Archive for the ‘Was für die Ohren’ Category

Podcast: Angscht a Schrecken op enger Party vun Studenten vun der Uni.lu

Tuesday, November 11th, 2008

Wenn man an die Uni Luxemburg denkt, dann denkt man nicht unbedingt an Party. Ich zumindest denke an Leute, die sich nur dort anmelden, um weiterhin Kindergeld beziehen zu können. Nun war ich aber von “ausländischen” Studenten auf eine sogenannte Houseparty eingeladen worden. Angst und Schrecken waren natürlich nicht weit …

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Yegussa (Liveblogging)

Sunday, November 9th, 2008

Yegussa Cover

Ich habe am Freitag eine, die CD von Yegussa geschenkt bekommen. Also, die CD war übrig geblieben und deshalb durfte ich sie mitnehmen. Ich nehme das als Anlass, mal wieder livezubloggen. Dh. ich werde die knappe halbe Stunde, die die CD dauert, meine äusserst subjektiven Eindrücke in die Tastatur hämmern. Yegussa ist übrigens eine luxemburgische Band, deren drei Mitglieder Carlo, Yannick und Pit heißen. Und los geht’s:

elVis iS a clicHE (0’24)
Das Intro ist vom King geklaut, so steht es zumindest auf dem kleinen Beipackzettel, den Yegussa als einzigste Information zu dem wunderschön gestalteten Cover gegeben haben. Und genauso wie der Titel fühlt sich das Lied dann auch an: Wie ein ein Elivs-Klichélied, das sofort in

CheAp BoXxX (3’30)
übergeht. Das fängt kraftvoll an, um dann nach einigen Sekunden in einer Art postrockigem Intermezzo zu verebben. Die ersten eigenen Töne der nur instrumental spielenden Band gefallen. Die ausuferenden, langsamen Teile werden immer wieder von einem kurzen Krachschwall unterbrochen, um schlussendlich in ein rockigeres, schnelleres Part überzugehen. Bemerkenswert auch der Bass-Teil gegen Ende. Der Schluß des Songs ist mitreißend, chaotisch, brachial – und genau das gefällt mir!

mONolOguE (5’32)
Der dritte Titel, einer der längeren, beginnt genauso kraftvoll wie sein Vorgänger aufgehört hat. Auch hier haben wir keinen Moment Ruhe, es geht schnell nach vorne, wobei kein Instrument ins Hintertreffen gerät. Ich stelle die Boxen lauter, was sicherlich kein Zeichen für schlechte Musik ist! Ein wunderbar stimmungsvolles Drumsolo in der Mitte des Tracks, von der “singenden” Gitarre begleitet, wird mit der Zeit langsamer, ebbt ab, es ist nur noch Gitarre zu hören, der Bass schaltet sich zu, baut wieder Spannung auf – kommt da ein Höhepunkt? Die Drums sind auch wieder da, die Stimmung schauckelt sich wieder hoch, um dann in ein gegenseitiges Kräftemessen überzugehen. Ich hätte jetzt ein großes Finale erwartet, aber vielleicht ist genau das ja eine Qualität von Yegussa.

PUbLIc ENEmy (5’17)
Dieser Song beginnt mit einem coolen Bass, der sogleich von der stürmischen Gitarre unterbuttert wird. Beide Instrumente bauen zusammen Spannung auf. Ich kriege Lust zum Headbangen. Der Krachfaktor ist hoch, aber genau das gefällt, vor allem, da es sofort wieder in einen ruhigeren, aber dennoch energiereichen Teil weitergeht. Yegussas Musik fließt, ist ständig in Bewegung, keine Minute gleicht der anderen. Und schon beginne ich meinen Kopf zu bewegen, kann kaum still sitzen, als es wieder ruhiger wird – nur, um gleich danach wieder Spannung aufzubauen, die dann gegen Minute 4 beinahe explodiert. Elektrisierend geht es weiter. Der Song versandet, ehe ein einzelner Schlag auf die Drums ihn beendet.

WE dOn’T nEEd BoDYbuilDing (5’25)
Auch hier geht es kraftvoll zur Sache, allerdings beruhigt sich der Song nicht so oft wie sein Vorgänger. Das erfordert natürlich mehr Durchhaltevermögen beim Zuhören. Allerdings ist die Musik von Yegussa, die man wohl irgendwie in die Schublade “Postrock/Instrumentalrock” stecken kann, nicht wirklich die, die man sich als einzelne Songs anhören sollte. Vielmehr ist das Gesamtkunstwerk gefragt. Krachpassagen werden durchbrochen von ruhigeren, die wieder Spannung erzeugen. Die Aufnahme klingt nicht perfekt, aber die ist auch live im Proberaum von Yegussa aufgenommen und deshalb ist der Sound wohl auch so, wie die Band ihn haben will. Wäre ich Musikexperte, könnte ich auch sagen, ob man irgendwelche Fehler hört, aber ist das wirklich wichtig? Der ungestürme, brachiale Eindruck, der Yegussas Musik hier macht verträgt auch Spielfehler. Ich auf jeden Fall kann Spielfehler und semiprofessionelle Aufnahmebedingungen (von denen ich im Proberaum hier frecherweise mal ausgehe) verkraften, wenn die Instrumente so präsent und so ungestürm klingen wie auf diesem Album.

…aND ThEN notHinG happENED (0’36)
36 Sekunden kurz ist dieser Track, der leise beginnt und quasi mit jedem Drumschlag lauter wird, anschwillt, nur um wieder abzuschwillen. Hier hätte ich mir mehr erwartet, aber der Titel verrät ja schon, dass nichts passiert.

