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	<title>enjoying the postapocalypse &#187; individuelle Artikelgestaltung</title>
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	<description>(enjoying the postapocalypse)</description>
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		<title>Es war traurig …</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 17:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[enjoying]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Artikelgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Kerouac]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es war traurig, seine schmale Gestalt in der Dunkelheit zurückbleiben zu sehen …

&#171; enjoying the postapocalypse

Es war traurig, seine schmale Gestalt in der Dunkelheit zurückbleiben zu sehen, als wir fortfuhren, wie vorher jene anderen Gestalten in New York oder in New Orleans: unsicher stehen sie unter einem unermeßlichen Himmel, und alles um sie herum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaser"><a href="http://www.joeladami.net/2010/07/12/es-war-traurig/"><img src="http://www.joeladami.net/wp-content/uploads/2010/07/ontheroad.jpg" alt="" title="on the road" width="755" height="264" class="aligncenter size-full wp-image-2974" /></a><br />
Es war traurig, seine schmale Gestalt <a href="http://www.joeladami.net/2010/07/12/es-war-traurig/ ">in der Dunkelheit zurückbleiben zu sehen …</a></div>
<p><span id="more-2961"></span></p>
<div class="backlink">&laquo; <a href="http://www.joeladami.net">enjoying the postapocalypse</a></div>
<div class="zitat">Es war traurig, seine schmale Gestalt in der Dunkelheit zurückbleiben zu sehen, als wir fortfuhren, wie vorher jene anderen Gestalten in New York oder in New Orleans: unsicher stehen sie unter einem unermeßlichen Himmel, und alles um sie herum ist versunken. Wohin? Was tun? Wozu? – schlafen. Doch wir, diese verrückte Bande, wollten vorwärts (Kerouac 1957, 203).</div>
<p>Quellen:<br />
Kerouac, J., 1957. On the Road. New York: The Viking Press.<br />
<a href="http://www.flickr.com/people/pagedooley/">Dooley, K.</a>, 2009. <a href="http://www.flickr.com/photos/pagedooley/3803994316/">Arizona</a>. <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">cc-by</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.joeladami.net/?flattrss_redirect&amp;id=2961&amp;md5=b9805cd1f37ca1bfde83b0d4092f1651" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.joeladami.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kaffee und Kuchen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 15:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[literarische Spielwiese]]></category>
		<category><![CDATA[Aline]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Ina]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Artikelgestaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Zoë]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dies ist ein neuer Teil der Kuchenbaum-Geschichte. Der Artikel hat ein eigenes Layout, deshalb nicht erschrecken, wenn die Seite erst einmal ungewohnt aussieht. Besondere Geschichten haben auch eine besondere Präsentation verdient.
 
&#60;&#60; enjoying the postapocalypse
Kaffee und Kuchen
