Archive for the ‘Was für die Ohren’ Category

Nine Inch Nails DVDs für lau!

Monday, March 2nd, 2009

nin
The Interwebs at it’s best: The One Is On Us verschenkt einen Konzertfilm von NIN. Diese haben natürlich *keine* 400 GB an HD-Filmmaterial ins Netz gestellt, weil sie sie aus Rechtegründen nicht selbst verwerten konnten. Nine Inch Nails haben natürlich auch *nicht* die Fans aufgefordert, Konzertfilme aus dem Material zu schneiden.
Aus irgendeinem wunderlichen Grund heraus gibt es auf The One Is On Us trotzdem DVDs für lau und ein professionel abgemischtes Live-Album als torrent von der “Lights in the Sky”-Tour.
(via Spreeblick)

Vorgelesen: Tumor

Sunday, February 22nd, 2009

Ich denke, das Wochenende ist eine gute Gelegenheit, um euch ein wenig Vorleseinhalt zu bieten. Da ich noch einige mp3s in der Schublade liegen habe, wird sich diese Reihe sicherlich noch einige Wochen lang ziehen. Heute gibt es dann den Publikumsliebling Tumor

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download Tumor mp3 (5,54 MB)

Vorgelesen: Chronos

Friday, February 13th, 2009

Ich hatte letztens Lust, ein paar meiner Texte vorzulesen. OK, eigentlich ging es um ein Geburtstagsgeschenk.
Aber da ich es jetzt auch blöd finden würde, die entstandenen Tondokumente wieder zu löschen oder auf meiner Festplatte fragmentieren zu lassen, habe ich beschlossen, sie doch in unregelmäßigen Abständen zu bloggen.

Den Anfang macht die aufwändigste Produktion, die Vertonung des Textes Chronos

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mp3 download (2,83 MB)

(Und ja, ich sage “güibt” anstatt “gibt”. Ist mir aber erst zu spät aufgefallen.)
Die eingesetzten Töne stammen von freesound.org

The Shuffle Show (II)

Sunday, February 1st, 2009

Irgendwie hat diese Serie den falschen Namen, denn der Zufall liegt ganz allein darin, welche CD ich als nächste ergreife und was ich genau darüber schreibe. Auf jeden Fall hat der Stapel ungehörter CDs auf meinem Schreibtisch mal wieder bedenklich gewackelt, als ich versucht habe, die neuste Folge A&S zu tippen. Ich habe meine Kiste rebootet, weil das CD-Laufwerk irgendwie nicht erkannt wurde. Jetzt habe ich die erste CD ins Laufwerk gelegt. Es funktioniert wieder.
Also: Musikhören und livebloggen, die zweite. Falls jemand eine CD will, die ich nicht gut finde, ich bin gerne bereit, sie zu verschenken.

Javies
She kissed me goodbye
Eine luxemburgische Band, die ich irgendwann mal wegen irgendeines Talentwettbewerbs interviewt habe. Viel ist nicht hängen geblieben, das Interview mit John McAsskill, das noch länger zurück liegt, ist mir in viel besserer Erinnerung.
Ein Zettel lag der gebrannten CD mit der Single She kissed me goodbye bei. Ich werde auf dem mit “Lieber Musikredakteur” angeredet und mir wird erklärt, das Lied sei poppiger und melodiöser, enthielte dennoch den Javies-typischen “tighten” Sound. Ausserdem sei das Lied “den Leuten zufolge” ein richtiger Ohrwurm.
Ich finde: weichgespülter Gitarrenpop für Teenies, von einer Band, die hofft, auf Sendern gespielt zu werden, die “Hits” spielen. Drei Minuten und 19 Sekunden verschwendeter Lebenszeit.

