† blogdelux

Monday, April 6th, 2009

Anfang 2007 erschütterte die luxemburgische Blogosphäre durch das Bloggertreffen blogdelux, organisiert von der Firma culture buzz, die den Medien erzählte, es sei von Bloggern organisiert (was nur in sofern stimmte, als dass culture buzz auch ein Blog hatte) und erzählte den Bloggern eine ganz andere Sache. Vor allem wurde immer wieder behauptet, es sei ein “unkomerzielles” Treffen. Es war nicht sehr leicht, durch das Dickicht aus Lügen und Verdrehungen der Tochterfirma von Vanksen zu blicken. Die ganze Geschichte, inklusive Einschaltung vom, und das sage ich mit allem nötigen Respekt, Darth Vader der deutschen Blogosphäre, Don Alphonso, kann man hier unter dem Tag blogdelux nachlesen.

Weshalb ich das schreibe:
blogdelux war nie die angestrebte Kommunikationsplattform für luxemburgische Weblogs. Konnte es auch gar nicht sein, weil Vanksen nur irgendwelche Ausgehtipps postete und die blogbuerg eine sehr viel bessere Linkplattform für luxemburgische Blogs darstellt. Vor über einem Jahr tat sich dann gar nichts mehr. Heute ist die Domain auf goodidea.lu, ebenfalls ein Vanksenprojekt, umgeleitet.

Das ist dann wohl das Ende der Geschichte “blogdelux”. Wie gesagt, Emmanuel Vivier, der Chef von culture buzz, der sich damals hier zu Wort gemeldet hat und den ich auf dem Treffen selbst vom Schnittchenessen abgehalten habe, stellt jetzt Fotos von sich online, auf denen er nackt mit zwei Laptops auf seiner Couch zu sehen ist. Scheint niemanden so richtig gut getan zu haben, dieses Blogdelux. Aber ich hatte eine Menge Spaß, irgendwie.

Blogdelux: Ein Monat danach

Tuesday, February 27th, 2007

Ein Monat ist vergangen seit dem ominösen Bloggertreffen Blogdelux.
Und auf der Seite blogdelux.lu, die ich absichtlich nicht verlinke, hat sich seitdem nicht sehr viel getan.
Ein paar Videos, die auf dem Treffen selbst aufgenommen wurden, wurden online gestellt. Das waren allesamt schlechte, verwackelte und verpixelte “Interviews” mit Bloggern, die man wohl nicht beleidigt, wenn man sie “unkreativ” nennt.

Das Videomaterial reichte nicht mal 3 Wochen und so begann man, offensichtlich per Mail, 5 langweilige Fragen (URL? Seit wann? Wie hast du angefangen? Wer hat dich beeinflusst? Worüber bloggst du?) an Blogger zu schicken und das Ergebnis davon dann zu veröffentlichen. Das es auch unter Blogs gute und interessante Interviews gibt, ich sag bloß “Blogtalk”, wissen die Macher von blogdelux bzw. Emmanuel Vivier weiß es, denn ich habe ihm es gesagt. Dass bei den Aktionen die luxo/germanophonen Blogger überhaupt nicht wahrgenommen werden, muss man eigentlich nicht sagen, denn das war eins der Kernprobleme, die blogdelux von Anfang an hatte: Die Macher kennen die luxemburgische Blogosphäre nicht und wissen nicht, wie man mit Bloggern umgeht. (Von Krisenmanagement will ich gar nicht anfangen.)
Es ist auch überhaupt nicht auffällig, dass die Intervieweten alle mehr oder weniger aus dem Dunstkreis von Blogdelux kamen.

Und was gab es ansonsten auf blogdelux? Einige “thematische” Beiträge, bei der kein Autor zu erkennen ist und sich lesen wie Agenturmeldungen. Es gibt keine Persönlichkeit auf blogdelux – es werden weder Namen von Bloggenden präsentiert, noch ist irgendwie ersichtlich, wer sich um die Seite kümmert, die ja von Culture-Buzz/Vanksen betrieben wird.
Das ist für mich ein eindeutiges Manko und ein Armutszeugniss. Gelernt aus dem Fiasko vor dem Treffen selbst scheint Culture-Buzz nicht zu haben, denn Transparenz ist immer noch Fehlanzeige.

Und wie kommt blogdelux jetzt an? Überhaupt nicht. Ich habe keinen einzigen Link auf einen “spannenden Artikel” bei blogdelux gesehen. Und die Kommentare sind äußerst mager. Selbst auf Beiträge, in denen, gibt es nur 4 Kommentare. Was dann auch so ziemlich das Maximum der in den letzten Wochen erreichten Kommentare darstellt.

Das Blogverzeichniss wurde nur um die doppelten Einträge bereinigt und ich finde immer noch die 1-Posting- und toten Blogs, die die Zahl der gefundenen Blogs sehr schön in die Richtung 150 gedrückt haben. Aber sowas haben ja eh nur Agenturen nötig, die möglichst viel Buzz erzeugen wollen, um… tja, was wohl?
Blogger machen solche Dinge aus freien Stücken. Und die Blogbuerg zeigt, dass es auch sehr viel besser als blogdelux geht. Eine übersichtliche Liste, RSS-Feeds, Aktivitätsanzeige, so soll das sein. Da kann sich blogdelux eine Scheibe abschneiden.

Oder, und das wäre wohl das Beste: den Laden dichtmachen. Denn als Communityblog sowie als potentielle Werbeplattform ist das ganze wohl bloß eine Totgeburt, und als Blogliste hat es nie getaugt.
Und ob ein Bloggertreffen in Metz(F) mehr als nur die speichelleckende Clique, die jetzt eh schon mit dem gleichen Text in ihren Blogs ihr Kommen groß ankündigt heranlocken wird, wage ich zu bezweifeln.

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Viral und so

Wednesday, February 7th, 2007

Ein namhafter Kondomhersteller macht zeigt seit einigen Tagen einen äusserst merkwürdigen Werbespot aus, der nicht nur jugendfrei ist, sondern auch noch immer “Liebe” sagt, wenn “Sex” gemeint ist. Ich will diesen Spot jetzt auch gar nicht in Frage stellen, der ist schon in Ordnung – so sehr Werbung halt in Ordnung sein kann.
Gleichzeitig wird auch ein wärmendes Gleitgel beworben.