Dies ist ein Teil der Geschichte Kuchenbaum um ein Mädchen namens Ina, ihren Exfreund, ihre Freundin, Zoë, und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaser"><img src="http://www.joeladami.net/wp-content/uploads/2010/05/kaffeundkuchen.jpg" alt="" title="kaffeundkuchen" width="755" height="273" class="aligncenter size-full wp-image-2887" /><br />
Dies ist ein neuer Teil der Kuchenbaum-Geschichte. Der Artikel hat ein eigenes Layout, deshalb nicht erschrecken, wenn die Seite erst einmal ungewohnt aussieht. Besondere Geschichten haben auch eine besondere Präsentation verdient.</div>
<p><span id="more-2863"></span> </p>
<div class="backlink"><a href="http://www.joeladami.net">&lt;&lt; enjoying the postapocalypse</a></div>
<div class="titel">Kaffee und Kuchen</div>
<div class="lead">Dies ist ein Teil der Geschichte <a href="http://joeladami.net/kuchenbaum">Kuchenbaum</a> um ein Mädchen namens Ina, ihren Exfreund, ihre Freundin, Zoë, und deren Exfreundin, Aline.<br />
Was bisher geschah lässt sich <a href="http://joeladami.net/kuchenbaum">hier</a> nachlesen.</div>
<div class="story">
Zoës Hand verkrampfte sich für einen kleinen Moment, als sie den Griff der Schublade umklammerte. Dann schmiss sie die Schublade mit aller Kraft zu. Sie konnte nicht nur den lauten Knall, gefolgt vom Geschepper des bunt zusammengewürfelten Besteckes, das etwas verzögert die Kräfte der Schwerkraft zu spüren bekam, hören, sondern den Aufprall regelrecht spüren.<br />
Sie blickte ein weiteres Mal ungläubig auf ihr Mobiltelefon.<br />
&#8220;Ich liebe dich&#8221; stand da. Ein Satz, der keines Satzzeichens bedurfte.<br />
Am liebsten hätte sie die Schublade noch einmal zugeschmissen. Diesmal noch fester. Am besten so fest, dass die ganze Einbauküche zusammengefallen wäre. </p>
<p>Sie stützte sich auf die Arbeitsfläche, auf der ihr Telefon lag, übte so starken Druck aus, dass die fürchtete, die Tasten würden sich in ihrem Handteller abzeichnen. Stumm blickte sie auf den grau gesprenkelten Kunststoff. Eine einzige, kleine Brotkrumme lag dort. </p>
<p>Gänsehaut im Nacken. Sie wusste instinktiv, dass jemand sie beobachtete. Und sie wusste, dass Ina sah, wie es ihr ging. Ina konnte jede noch so kleine Änderung ihres Gemütes sehen. Sie verstand es die kleinen Anzeichen zu sehen. Ina sah die Gänsehaut, die angespannten Rückenmuskeln, die verkrampften Hände. Und Ina würde wissen, was los war. </p>
<p>&#8220;Hast du meinen Schal gesehen?&#8221;, fragte sie und ärgerte sich, dass ihre Stimme nicht so beiläufig klang, wie sie es gerne gehabt hätte. Immerhin schaffte sie es, Inas Blick nicht auszuweichen. </p>
<p>&#8220;Er hängt auf der Garderobe. Willst du etwa raus? Wir sind quasi eingeschneit!&#8221;<br />
&#8220;Mit der Schneehöhe könnte man nicht mal Skifahren. Ich meine den Grünen, mit den merkwürdigen Mustern. Dieses Hippieteil.&#8221; </p>
<p>Ina seufzte. Einen Moment lang öffnete sie den Mund, wie um etwas zu sagen. Sie nahm Luft, verschluckte sich fast und als die Wörter ihr auf der Zunge tanzten, schluckte sie sie wieder hinunter. Statt dessen meinte sie trocken:<br />
&#8220;Er liegt auf meinem Nachttisch. Ich mag deinen Hals lieber nackt.&#8221;</p>
<p>Ein Grinsen.<br />
Und noch eins, allerdings ein kürzeres.</p>
