weis. Daat léi waar keng Kaffifahrt vun Drogenverreckten, daat léi waar&#8230; Krich. Also, anscheinend. </p>
<p>Ech hun mech dorunner erennert, wéi ech eng Keier zweschen d&#8217;Fronten vun enger Verschwörung gerooden waar, wou op der enger Sait en Grupp vun anarchisteschen Informatiounsterroristen an de Geheimdengscht stoungen an op der aanerer Sait déi roud-riets-Pol-Pott Brigaden, déi aus dem Keller vun enger letztebuergescher Zeitung eraus operéiert hun.</p>
<p>Naasen Schwees ass mir de Bockel erofgelaaf. Ech wosst net méi, waat ech maachen sollt. Daat enzegt, waat elo nach bliwen waar, waar d&#8217;Flucht. Mee och op en virtuellt Kraiz ze drecken, fir vun engem Site erof ze kommen, netzt naischt méi. Ech haat meng Spueren hannerloss, an wann eng vun denen zwou Partéien wollt, konnten sie mech kreien, do waar ech secher&#8230; </p>
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		<title>Sammlung von Schwachsinn</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 18:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die heißeste Liste gequillrter Scheiße, die beste Sammlung von geistigen Armutszeugnissen, der grandiose Beweis, dass Politik und Medienmacher oft in einer Paralellwelt leben: Die 50 besten Zitate übers Internet
Jean-Remy ist nicht alleine. Er befindet sich in der besten Gesellschaft von jenen, die scheinbar nichts verstanden haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die heißeste Liste gequillrter Scheiße, die beste Sammlung von geistigen Armutszeugnissen, der grandiose Beweis, dass Politik und Medienmacher oft in einer Paralellwelt leben: <a href="http://medienlese.com/2007/09/27/die-50-besten-zitate-uebers-internet/#more-1505">Die 50 besten Zitate übers Internet</a><br />
Jean-Remy ist nicht alleine. Er befindet sich in der besten Gesellschaft von jenen, die scheinbar nichts verstanden haben.</p>
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