Die Frage, die ich mir jetzt gestellt habe: Wie würde eine Kampagne von einem Marketingschuppen aussehen, der Dinge wie Blogdelux organisiert und auf Blogmarketing spezialisiert ist? Ist das jetzt eine Marktlücke?

Blogdelux: Artikel der “Woxx”

Monday, February 5th, 2007

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Ich habe die freundliche Erlaubniss des Autors, den Artikel, der letzten Freitag in der Woxx erschienen ist, hier zu veröffentlichen. Somit bleibt er auch längere Zeit auffindbar, was Leuten, die sich über das Thema “Blogdelux” informieren wollen, sicher nur zur Gute kommen kann.

Ich weiß aus sicheren Kreisen, dass manche Autoren, die kritische Artikel über Blogdelux in Zeitungen veröffentlicht haben, Hassmails geschickt kriegen. Das ist eine sehr interessante Information, finde ich.

Der folgende Artikel ist © Luc Caregari.

BLOGS
Le Luxembourg, blogue-t-il?
Luc Caregari

Samedi dernier une initiative appelée “Blogdelux” a prétendue à grand renfort médiatique avoir organisé le premier rassemblement de bloggeurs au Luxembourg. Un avis contesté.

Un après-midi ensoleillé dans un bar branché de Differdange – probablement le seul de cette ville ouvrière du Sud. A la grande surprise de tout le monde, pas de champagne, mais des bières – des Super Bock en l'occurrence. Tout de même quelques plateaux avec des amuse-gueules font le tour. A en croire les organisateurs, cet événement est ultra-important. En visitant la “première rencontre de bloggeurs au Luxembourg”, on a plutôt l'impression d'avoir atterri dans un meeting de photographes amateurs, tant les flashs crépitent sur toute personne qui s'avance vers le fond du bar. Tout le monde est bien accueilli, et souvent la première question posée n'est pas le “Comment tu t'appelles?”, mais “C'est quoi l'adresse de ton blog?”. Quelques scènes drôles se passent – des reconnaissances réelles entre personnes qui se connaissent depuis des années, sans pourtant jamais s'être vues. Le monde virtuel donne la possibilité à chacun de se créer une identité inventée, et parfois les contrastes sont parlants. Mais l'ambiance reste bon enfant. Même quand les équipes de télé débarquent. RTL, TTV et même France3 se sont donnés rendez-vous dans la brasserie située place de l'hôtel de ville. Pourtant, on peut se demander ce qui peut bien les intéresser ici? Il n'y a qu'une trentaine de personnes tout au maximum qui discutent gentiment autour de quelques bières, tandis que dans une arrière-salle, les gens se montrent leurs blogs les uns aux autres par l'intermédiaire d'un projecteur raccordé à un ordinateur portable.

Ce à quoi on pouvait assister samedi dernier à Differdange était bien plus qu'une première rencontre de bloggeurs. Le visiteur pouvait témoigner en live de la création d'un buzz médiatique. Pour fabriquer un buzz: prenez un événement prétendument organisé par un groupe neutre de citoyens accros au web et des tonnes d'invitations ciblées à la presse. Mélangez bien tout ça et un après-midi dans un bar se transforme en sujet de journal-télévisé. Ca ne marche pas à tous les coups, mais c'est le fonctionnement des boîtes professionnelles spécialisées dans ce qu'on appelle le marketing viral. Entendez une sorte de marketing indirect qui passe par des bloggeurs auxquels on offre des produits pour qu'ils en parlent.

En ces derniers mois plusieurs cas de blog-marketing ont fait leur apparition dans le monde virtuel. Ils existent en deux variantes. La première est de loin la plus confortable, mais en même temps la plus risquée: ce sont les fakebloggers. Ces faux blogs sont tenus par des “ghostwriters” qui prétendent parler de leur vie et tout simplement donner leurs opinions, alors qu'entre les lignes ils font de la promo pour la marque qui les paie. Ce peuvent être des petites remarques sur telle ou telle crème ou soupe, tout comme la – fausse – identité du bloggeur. Comme dans le cas le plus célèbre de “fakeblogging”: la chaîne WalMart, géante des hypermarchés dans le monde globalisé et surtout connue pour le mauvais traitement de ses employé-e-s avait payé des faux bloggeurs pour inventer plusieurs employé-e-s-modèles et de tenir leur blog. Pour qu'ils puissent faire l'éloge de la politique sociale de la chaîne. Ce stratagème, qui servait avant tout à contrer les opposants politiques au système WalMart, a tourné court lorsque des vrais bloggeurs ont découvert l'appât. WalMart a dû se retirer. Mais d'autres cas, impliquant des fabricants de produits de beauté sont connus. Et donc aussi révélés comme des faux …

Donc, l'industrie des relations publiques – toujours soucieuse d'investir la blogosphère, car is ont reconnus son énorme potentiel – se rabat sur une deuxième méthode l'achat de vrais bloggeurs. Dans ce cas, le bloggeur est soumis aux mêmes tentations que n'importe quel journaliste, aussi chevronné soit-il. Le schéma est presque toujours le même: la boîte, ou son sous-traitant marketing, repère des blogs connus et propose à leurs tenant-e-s des produits à l'essai. Un cas-modèle est celui de la marque d'automobile Opel, qui a loué gratuitement ses nouveaux modèles à des bloggeurs pendant un mois, pour qu'ils en fassent la promotion dans leurs blogs.