<p>Ina musste nicht wissen, dass Aline ihr wieder geschrieben hatte. Sie wurde immer auf eine sehr merkwürdige Art und Weise eifersüchtig, als ob Zoë noch irgendetwas an ihrer Exfreundin liegen würde. Als ob Zoë dafür könnte, dass Aline ihr immer wieder Nachrichten schrieb. Digitale Liebesbekundungen, die Aline verzweifelt auf die Reise schickte, wahrscheinlich ohne Recht zu wissen, was sie tun würde, antwortete Zoë positiv. </p>
<p>Der Schal lag auf dem Nachtisch, wie Ina es beschrieben hatte. Auf Inas Nachtisch. In Inas Zimmer. Das zugleich auch ihr Zimmer war, denn obwohl sie ihr angeboten hatte, eins der vielen leeren Zimmer in dem großen, leeren Haus inmitten des großen, weiten Nichts zu beziehen, war sie realistisch geblieben und hatte nur das Bett des Nebenzimmers als Kleiderablage verwendet.<br />
&#8220;Wir werden doch sowieso immer in einem Bett schlafen&#8221;, hatte sie gesagt. Ina hatte gegrinst und ihr einen Kuss auf die Stirn gegeben. </p>
<p>Jetzt saß sie auf ihrem Bett und zog sich Socken an. Dicke, flauschige Wollsocken, mit denen sie auf den Treppenstufen unheimlich aufpassen musste, damit sie nicht ausrutschte und auf dem Hintern die Treppe runterrutschte. Dabei hatte sie das als Kind gerne getan. Aber es bestand wohl ein großer Unterschied zwischen dem Körper eines Kindes, der einem selbst immer unzerstörbar vorkommt, das eine Treppe runterrutscht und dem unabsichtlichen Fallen. Nicht nur das Steißbein, sondern auch der Kontrollverlust schmerzte.</p>
<p>Kontrollverlust. Das klang ein klein wenig nach dem Abend, an dem sie Aline kennengelernt hatte. Damals hatte sie auch die Kontrolle verloren, sie sogar freiwillig abgegeben …</p>
<p>Eine Geburststagsparty in einer Dachwohnung hoch oben über der Stadt. Vor der Tür hatten noch nicht viele Schuhe gestanden, als Zoë angekommen war. Sie war oft zu pünktlich, konnte sich aber auch nicht angewöhnen, absichtlich zu spät zu kommen, denn das ergab in ihren Augen auch sehr wenig Sinn. Irgendwer musste ja den Anfang machen, musste der oder die Erste sein, damit der Gastgeber nicht mehr alleine in der aufgeräumten Wohnung stand und dem Bier in der Badewanne zusehen musste, wie es langsam wieder warm wurde. </p>
<p>Neben ihr war das Geburtstagskind, ein Bekannter, den sie gerade dabei war, näher kennen zu lernen, dessen Freundin und ein paar seiner Mitbewohnerinnen anwesend. Während er Kaffee kochte, unterhielten sie sich über Politik und merkwürdige, exotisch wirkende Wahlsysteme, von denen sie noch nie etwas gehört hatte. Im Hintergrund lief Drum&#8217;n'Bass, was ein wenig surreal wirkte, wo sie ganz ruhig Milchkaffee tranken, die Tasse mit dem hell braunen, bitter-süßen Getränk neben der halb leeren Bierdose, die es zur Begrüßung gegeben hatte, abgestellt, auf weitere Gäste wartend, die langsam eintrudelten und das Zimmer füllten, bis das Gespräch immer weiter wuchs und so groß und unübersichtlich wurde, dass es schließlich zerfiel und sich in kleinere Einzelgespräche aufteilte. Ina diskutierte mit einer Freundin, die gerade gekommen war, über deren Kurzurlaub.<br />
Sonnengebräunt und den Kopf voll mit erlebten Abenteuern auf Südseeinseln.<br />
Zoë betrachtete ihren eigenen Arm.<br />
Bleich. Auch sie brauchte mal wieder ein Abenteuer. Sie setzte die Bierdose an und bat eine ihr unbekannte Person, die gerade Nachschub holte, ihr doch noch eine mitzubringen. &#8220;Auf ein Abenteuer!&#8221;, prostete sie sich selbst zu, als sie die Dose mit einem lauten Zischen öffnete, um sie dann gegen die des unbekannten Getränkelieferanten zu stoßen.