Die nächste CD ist von den Allella Boyz. Mir schwarnt Schreckliches!
Jeder Titel auf dieser CD hat das Wort Allella in seinem Titel. Allella Time fängt Tryo-esque an, nervt dann mit französischem Gebrabbel und schrecklichem Wiederholen des Wortes Allella.
Speed Allella klingt böser und jemand rappt auf französisch. Im Hintergrund eine Melodie, die aus einem Handy von Möchtegern-Gangtas kommen könnte. SKIP
Split Allella dann klingt sehr viel entspanner. Hier wird gesungen, aber leider auch im Background. Auch hier flüstert wieder jemand Allella Allella Allella. SKIP
Stay Allella beginnt mit Weckerklingeln und dann wieder Rap. Leider haben die selbstbetitelten “The Wooorld famous” keine Texte in ihr Booklet geschrieben, so dass ich nur Luxembourg, reveille toi verstehe, ehe es auf italienisch/portugiesisch? weitergeht. Definitiv nicht mein Ding. EJECT
Urteil: Tryo für Arme.

Weiter geht es mit Eric Rosenfeld und seinem Album “529″.
Hui, nur Gitarre und Gesang. A thousand miles to your heart hat zwar einen schmalzigen Text, ist aber bei weitem das beste, was ich bis jetzt gehört habe. Dann setzt irgendwann E-Gitarre und Schlagzeug ein. Und der Song wird schlecht. Oder halt noch schmalziger. Schade, ich hatte mich schon gefreut. Der etwas “krumme” Gesang macht vieles wieder wett, aber wie kann man etwas, das nach Singer/Songwriter-Melancholie klingt, so durch E-Gitarre zerstören? Ohne jetzt mal vom Text zu reden.
Pretty pretty heißt der nächste Track. Klingt auch erstmal sehr Indie, wenn es auch schneller und weniger melancholisch von statten geht. Die Stimme läßt mich an die Mountain Goats denken.
Das Lied wird poppiger, langezogene Wörter, fröhliche Stimme, SKIP.
Bus stop klingt nach Suburbs und Rummel. Ein wenig Hintergrundgesang ist hier zu hören, vor allem ein schreckliches “ooooooooooooooooohhhhhhhhhhhhhhh”. Und, ist das eine Flöte? Nein, ein nur ein merkwürdiger Synthie. (Oder so.) Dabei hatte alles so gut angefangen. SKIP.
Soundtrackklänge auch hier wieder. Will Rosenfeld uns das Leben in den luxemburgischen Vororten näher bringen? Not the one ist etwas besser als ein Vorgänger, obwohl auch hier schon wieder jemand im Hintergrund mit Rosenfeld singt. Wieso nur? Gebt dem Mann eine Gitarre und ein Mikro und ich bin zufrieden! Jetzt klingt der Gesang nach Green Day – und das ist keine gute Erinnerung!
Over and out klingt nach Weihnachtsmusik. Und die Stimme klingt nach schlechtem Pop. Will ich mir das noch länger antun? Muss ich mir das noch länger antun? EJECT!
Urteil: Wer William S. Burroughs auf seinem Backcover zitiert, der sollte auch gute Musik machen. Und das hier ist leider keine gute Musik. Mit Ausnahme der ersten Minute des erstes Liedes (oder so). Als Singer/Songwriter wäre Rosenfeld sicher nicht schlecht, als Popmusiker kann man ihn vergessen.

Ich hab keine Lust mehr. Zu viel schlechtes auf einen Haufen. Ich stell den CD-Stapel halt irgendwo hin, wo er mich nicht stört.

Pleiten, Pech und Anne

Thursday, January 29th, 2009

Anne hat die letzten drei Monate die Sendung Bistro von Radio ARA an drei Tagen in der Woche übernommen. Für sie war das eine Übergangslösung, weil das mit ihrem EVS nicht direkt so geklappt hat, wie sie es geplant hatte. Für mich, als ihr bester Freund, Mitarbeiter und Hörer ein Drahtseilakt zwischen Anstrengung und wunderbarer Erfahrung. Ich kann mich noch sehr gut an die ersten Sendungen erinneren, bei denen ich die Technik noch übernahm und manchmal mehr und manchmal weniger erfolgreich versuchte, Anne in die Geheimnisse des Mischpults einzuweihen.

Am Montag war Annes letzte Sendung, eine zweieinhalbstündige Abschlusssendung, die wohl alles hatte, was man sich für so eine Sendung wünschen kann: Rückblicke, ein Interview, Lieblingsmusik, viele Grüße und gute Wünsche von Zuhörern, ein Anruf von einem Mitarbeiter ganz zum Schluß und ein “Pleiten, Pech und Pannen”-Beitrag mit den schönsten Versprechern und Ausrutschern.