Fakeblogging et marketing

Mais revenons à Differdange et à cette première rencontre, à première vue bien innocente. Le problème c'est l'organisateur. Ce n'est justement pas un groupement libre qui a pris l'initiative de se rassembler ici, mais “culture-buzz”. Comme le nom l'indique, “culture-buzz” est spécialisé dans le marketing viral et le buzz médiatique. Il s'agit d'un sous-groupe de la firme Vanksen, qui possède – comme par hasard – un siège social à Luxembourg-Ville. Alors, pourquoi culture-buzz organise-t-il un tel événement? Officiellement, il s'agissait de fédérer les bloggeurs luxembourgeois. Officieusement, on peut se douter qu'il s'agit aussi d'un essai de recupération de la blogosphère luxembourgeoise à des fins de marketing. L'historique de ce premier meeting varie selon les personnes interrogées. Une chose est claire: le nom Blogdelux a fait sa première apparition sur le net en novembre dernier. Mais à ce moment, personne n'avait l'intention d'organiser un meeting. Le bloggeur à l'origine de cette initiative – mais qui souhaite rester anonyme – a été contacté après-coup par des gens travaillant pour culture-buzz, qui lui ont proposé de prendre en main l'organisation. A la question s'il ne s'est pas fait récupérer, il répond: “Oui, c'est bien possible. Tout cela me dépasse un peu. Mais bon, l'essentiel c'est que cette rencontre a eu lieu”. Pourtant, pas tout le monde est aussi facilement d'accord avec la participation de culture-buzz.

Blogdelux vs Blogbuerg

Sur certains blogs, des banners portant des inscriptions comme “Boycott Blogdelux” ou “Blogbuerg not Blogdelux” font leur apparition. Des bloggeurs, pour la plupart des Luxembourgeois germanophones, ont mal pris l'initiative de “culture-buzz” et l'ont critiquée, provocant ainsi de vives polémiques, qui vont de mails très longs à des menaces à peine voilées. Comme cette bloggeuse appartenant au camp Blogdelux qui a laissé un commentaire sur le blog d'un des critiques leur conseillant de faire gaffe s'ils veulent trouver un emploi, car le Luxembourg est petit. Cela laisse rêveur. Toujours est-il que si on parcourt les pages de Blogdelux – qui se veut avant tout un annuaire de bloggeurs luxos – on constate que la grande majorité est franco- voire lusophone. Pour mieux comprendre cela, il faut savoir qu'une grande partie de la blogosphère luxembourgeoise est tenue par des jeunes portuguais qui communiquent en français et parfois dans leur langue maternelle. Ce groupe est beaucoup moins critique à l'égard de Blogdelux que les luxembourgeois. Une raison est sûrement qu'il existe déjà un registre qui regroupe une grande partie des blogs luxos (le site http://blog.egalwaat.lu autrement appelé Blogbuerg). C'est aussi un registre de blogs, certes graphiquement moins attractif que Blogdelux mais sûrement libre de toute ambition commerciale. Et il a existé bien avant Blogdelux, qui d'une certaine manière a usurpé leur idée.

Reste à savoir si l'initiative de culture-buzz est une réussite. En parcourant les adresses de blogs recensées par le site on tombe sur pas mal d'adresses doubles et des sites qui ne sont pas des blogs à proprement parler, genre party.lu, et qui ne présentent pas les mêmes fonctionnalités de base d'un blog. “En fait ils ont démontrés qu'ils n'avaient aucune idée de la complexité de la blogosphère locale”, explique Joël Adami, alias Fireball, un bloggeur critique qui a tout de même fait le chemin jusqu'à Differdange. “Ils ont tout de même réussi à se faire un nom et ainsi ils pourront se représenter comme référence pour des clients potentiels.” Car même si, d'après un des responsables de culture-buzz présent ce jour-là, le Luxembourg ne représente que quatre pourcent de leur marché, ce dernier est toujours en développement. Et mieux vaut avoir été les “premiers”. En tout cas dans la version médiatique.

Blogdelux: Artikel im “Wort”

Saturday, February 3rd, 2007

Es geschen noch Zeichen und Wunder. Das ehemalige “Luxemburger Wort”, jetzt bloss noch “d'Wort” auf diesem Weblog schon mehrmals in den Schlagzeilen hat einen – durchaus kritischen Artikel über Blogdelux geschrieben. Aufgefallen ist mir das erst heute, als ich an einem Ort, wo mehrere Zeitungen rumlagen, die Titelseitenbilder von “Wort” und “Journal” verglichen habe. Beide hatten einen Sonnenuntergang und ein Symbol für Strom/den drohenden Klimawandel. (Kraftwerk/Hochspannungsmast).
Da springt mir folgendes auf der ersten Seite ins Auge:
Blogger treffen mit Polemik - Blogdelux sorgt für Missmut in der Szene.
Auf der angegebenen Seite findet sich auch folgender Artikel:
Artikel über Blogdelux im Wort. - Initative Blogdelux stoesst bei manchen Szenemitglieder auf Misstrauen
Wow, das hat mich sehr überrascht. Vor allem da die Ankündigung im Wort einen ganzen anderen Ton einschlug, nämlich den der Pressemitteilung. Da das Wort “Blogstorm” im Zusammenhang mit Blogdelux soweit ich weiß nur auf meinem Blog gefallen ist, muss “Wort” hier wohl lesen oder zumindest hier recheriert haben. Sehr interessant.
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Blogdelux: Artikel in der “Woxx”

Friday, February 2nd, 2007

Heute ist in der der Wochenzeitung Woxx ein Artikel über das ominöse Bloggertreffen Blogdelux, das letzten Samstag in Differdingen stattfand.
Beide Standpunkte sind erläutert, das Ganze wirkt solide und recheriert. Den Artikel kann man momentan noch hier lesen. Ich werde den Autor fragen, ob es möglich ist, den Text hier online zu stellen, zu Dokumentationszwecken.
Auch der Punkt der doppelten und falschen Einträge auf blogdelux wird erwähnt, was meiner Meinung nach gewisses Mass an Dilletantismus an den Tag bringt. Momentan scheinen die doppelten Einträge verschwunden zu sein, ich sehe aber auf den ersten Blick noch immer einen Eintrag zu einem “One-Post-Blog”.
Wir werden ja sehen, wie es weitergeht, wenn alle Videointerviews von Samstag auf Blogdelux sind. Ob dann irgendwann mal wirklicher Content kommt, der auch Blogger auf die (in meinen Augen sehr hässliche) Seite lockt.
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Podcast: Angscht a Schrecken ob engem Bloggertreffen an enger ultra-hipper Bar

Monday, January 29th, 2007

Die neuste Folge meines Podcasts dreht sich, wie angekündigt, um dieses zugegebenmassen “merkwürdige” Bloggertreffen.
Falls sich da jetzt irgendwer beleidigt fühlt: Ist nicht so gemeint. Ganz ehrlich.