<div class="tasse">
&#8220;Alex.&#8221;, stellte dieser sich vor und hielt ihr seine linke Hand hin. </p>
<p>Ein wenig verwundert über die für sie eher ungewohnte Begrüßungsform sagte sie halblaut &#8220;Zoë&#8221;, lächelte verlegen und nahm erst mal einen großen Schluck Bier. Wieder fiel ihr Blick auf die Südseetouristin, die gerade von einer Bootsfahrt erzählte, bei der sie angeblich Delphine gesehen hatte. Sie setzte die Bierdose auf den kleinen Tisch, der vor dem Sofa stand, auf dem sie saß. Ihr Blick fiel auf die Tasse, noch zu einem Drittel gefüllt mit lauwarmen Kaffee.<br />
Als sie nach dem Gefäß griff, ging das Licht aus.</p></div>
</p></div>
<div class="credit"><small><a href="http://www.flickr.com/photos/andilicious/4302609345/">snow photo</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">cc</a> by <a href="http://www.flickr.com/people/andilicious/">Andi Licious</a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/dnorman/4565203215/">coffee photo</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">cc</a> by <a href="http://www.flickr.com/people/dnorman/">D&#8217;Arcy Norman</a></small></div>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.joeladami.net/?flattrss_redirect&amp;id=2863&amp;md5=d695700501a1c97abd37482500718920" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.joeladami.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>translunar</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 05:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Artikelgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd]]></category>

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		<description><![CDATA[translunar

Ich war mal auf einem Seminar, einem sogenannten „Train the trainer“, mit den Themen Antidiskriminierung und Werkzeuge gegen Rassismus. Ein Seminar, das in vielerlei Hinsicht ein ziemlich einschneidender Punkt in meinem Leben war und vieles ge- und verändert hat. Nicht nur, weil wir ziemlich intensiv mit der Thematik gearbeitet haben, sondern auch weil ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="Titel">translunar</div>
<p>Ich war mal auf einem Seminar, einem sogenannten „Train the trainer“, mit den Themen Antidiskriminierung und Werkzeuge gegen Rassismus. Ein Seminar, das in vielerlei Hinsicht ein ziemlich einschneidender Punkt in meinem Leben war und vieles ge- und verändert hat. Nicht nur, weil wir ziemlich intensiv mit der Thematik gearbeitet haben, sondern auch weil ich mich persönlich enorm weiterentwickelt habe, bzw. die Grundlagen für diese Weiterentwicklung gelegt wurden.<br />
<span id="more-2739"></span><br />
Translunar, also sich hinter des Mondes befindend, war ein Wort, dass ich durch wahlloses Blättern in einem Fremdwörterbuch, das damals herum lag, gefunden habe. Ich nahm mir ein Moderationskärtchen und schrieb das Wort und die Definition auf, weil es mir gut gefiel.</p>
<div class="definitionsmacht">
trans|lu|nar [adj. astron.]<br />
   1. (of a spaceflight or trajectory) towards the Moon from the Earth or another planet<br />
   2. situated beyond the Moon, or its orbit; unworldly
</div>
<div class="nachhinein">
Im Nachhinein ein sehr richtiger Reflex. Das Wort ist mir vor kurzem wieder eingefallen. In letzter Zeit habe ich mich ein klein wenig mit dem Dune-Zyklus beschäftigt, will sagen, ich höre das Hörbuch zum Einschlafen und habe Dune 2000 gespielt. Letzteres vor allem, weil ich als Kind mal einen Spielbericht über das Spiel gelesen habe (wahrscheinlich in der Gamestar) und die Sandwürmer, die Einheiten verschlingen, faszinierend fand. Wie alles, was man als Kind in der Vorstellung  unglaublich spannend fand, wurde das Spiel leider relativ schnell langweilig. </p>