OUr ShIP wiLL SiNk (8’18)
Der längste Track vom Debütalbum Yegussas ist auch der letzte. Er beginnt ruhig. Und nach knapp zwei Minuten fühlt es sich für einen Moment so an, als würde er aufhören. Aber weit gefehlt, es geht weiter mit einem sehr rockigen Part, der eher ungewohnt und nicht so sehr nach Yegussa klingt. Dieser Eindruck wird aber schnell wieder wettgemacht, nur um danach wieder in noch experimentelle Klangerzeugungen überzugehen. Ich weiß nicht, was genau die Jungs mit der Gitarre angestellt haben, aber die fiept ziemlich, während Schlagzeug und Bass unbeirrt auf “Yegussa” machen.
Dann folgt ein ruhiger, melodischer Part, der wiederum Spannung aufbaut. Ich hoffe diesmal auf die große Explosion. Und, kommt sie? Die Gitarre und die Drums bereiten darauf vor, und ja, es explodiert schon ein wenig. Und weiter. Kein großes KA-BOOM, aber immerhin. Jetzt (6’27) flacht es wieder ab, vereebt. Dann setzt der Bass ein, spannungsgeladen auch die Gitarre. Hoffentlich kommt da jetzt noch die lang erwartete Explosion! Mhmm, dann verpufft die Energie einfach so, schade.

Ingesamt ist die Scheibe von Yegussa wohl etwas für Liebhaber des Krach-Instrumental-Rock-Genres. Auch wenn die endgültige Explosion leider fehlte, so macht Yegussa gepflegte Chaosmucke, die sich hören lassen kann. Hört euch einfach die Songs auf Myspace an, ehe ihr irgendwie versucht, an die CD zu kommen, um eventuelle Überraschungen zu vermeiden.

Podcast: Angst und Schrecken in … ja, in Luxemburg

Wednesday, November 5th, 2008

An diesem Wochenende war wieder einmal Quattro Stazioni (joeladami.net berichtete) angesagt. Diesmal war es an Graffiti/Radio ARA, die Gäste aus Leipzig (Radio Blau), Ratibor (Radio Mittendrin) und Wien (Orange 94.0) zu empfangen. Das Wochende war gut ausgefüllt mit akustischen Stadtspaziergängen, Videoworkshops, Party, Sendung machen und dem interaktiven Fangspiel Find the Feedback, das ich moderieren durfte.

Joel im Studio von Radio ARA

Und natürlich kam Angst und Schrecken in seinem Heimatsland nicht zu kurz:

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Mehr (bzw. alles) über das Radiowanderprojekt QUATTRO STAZIONI im Blog der funkschatten-Redaktion und auf ara.lu

Podcast: Angscht a Schrecken am Iwerwaachungstaat

Sunday, October 19th, 2008

Es gibt ja immer Leute, die Angst und Schrecken mal in “politisch” haben wollen. Ich bin ja der bescheidenen Meinung, dass dieser Podcast immer schon politisch war und ist. Aber bitte, heute, heute ist euer Tag, denn heute ist Angst und Schrecken politisch …

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Podcast: Angscht a Schrecken am Verso

Sunday, October 12th, 2008

Eine neue Musicbar ist in Luxemburg/Stadt aufgegangen. Und als Gonzojournalist muss man natürlich die erstbeste Gelegenheit ergreifen, um sich den Laden mal genau von Innen anzusehen…

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Podcast: Angscht a Schrecken an der Rentrée

Tuesday, September 16th, 2008

Die 80. Folge von Angst und Schrecken befasst sich mit dieser zweitem Jahresanfang, der in Luxemburg sehr populär ist. Es geht natürlich um die “Rentrée”, bei der sich immer ALLES ändert – und eigentlich bleibt doch alles genauso.

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Podcast: Angscht a Schrecken op der Fouer

Tuesday, September 9th, 2008

Die Fouer ist sowas wie das Zentrum des luxemburgischen Traums. Hier kommt alles zusammen, was dieses Land ausmacht, vor allem fettiges Essen und die Liebe zum Alkohol. Und natürlich ist sowas ein steter Quell von Angst und Schrecken…

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Podcast: Angst und Schrecken in Leipzig, auf der Gamesconnvention und sonstwo im Osten

Monday, August 25th, 2008

Und es folgt gleich der nächste Streich: Auf der Games Connvention war ich und habe dort sehr viel Angst und Schrecken erlebt, was nicht unbedingt schwer war…

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Podcast: Angst und Schrecken irgendwo in Oberschlesien

Sunday, August 24th, 2008

Ich wollte diese Folge ursprünglich nicht mit “Angst und Schrecken”, sondern mit “Furcht und Grauen” beginnen, aber ich hab das dann doch sein gelassen. Ratibor liegt irgendwo in Oberschlesien und es gibt dort neben dem üblichen “Wir sind halt in Polen”-Gefühl auch nocht merkwürdige Deutsche Freundschaftskreise mit singenden Omas und Volkstänzen…

Joel mit psychelischem Bild

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Mehr ernste Gedanken über den DFK gibt es hier im Quattro Stazioniblog.
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Podcast: Angst und Schrecken in Wien

Sunday, August 17th, 2008

Ich befinde mich ja gerade auf einem Radioaustausch mit freien Jugendradios aus Wien, Leipzig und Ratibor. Unsere erste Station ist Wien und deshalb ist es wohl Ehrensache, dass es auch eine Folge Angst und Schrecken zu der Hauptstadt Östereichs gibt.

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