Angscht a Schrecken ob engem Bloggertreffen an enger ultra-hipper Bar (mp3, 5,13 MB)

Den gesamten Text gibt es wie immer unter Mehr!
(more…)

Blogdelux: Das Treffen, kein Koks auf dem Klo und ja, es gab Schnittchen umsonst

Sunday, January 28th, 2007

Um sofort auf die interessanten Dinge zu kommen: federico meint bei Thierry in den Kommentaren, die Schnittchen seien gut gewesen. (Jedenfalls interpretiere ich das so.) Ich hatte keine Zeit, sie zu probieren. Aber die Schnittechen sind auch ein guter Einstieg. Das ist das erste, was ich sah, als ich mich neben einen Journalisten von der Woxx setzte und mir von dem erst mal die Lage erklären liess. Alles in Ordnung, Paulo Lobo sicher kein Fakeblogger, bisher sieht alles relativ cool aus.

Nachdem ich die Schnittchen gesehen hatte und das Macbook von einem mitgebrachten Freund aufklappte und nach dem WiFi-Access suchte, kam Emmanuel Vivier, sah mich überhaupt nicht böse an und fragte mich, ob ich seine Mail bekommen hatte. Ich hatte die letzten 3 Stunden im Zug, im Auto, in einer Bar, in einer Wohnung eines Freundes verbracht. Und Emmanuel Viviers Mail ist nicht nur so groß, dass sie nicht in meine Kommentare passte, sondern auch so groß, dass mein “tolles” “Ich-bin-kein-Blackberry-ich-lad-dir-deinen-imap-per-gprs-runter”-Handy sie nicht hätte lesen können. Was ich in den Minuten, die Vivier brauchte, um mir jemanden zu besorgen, der mir das Passwort mitteilte, auch versuchte. Hey, man will schliesslich im Vorteil sein, nich wahr?
Dann las ich diese Mail und war ein wenig wütend. Weil ich glaube, dass Herr Vivier mich mehr oder weniger absichtlich missverstanden hat.
Ich mach das Frage-Antwortspiel unter “mehr”, weil das sonst den Rahmen hier sprengt. [The Mail from Emmanuel Vivier which he tried to post in my comments can be seen by clicking on "Mehr!" There are also my answers to this!].

Gut, dann habe ich Paulo Lobo kennengelernt und bin mittlerweile davon überzeugt, dass er kein Fakeblogger war. Ebensowenig wie Weytjens. Wieso? “Menschenkentniss”, “Gefühl” ausserdem hat mir jemand, der es wissen muss, Paulos Identität bestätigt. Wobei da auch Dinge gemunkelt werden. Na ja, werden wir sehen. Die beiden haben sich auch entschuldigt für die Anschuldigen und Dinge, die sie gesagt haben, und meinten es habe viele Missverständnisse gegeben. Das schien das Motto des Tages zu sein.
Lola2deluxe hat mit sehr kurz die Hand geschüttelt. Was ihren Arbeitsplatz angeht, habe ich auch einige merkwürdige Dinge gehört, die mir andere Dinge (Stichwort 10.11) wieder merkwürdig oder schleierhafter erscheinen lassen. Aber: Ich habe nicht mir ihr gesprochen, ich kann und will da nichts sagen, was ich nicht irgendwie belegen könnte.

Mit Emmanuel Vivier habe ich dann sehr sehr lange geredet. Über seine Fehler. Über meine ihm nach erstaunlich guten rethorischen Fähigkeiten. Darüber, dass ich nicht glaube, dass Blogmarketing funktioniert. Dass Bombardement mit Werbung nicht funktioniert. Aber funktioniert Bombardement mit Produkten?
Hey, man gibt ne Kinovorstellung für einen Film für 100 Blogger. 50 bloggen negativ, 50 bloggen positiv. Das sind trotzdem 100 Blogs mit einer Art Werbung für den Film. Und Emmanuel Vivier scheint es für eine gute Idee zu halten, wenn Firmen ihre Werbung vemehrt auf solche Dinge konzentrieren. Und da kann ich einfach nur Don Alphonso zitieren:
Man muss Masochist sein, wenn man sein Geschäft mit Blogs machen will.
Hey, ich will keine Blogs lesen, die Kinoeinladungen kriegen und deshalb ins Kino gehen. Wenn jemand seinen Job gut macht, sollte ein Kino schlau genung sein, ihm eine Akkreditierung zu geben. Und ein Veranstaltungsort genauso für jemanden der Konzertkritiken schreibt. Wobei. Wieso auch? Blogger machen subjektive Sachen und müssen deshalb noch lange nichts bezahlt bekommen. Wenn du die Meinung über einen Film wissen willst, lad 100 Leute per Zufall ein und lass die an ner Umfrage teilnehmen. Wegen mir kannst du auch 20 andere dafür bezahlen, dass sie die Leute nach ihrer Meinung fragen. Wegen mir les auch noch die Blogs von Cineasten.

Aber wieso man als Firma Marketingaktionen speziell auf Blogger fokusieren sollte, “nur” um Meinungen zu haben, erschliesst sich mir nicht. Auch nicht nach langer Diskusion mit Emmanuel Vivier. Der übrigens auch glaubt, dass man keine Laptops oder Autos unter Blogger verteilen sollte. Kinoeinladungen schon. Ich find Kinoeinladungen eigentlich schlimmer als ein Auto zu testen. Es ist ja nicht “Wir laden Frau Meier aus Hanneklengweinhäffen ein und die sieht sich nen Film an und sagt uns danach wie sie ihn findet”, sondern “Blogger Meier sieht sich den Film an und bloggt danach”. Ich behaupte einfach mal, dass nur sehr wenige Blogger nach einer Gratisvorstellung zu der nur Blogger eingeladen worden sind überhaupt nichts darüber bloggen. Das war es auch, was ich Vivier als “Manipulation” erklärt habe: Egal wie klein dein “Geschenk” ist, es manipuliert den Blogger trotzdem.