<p>Was blieb, war die Sehnsucht. Ich kann nicht richtig sagen, wieso, aber in mir schlummert eine unbändige Sehnsucht nach den Sternen. Vielleicht liegt es daran, dass ich als Kind immer gezwungen wurde, mir „Raumschiff Enterprise“ anzusehen, was ich dann auch immer so mäßig interessant fand.<br />
Ich brauche weit entferne Zukünfte, Dis- und Utopien, fremde Welten und altvertraute Probleme in neuen Gewändern. </p>
<p>Was an Science Fiction so großartig ist, ist die (fast) unendliche Grösse des Universums, die Abermillionen und – milliarden von Sternen und Planeten, auf denen Geschichten spielen können. Und damit entsteht auch die Möglichkeit, doch mal einen Planeten komplett mit einer Stadt zu bebauen. Oder ein ganzes Sonnensystem in eine Dyson-Sphäre zu hüllen, weil man erforschen will, wie das Leben in so einer Umgebung so ist. Etwas, was in unserer Realität sehr viel schwieriger ist, denn wir haben halt nur einen einzigen Planeten.<br />
Und obwohl ich die Ortungsschwierigkeiten im beginnenden 21. Jahrhundert immer noch die spannendsten finde, sehne ich mich nach mehr. Ich will die Einsamkeit des Weltraums erfahren, die Spannungen bei Kontakt mit fremden Wesen, die Probleme einer Zivilisation, die sich nicht einmal darauf besinnen kann, dass alle ihre Mitglieder auf dem gleichen Planeten leben.</p>
<p>Pink Floyds „Brain Damage/Eclipse“ trägt das Versprechen, dass es zumindest auf der erdabgewandeten Seite des Mondes weiter geht. Die auch ruhig, wie so vieles in der Sci-Fi, als Metapher verstanden werden kann. Die Reise zur anderen Seite des Mondes ist immer auch die Reise auf die dunkle Seite seiner Selbst. </p></div>
<div class="darkside">
Und da will ich hin.<br />
Auf die dunkle Seite des Mondes.
</div>
<div class="translunar">Und noch viel weiter, translunar.</div>
<p><em>Dieser Beitrag erscheint zusammen mit diesen individuell gestalteten Artikeln von <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/03/3-mcs-and-1-dj.php">Chris</a>, <a href="http://anmutunddemut.de/2010/03/01/david-eugene-edwards">_ben</a>, <a href="http://blog.fymmie.de/01/03/2010/life-goes-on">Fym</a>, <a href="http://www.markus-freise.de/2010/03/01/liebe-in-zeiten-der-schwerelosigkeit/">Markus</a>, <a href="http://codecandies.de/2010/03/01/superdiscount">Codecandies</a> und <a href="http://www.agenturblog.de/2010-03/i-have-forgiven-in-jesus/">Oli­ver</a> im Rahmen der Aktion &#8220;Bühne frei?&#8221;. Es geht hierbei darum, eine Sensibilität für individuell gestaltete Blogposts aufzubauen. Und es macht riesigen Spaß.</em></p>
<div class="song"><object width="640" height="515"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/ZZSi02uccrc&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/ZZSi02uccrc&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="no" width="640" height="25"></embed></object></div>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kuchenbäume im Weinberg des Textes</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2010/02/09/kuchenbaume-im-weinberg-des-textes/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 00:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joël</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta:blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ina]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Artikelgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kuchenbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Zoë]]></category>

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		<description><![CDATA[

Lange Zeit was ich hin- und her gerissen zwischen Begeisterung und Skepsis, was individuelle Artikelgestaltung angeht, die Ben im wundervollen Anmut und Demut immer öfter praktiziert. Es braucht viel Zeit und ich will mich nicht immer neben dem Schreiben auch noch mit "Layouten" beschäftigen. Dann kam die Einsicht viel zu spät: Nicht jeder Artikel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.joeladami.net/wp-content/uploads/2010/02/kuchenbaumweinberg.jpg"><img src="http://www.joeladami.net/wp-content/uploads/2010/02/kuchenbaumweinberg.jpg" alt="" title="kuchenbaumweinberg" width="774" height="180" class="aligncenter size-full wp-image-2707" /></a></p>