Und über Firmenblogs haben wir gar nicht viel geredet. Vivier hat mir ein Beispiel von einem Tshirthersteller in Frankreich erzählt, der erfolgreich bloggt und damit toll Geld macht. Ja, aber dem hat nie jemand erklären müssen, dass er bloggen soll. Der hat das von ganz alleine ausprobiert. Und das ist ja das schöne: Weil jeder Blogger kann, kann auch jede Firma es ausprobieren. Tja, schade bloss dass man culture-buzz für sowas dann nicht mehr braucht…
Übrigens, was schon mal nich gut aussieht: http://www.unpointdevue.com/. Nee, das is kein tolles Firmenblog. Und meine letzte Brille hatte einen Preis mit einer 3 vorne und hatte ebensoviele Stellen. Vor dem Koma. Das ist keine Kleinigkeit mehr. Falls man da Brillen vergeben sollte. Ich habe das jetzt nicht nachgesehen.

Ich glaube also auch nach 2 Stunden Diskusion immer noch nicht an Blogmarketing in welcher Form auch immer. Auch wenn ich zugeben muss, dass Vivier allem Anschein nach aus Vollpleiten wie die von Edelmann mit Walmarkt gelernt hat. Dass er die Blogger verstehen würde, kann ich trotzdem noch immer nicht so richtig glauben. Ich fand auch wenig “persönliche” Sachen auf seinem Blog. Und ich finds merkwürdig, dass er sich seit 5 Jahren mit Blogs beschäftigt und aber erst seit einem knappen Jahr selbst persönlich bloggt und sehr oft gesagt hat, er wäre schlussendlich auch nur Blogger.

Was für ihn die Freikarte zu sein scheint, um so ein Treffen während mit seiner Firma zu organisieren. Natürlich ist das ganze unkomerziell und all das. Nett.
Ok, ich geb zu, es war nett. Ich wurde nicht rausgeworfen, nicht böse angeschaut (Obwohl ich mir da bei einer gewissen Dame nicht sicher war…), die Stimmung schien so weit ich das beurteilen kann, sehr gut gewesen zu sein. Ich habe sogar zu den luxemburgischen Bloggern gesagt, dass es schade wäre, dass man nicht mehr miteinander hätte reden können. Hey, und das find ich auch noch immer.
Aber. So gut organisiert wie es aussah war es anscheinend nicht. Vivier meinte, die Dinge seien sehr sehr schnell gegangen. Wobei ich mich frage, wieso es ihm im langsamen Luxemburg zu schnell geht, während er in Paris sowas offenbar sehr locker über die Bühne kriegt. OK, er meinte, er habe überhaupt nicht mit einer luxemburgischsprachigen/deutschsprachigen Blogosphäre gerechnet und dass aus am Anfang 60 plötzlich 150 (dazu kommen wir noch!) Blogs geworden wären.

Das mag Ok sein. Aber trotzdem entschuldigt das nicht die völlig verkorkste Kommunikation, die in den letzten 2 Wochen zwischen hauptsächlich mir und culture-buzz bzw. den restlichen Organisatoren abgelaufen ist. Und es entschuldigt nicht, dass culture-buzz nicht von Anfang an ehrlich war. Ok, Emmanuel Vivier hat sich nicht versteckt und gesagt, wer und von wo er ist. Aber wie das “nicht-komerziell” zu verstehen war, hat niemand uns erklärt.
Da hätte doch ein Blogpost mit der ganzen Geschichte, von der ursprünglichen Idee von Vivier Anfang November über Zusammentreffen mit der portugiesisch-französischen Blogosphäre in Luxemburg bis zur Pressemitteilung die zu früh rausging alles drin stehen können. Ich glaube, Vivier hat auch nicht verstanden, dass ich gerne als Blogger die gleichen Informationen, bzw. wenn möglich alle die nicht aus Sicherheitsgründen der Geheimhaltung unterliegen, hätte. Was denken die Blogger wenn da steht, da sind zwei Experten.

Na, das gleiche wie wenn sie es in einer Pressemitteilung lesen müssen. Nur hätte man hier die Gelegenheit gehabt, das ganze zu erklären. Vor allem hätte man das “nichtkomerziell” erklären können.
Dass meine Kritik zu hart war und meine Forderung nach einer offenen Diskusion nicht verstanden wurden, das habe ich auch nicht wirklich kapiert. Kann sein, dass man das aus irgendwelchen Gründen nicht verstehen wollte und auch aus irgendwelchen Gründen erst heute Mittag auf meine konkreten Fragen geantwortet hat.

Die Bar ist sehr nett. Auf dem Klo fand ich keine Spuren von Koks, was mich zugegebenermassen ein wenig verwundert hat. Ein Mann, der es wissen muss, hat mir auch gleich erzählt, dass in dem Zeug, was man heute als Koks verkauft bekommt, höchstens noch 4% Kokain drin ist. Mein Gesprächspartner ist nach unsererm langem Gespräch übrigens relativ lange verschwunden geblieben. Wieso auch immer…

Ja, die Stimmung war nett. Die Präsentation war, nachdem was ich gehört habe, auch ansprechend, auch wenn, und auch das wurde mir bloss zugetragen, einige wichtige Aspekte vom Bloggen, insbesondere was Gesetzeslage und ähnliches angeht, einiges vergessen wurde. Emmanuel Vivier hat mir ein alkoholfreies Bier bezahlt, obwohl ich eigentlich gerne eins mit Alk gehabt hätte, aber na ja, immerhin musste ich es nicht bezahlen.

Und trotzdem. Es bleibt, bei mir zumindest, ein fahler Nachgeschmack. Gerüchte über Anwesende von Buzzfirmen mit der gleichen Geschäftsadressen. (Woran ja auch nichts falsches ist!) Und ich bin mir nicht sicher, ob Emmanuel Vivier mir eingestanden hat, dass dieses Treffen dann doch nicht sooo gemeinnützig war wie man von “nichtkomerziell” erwarten würde oder ob er mir bloss gesagt hat, dass culture-buzz gerade mal 4% ihrer Aufträge in Luxemburg hätte und es somit nicht nötig wäre, die luxemburgische Blogosphäre mit Firmen zu verbinden oder sich da nach willigen Bloggern für Productseedingsdinger umzusehen.
Man könnte ja trotzdem auf die Idee kommen, das Treffen wäre ein prima Anfang für sowas. Blogs sind jetzt in den Medien, und wenn da eine Firma an die Tür klopft für einen Auftrag, wieso es nicht mal in Luxemburg versuchen? Mhmmm. Könnte man sich vorstellen. Ich weiß nicht, ob blogdelux mit dem Hintergrund ins Leben gerufen wurde. Ich könnte mir es vorstellen. Ich weiß es aber wie gesagt nicht. Es wäre eine Möglichkeit. Aber natürlich könnte Emmanuel Vivier auch ein Ausserirdischer sein der es sich in den Kopf gesetzt hat die Welt des Marketing auf dem Planeten Erde zu revolutionieren und fortan mit seinem Helikopter übers Land fliegt und Produktproben auf die Leute herabregnen lässt. Aber das sind ja alles bloss wilde Vermutungen.

Da wird die Zukunft zeigen, was da genau passiert und wo und wie.
Darf ich noch weiter kritisieren? Oder vielleicht ein wenig lachen? Über die, die, wie Don Alphonso es ausdrücken würde, es wollen können? Also, ich fand die Kommunikation der letzten 2 Wochen hier ja nicht gerade ein Zeichen für ein gutes Kennen der Blogosphäre. Dass man da auch auf Kritik stösst, hat Vivier oft genung gesagt. Damit müsste er eigentlich umgehen können, predigt er seinen Kunden doch eigenen Angaben nach, sie müssten auf die Kritik hören. War ich wirklich sooo schlimm?

Und ein weiterer Kritkpunkt ist die Seite/das Blog blogdelux.lu:
Ich find das Design hässlich und die Flagge ist momentan ein relativ heißes Thema, das würd ich doch schon wieder lieber sein lassen. Aber na ja, einige mögen es vielleicht auch. Das habe ich Vivier heute auch erzählt und er meinte, er würde es verstehen. Ich hätte ne Comiczeichnung von der roten Brücke genommen. Das wäre sehr viel mehr besser gut gewesen.
Über Schreibfehler haben sich ja schon andere ausgelassen. Dann hat Benem wirklich exzellente Arbeit geleistet und ist kurz durch die ominösen 150 146 Links zu Blogs aus Luxemburg. Dann sind da viele viele doppelte und Weiterleitungen auf party.lu/hot.lu-Seiten*, so dass sich die Zahl von 146 auf 126 reduziert.
Und unter denen sind auch noch einige, die überhaupt nicht aus Luxemburg oder der Großregion sind oder sehr sehr selten aktualisiert werden/wurden.

Wo blogdelux als Massenblog hinwill, war auch nicht wirklich rauszukriegen und steht auch nirgendwo. Eine meiner Ideen, die ich daraus abgeleitet habe, ist, dass die Macher es selbst nicht so genau wissen könnten. Muss aber nicht sein.

Fazit? Es war interessant. Ich bin von T.TV interviewt worden und konnte die Reporterin überreden, auch meine Meinung sagen zu dürfen. Sie liess durchblicken, dass sie wohl nicht wirklich genung Zeit hätte, das zu senden, aber immerhin habe ich es versucht. Und hey, ich bin im Fernsehn und meine URL ist darunter eingeblendet. Wow! Total viral!
(Wieviel Sendezeit hat T.TV eigentlich? Und wieviel werden täglich ausgefüllt? Ich glaub, die könnten all ihr Rohmaterial senden und müssten sich noch Füllmaterial suchen. Aber na ja, ich weiß nicht mal, auf welchem Programm der Sender auf meinem Fernsehgerät ist.)
Und es bleibt ein merkwürdiger Nachgeschmack.
Mal sehen, was passiert.

Ich würde es bloss nicht toll finden, wenn culture-buzz/VanksenGroup/irgendwer von denen mich als Referenz für dieses Treffen benutzen würde. Ich meine, OK, das wäre ziemlich dumm. Ziemlich sehr dumm, aber je nachdem, ob man bloss beieindruckende Fakten nennen muss oder ob man einen Kunden mit Grips hat, könnte man auch sowas sagen. Und “Nummer 1 aus Luxemburg” wäre bei mir ja auch noch nicht falsch – zumindest historisch gesehen.

Im Nachhinein versteh ich auch nicht wirklich, wieso man “uns” (die luxemburgisch-/deutschsprachige Blogosphäre in Luxemburg) anscheinend nicht gefunden hat. Gibt man bei Google “blog luxembourgeois” ein, findet man zumindestens schon Thierry. Und blog.lu dürfte einem als Blogexperten dann doch ein Begriff sein. Da ist ein Link auf “Blogbuerg”, wo man Links auf alle Blogger der genannten Blogosphäre findet. Nee, versteh ich jetzt wirklich nicht. Ich lasse das mit dem “Es ist alles so schnell gegangen” dann also auch nicht wirklich mehr als Argument gelten. Aber wieso dann all dieser Trouble, wenn man doch alles hätte erklären können?

(Tag: )
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*party.lu und hot.lu sind die luxemburgischen Pendants zu beepworld. Falls das noch jemanden was sagt. Das war mal sehr bekannt, zu web1.0-Zeiten. Oh ja. (more…)

…???

Thursday, January 25th, 2007

Manche Dinge lassen einem den Mund offen stehen. Dinge wie das hier:

OK, ech verstin elo! Brauchst näicht méi ze soen, Oh, capitain, my capitain! Elo gesinn mir wien eppes wollt verkafen! Ahah! Blogger sinn net dom, wess du! Mach dach jo dain klengen bizness and loos d'Läit a rou!

(OK, ich verstehe jetzt! Brauchst nichts mehr zu sagen, Oh, capitain, my capitain! Jetzt sehen wir wer etwas verkaufen wollte! Ahah! Blogger sind nicht dumm, weißt du! Mach ruhig ja deinen kleinen bizness und lass die Leute in Ruhe!)