<p>Lange Zeit was ich hin- und her gerissen zwischen Begeisterung und Skepsis, was <a href="http://anmutunddemut.de/2009/11/25/individuelle-artikelgestaltung">individuelle Artikelgestaltung</a> angeht, die Ben im wundervollen <a href="http://www.anmutunddemut.de">Anmut und Demut</a> immer öfter praktiziert. Es braucht viel Zeit und ich will mich nicht immer neben dem Schreiben auch noch mit &#8220;Layouten&#8221; beschäftigen. Dann kam die Einsicht viel zu spät: Nicht jeder Artikel muss ein <a href="http://anmutunddemut.de/taxonomy/term/5558">Schmuckstück</a> sein, aber es gibt einige, für die es sich lohnt, einen größeren Aufwand zu betreiben. Und als ich anfing, meine lang gehegte Idee, alle Texte des Ina/Zoës-&#8221;Epos&#8221; in eine Seite zu hauen, damit man die Geschichte bequem nachlesen kann, umzusetzen, beschloss ich, ebenfalls <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/11/pionierarbeit.php">Pionierarbeit</a> zu leisten und einen Artikel individuell zu gestalten. Geholfen hat natürlich <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/07/tutorial-zur-individuellen-gestaltung-von-wordpress-eintraegen.php">dieses Tutorial</a>. Das Smashing Magazine hat auch einen <a href="http://www.smashingmagazine.com/the-death-of-the-blog-post/">wundervoll gestalteten Artikel</a> über die Vor- und Nachteile.</p>
<p><a href="http://www.joeladami.net/kuchenbaum-2/">Hier ist nun das Ergebnis</a>. Das &#8220;Epos&#8221; hat damit nun auch einen Namen, nämlich den des Baumes, unter dem Ina und Zoë sich das erste Mal gesehen haben: Kuchenbaum. Der Text bekommt mehr Breite, denn es ist viel Text. Und sollte Apple mit ihrer Fernbedienung Erfolg haben, so wird der Widescreen wohl immer bedeutender werden. Die Schriftgröße ist angenehm groß, hoffentlich nicht zu groß. Dann gibt es große Bilder mit einzelnen Zeilen, die so hervorgehoben werden und dem Ganzen einen (hoffentlich nicht zu prätentiös wirkenden) poetischeren Anstrich. Mit den Schriften habe ich herumgespielt und mich ausgetobt. Wer heute noch alte Browser benutzt, hat sowieso verloren. Mit Webkit (Safari, Chrome) sieht das Font-Rendering wohl etwas besser aus als bei Mozilla, trotzdem bin ich überall zufrieden. Das Gedicht, das Ina und ihr Ex geschrieben haben, habe ich in zwei verschiedenen Schriften gesetzt, um den Eindruck des abwechselnden Schreibens zu erwecken. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, wie ich finde!</p>
<p>Was das HTML und das CSS angeht: Da muss ich noch viel lernen. Es erscheint mir vieles als üble Hacks, wobei es aber auch sein kann, dass diese Technologien halt einfach nie dafür gedacht waren, so richtig viel zu gestalten. Ja, vieles hätte ich auch einfach als Bilder machen können und wäre innerhalb weniger Stunden anstatt mehrer Tage fertig gewesen. Und ja, ich hätte sicherlich noch mehr aus dem Text machen können. Aber irgendwo muss man ja anfangen. Ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, einen Artikel individuell zu gestalten.</p>
<p><strong>Edit:</strong> Jemand meinte jetzt, bei einer Auflösung von 1600px wäre das Ganze unschön und der Text würde aus den Bildern rausstehen, was natürlich nicht Sinn der Sache ist. Ich habe jetzt versucht das mit &#8220;max-width:1024px;&#8221; zu umgehen. Leider habe ich keinen Monitor, der eine so hohe Auflösung unterstützt, um das genauer nachzuprüfen.<br />
<strong> Edit2:</strong> Das Problem dürfte jetzt gelöst sein!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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