Auf meine Frage, wovon der Herr weytjens in meinen Kommentaren denn rede, antwortet er:
Déi bicher dass du wellst verkafen, déi seminären (sinn se gratis?) an all den tralala. E grupp vun bloggern huet sech mat engem agence associéiert fir eppes ze organiséireen. Dass net dëst grupp seng schold wann du och wollst eppes esou organiséiren (les grands esprits se rencontrent!), mä watt ech nët direkt verstan hatt, war dain motivatiounen fir esou rosen ze sinn. Elo ass et kloer!

(Die Bücher die du verkaufen willst, die Seminar (sind die gratis?) und all den tralala. Eine Gruppe von Blogger hat sich mit einer (Agence) Marketingfirma zusammengetan um etwas zu organisieren. Es ist nicht die Schuld dieser Gruppe, dass du auch sowas organisieren wolltest (die großen Geister treffen sich), aber was ich nicht sofort verstanden hatte, war deine Motivition, so wütend zu sein. Jetzt ist es klar!)

Wer (englisch) lesen kann, ist klar im Vorteil.
Ich verkaufe keine Bücher. Ich habe keinen Satz für das Buch “Blogs – Text und Form im Internet” geschrieben, noch kassiere ich irgendeine Form von Geld um darauf zu linken. Ich besitze es nicht einmal. Es war jediglich ein Beispiel von den Dingen, die Don Alphonso getan hat.
Die Organisation des Bloggertreffens war öffentlich.
Seminare organisiere ich keine, ebenso nicht wie komerzielle Lesungen will auch keine organisieren. Lesungen von Texten sind jedoch unter Bloggern sehr beliebt (Beispiel 1, Beispiel 2) und werden auch von jungen Autoren oft genutzt. Mein Projekt ist jedoch noch in der Phase, in der ich interessierte Leute suche.

Noch Fragen? ICH beantworte sie gerne.

Aber darum geht es hier ja auch nicht. Ich bin kein Eventmanager. Ich habe das auch gar nicht nötig. Ich bin Blogger. Wenn man etwas organisiert, muss man damit leben, dass man auch kritisiert werden kann. Wer das nicht aushällt, sollte sich vielleicht einen anderen Job suchen.

(Shot in english: I don't sell books (the concering book about german blogs I didn't even own, nor did I write something for it!), I don't organise seminars (not at all!) or reading-sessions for which you have to pay. The blogger-reunion of a part in the luxembourgish blogosphere was not started by me, but by others, as you can read here and here. Any questions? I'll answer them!

BUT this is not the topic of the discussion. I am no eventmanager and I even don't want to be one. I am Blogger. When you are organising something, it's normal that you can be target of critics. If somebody does not support this, I would recommend to change the job.

)

(EDIT 20:26:)
Manche Leute lernen es einfach nicht. Oder verstehen so wenig Englisch, dass sie wirklich nicht kapieren, was ich hier schreibe. Wieder mal Lola, wieder mal in den Kommentaren hier.
(Die Übersetzung ist rudimentär und wer mag, kann die gerne verbessern. Sachen in Klammern sind Anmerkungen von mir.)
lOlA2luXe schrieb:
Blogger zu unterstützen die Verleumdung über die Identität von Bloggern und/oder von Gesellschaften oder Verreinen betreiben (sagen) kann dir sehr viele Probleme verursachen weil das Internet eine öffentliche Plattform ist und du für eine Taten vor dem Gesetz verantwortlich bist.

Seminare abhalten, Konferenzen veranstalten, usw… sind eine komerzielle Aktivität !! Ob du eine Firma oder freischaffend (unabhängig) bist. Ich erzähle dir sicher nichts neues wenn ich dir sage dass man seine Aktivitäten versteuern muss, anderfalls würdest du dich in der totalen Illegalität bewegen.

Vergiss nicht dass du alle dich von all deinen professionellen Abgaben befreien musst (Ich bin nicht sehr gut in Beamtenfranzösisch, vielleicht kann das jemand besser übersetzen?) die obligatorisch im mémorial veröffentlich werden müssen im Rahmen einer Gesellschaft, anderfalls würden deine Aktivitäten als ordnungswidrig und illegal angesehen.

Ich hoffe du weißt worin du dich engagiert Fireball, der Weg ist lang! Ich wünsch dir sehr viel Glück für deine Projekte und ich bin ehrlich dabei !!

Was ich jedoch betrüblich (herzzerbrechend)finde ist dass du CULTURE BUZZ kritisierst aber du, du hast von diesem Treffen profitiert um Böses zu tun! Ja, du profitierst und hast uns hintergangen(missbraucht), und jetzt weiß man wieso du soviel Böses getan hast: um deine eigenen egoistischen und egozentrischen Interessen zu befriedigen, ohne das Unrecht zu sehen, dass du ehrlichen Bloggern getan hast. Man (Ich denke, gemeint ist hier jedoch “wir”) hätte gerne mit dir geredet, sieh dir all das Übel an, dass du getan hast. Glaubst du, jetzt hat man (wir, s.O) noch Lust?

unterzeichnet:
eine Bloggerin delux !

(EDIT 20:59)
Es geht immer weiter. Während Thierry nochmals erklärt, was eigentlich los ist, meint Lola, sie habe auf ihrem Blog (Link findet man in den Kommentaren, ich bin mir zu schade, das zu verlinken!) alles erklärt, obwohl dort genau das gleiche steht, was culture-buzz und Freunde uns schon seit Wochen über blogdelux erzählen und beleidigt mich und “meine Freunde” (gemeint sind wohl hauptsächlich Thierry und Don Alphonso), wobei da auch schon einiges dabei ich, was man eventuell als Drohung verbuchen könnte (letzte Sätze):
lOlA2LuXe schrieb:
Ich werde nicht wiederkommen um hier zu kommentieren, ich werde nicht mehr mit euch sprechen , ich habe genung davon mich zu wiederholen und ich will mich nicht [auf das Niveau von Fireball oder ihren Freunden] herabsetzen, ihr seit verleumderisch, unangenehm und arrogant. Ihr habt euch selbst die Türen, die euch zur Verfügung stehen verschlossen und ich, ich werde nicht wieder mit euch reden !!! Das ähnelt nicht in einem einzigen Fall Kritik, was ihr da betreibt ! Ihr gebt euch damit selbst einen sehr schlechten Start in euer späteres Berufsleben und Luxemburg ist sehr klein.

(Tag: )

Fragen an die Veranstalter von blogdelux / Questions to the organisators of blogdelux

Tuesday, January 23rd, 2007

Für jene, die noch nicht wissen, um was es sich bei Blogdelux handelt: Die Einladung und die Wahrheit, Eine Antwort von Emmanuel, Entdeckungen auf der offiziellen Homepage von Vanksenmedia, Merkwürdige Einladungen und eine pikante Frage. Wem das alles zu viel ist, der darf sich die wunderbare Kurzfassung der Ereignisse in der blogbar durchlesen.

Dieser Post verreinigt einige Fragen an die Betreiber des angeblich nichtkomzeriellen “Bloggertreffen” blogdelux, das von der Marketingfirma “culture-buzz” organisiert wird. Diese Fragen sind teilweise nicht von mir selbst, sondern ich habe sie in den Kommentaren gefunden und finde es wichtig, dass sie gestellt werden.
Zuerst möchte ich allerdings noch ein Fundstuck zeigen, das wohl eine Antwort auf die Zwischenrufe gewisser Leute gibt, dass “blogdelux” angeblich ursprünglich eine Initiative von Bloggern war, die nichts mit culture-buzz zu tun haben und Anfang Dezember 2006 ins Leben gerufen wurde.
In dem französischsprachigen Blogverzeichniss mybloglog findet sich folgender Eintrag:
Blogdelux - Eintrag im Blogverzeichniss mybloglog datiert 10 November 2006.
Sehr merkwürdig, das. Für ein Bloggertreffen, dass angeblich im Dezember 2006 von Bloggern initiert wurde, existiert ein Eintrag vom 10. November 2006. Und die URL ist klar die eines gewissen Emmanuel Viviers, der ja nicht leugnen kann und will, zur Firma culture-buzz zu gehören.

Deshalb jetzt meine Fragen:

1. Wie lässt sich der Eintrag auf Mybloglog vom 10. November 2006 erklären, wenn Blogdelux im Dezember 2006 von Bloggern initiert worden ist, die überhaupt nichts mit culture-buzz zu tun haben?
2. WER sind die Leute, die nicht Blogger sind und Fragen zum Thema haben könnten, die Sie beantworten sollen?
3. Verfolgen Sie oder Culture-Buzz mit “Blogdelux” komerzielle Interessen? Und wenn nein, könnten Sie mir dies bitte erläutern?
4. Sind zu “Blogdelux.lu” auch Firmen, Firmenvertreter oder sonstige Personen eingeladen, die zu ihrem potentiellen Kundeskreis als Buzz-Marketingfirma gehören, besonders im Hinblick darauf, dass Sie Seminare über Blogs und Marketing angeboten haben und dies wohl auch wieder tun werden?
5.Es ist einfach, ein Weblog zu betreiben. Bei vielen Anbietern (eg. blogger.com, livejournal, usw.) geht das innerhalb von 10 Minuten und auch meine technikunbegabte Großmutter würde das mit ein wenig Geduld fertigbringen. Wieso müssen dann Professionelle auf ein Bloggertreffen kommen, wo, per Definition quasi NUR Menschen sind, die bloggen können, um den paar, die kommen, zu zeigen, wie das mit dem Bloggen funktioniert?
Ist das nicht ein klein wenig merkwürdig? Drängt sich da nicht im Kontext der von VanksenMedia für das ZUSAMMENBRINGEN VON FIRMEN UND BLOGGERN (co-)ORGANISIERTE “Bloggertreffen” die Frage auf, ob nicht auch Firmen/sonstige an komerziellen Blogs interessierte eingeladen sein könnten und die “Professionelle” für eben diese Menschen da sind?
6.Wenn Culture Buzz nur ein Gast ist, warum stellen sie sich gegenüber der Presse dann als GastGEBER dar??!
7.“Culture-buzz” ist eine Tochterfirma der “Vanksen Group S.A.” (ebenfalls ein privates Unternehmen aus dem Marketingsektor). Welches Interesse sollte ein privates Unternehmen (das ja im Gegensatz zu Organisationen wie z.B. “Caritas” Gewinn erwirtschaften muss, um existieren zu können), haben, ein paar Bloggern ein Kaffeekränzchen zu finanzieren und organisieren?
8.Wie kommt eine Firma, die unter anderem auch kostenpflichtige Seminare anbietet, auf den Gedanken, Bloggern kostenlos beizubringen, wie man “richtig” bloggt? Klingt das nicht ein wenig absurd und unglaubwürdig in ihren Ohren?

Questions to the organisators of blogdelux in english:
1. How can the entry at the website mybloglog from the 10th November 2006 be explained if blogdelux was initiated by bloggers who had nothing to do with culture-buzz?
2. WHO are the people, who are not blogger and that could have questions about the topic that you want to answer?
3.Do you or culture-buzz have commercial interest in blogdelux? If not, could you please explain this to me?
4. Are there people as for example companys invited to blogdelux who could be counted to your potential customers as Buzz-marketingcompany, especially that you organised comercial blog-seminars and are likley to do this in future?
5.It's very simple to use a weblog. Even my grandmother could do it. Why do you want to show the people on a blogger-meeting how to blog? Is there not poping up the question that there COULD BE some other people, in whom you have comcercial interests invited?
6.If culture-buzz is just a guest, as it was stated by one comment-poster in my blog, why does it displays itself as host?
7. Culte-buzz is a commcercial company. What interest should it have to organise a private blogger-meeting if not commercial one's?
8.Why does a company that is organising commercial seminars for blogging comes up with the idea to teach bloggers free of charge how to blog? Doesn't that sound absurd?

I want answers. Before January 27th.

Ich will Antworten. Vor dem 27. Januar.
(Tag: )