Und den kann man sich hier anhören:

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Pleiten, Pech und Anne

Und so lustig und tollpatschig das hier in der Zusammenfassung klingen mag: Anne hat immer verdammt gute Sendungen gemacht. Wer mehr hören will, dem empfehle ich die online gestellten Spezialsendungen auf ara.lu zu hören!

De Pianocktail Mixtape Bengel pt. 3

Wednesday, January 28th, 2009

Ech hu mer no der kuerzer Diskussioun iwwer Mixtapes hei geduecht ob een net sollt probéiren dat alt Mixtape-Kettenbréif-System Web 2.0-fäheg ze man. An voilà, hei starten ech dat ganzt. De Prinzip ass einfach: Hei drënner hudd dir en Intro mat engem éischten Lidd. Ech delegéiren un en aanere Blogger weider, do en Lidd drunzehänken. Dien veröffentlecht en Post am Stil vum Text hei drénner, an délegéiert un en aanere Blogger, soulaang bis mer 10 Lidder hun. Dann kritt all Partizipant d’Kassett mat engem flotten Inlay geschenkt. Zousätzlech verlousen mer 5 Mixtapes un all d’Lieser, déi hei nach niiie e Kommentar oofgin hun. Super, ne? Alles wat se dofir mussen man, ass um Post wou dat Finalt Tape viirgestallt gëtt kommentéiren. Toll toll toll!

D’Säit wou den Hues leeft ass hei. Do fannt dir all wichteg Infoen, wou mer dru sin, ob wat dir musst obpassen wann dir gewielt sidd dat ganzt weiderzeféiren etc.
schreiwt den Thorben. An de Chris huet mech nominéiert gehaat fir den dretten Deel vum Bengel, den och elo bei mir ukommen ass.
Ech hunn mir e bessen Zait geloss, fir een Lidd ze fannen, daat och richteg passt. Normalerweis hunn ech domadder eischter weineg Schwieregkeeten, stellen heinsdo ganz Playlisten fir Sendungen an e puer Minuten zesummen. An dann stellt sech d’Fro, ob ech dann leiwer den Gonzojournalist, den Melancholiker, den Rocker oder den Elektrogefreckelsfan eraushänken well lossen.
Souvill sierf verroden: Ech hunn mech fir den Melancholiker entscheed, mee den Rocker net entäuscht.

pianocktail mixtape

Lidd Nummer Eent…

…kennt vum Thorben
…heescht Je t’emmène au vent vu Louise Attaque
…bedeit him laang Owenter bis moies em véier am Flying mat sou villen Leit an esou villen gudden Momenter.
…an passt heibai

Lidd Nummer Zwee…

…kennt vum Chris
…heescht Skinny Love vum Bon Iver
…bedeit him e wonnerbaren Album, deen en am Dezember 2008 entdeckt huet a bis well rop a rof läuschtert.
…an passt heibai

Lidd Nummer Dräi…

…kennt vum Joël
…heescht There Are Some Remedies Worse Than The Disease vun This Will Destroy You
…bedeit him een Lidd, waat wéi gemaach ass fir dobai ze schreiwen, am Reen mam Auto ze fueren an dobai ze fëmmen, fir d’Gedanken op d’Rees iwert groniweleg Länner ze maachen, iwert denen en Zeppelin schwiewt.
…an passt heibai
…an geet weider un de Grommel, well ech nët vill iwert dem sain Museksgoût wees – an méi wessen wëll. Charel. Waat lauschtren Leit, déi sech mat mTOR beschäftegen, fir Musek?

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baton3.mp3

www.angschtaschrecken.lu

Wednesday, December 10th, 2008

Angscht a Schrecken zu Lëtzebuerg haben jetzt eine eigene Seite.
Und das passt ja zum Tag, denn
heute Abend, 10. Dezember 2008 ist die Lesung
an iwwerhaapt, mir hu Kulturjoer, d’Leit solle méi Droge friessen!
im hauptstädtischen Exit07
ab 21 Uhr
Eintritt frei!

Kommt zahlreich und bringt all eure Freunde und Feinde mit!

Podcast: Angscht a Schrecken um Chrëschtmaart

Monday, December 8th, 2008

Eigentlich habe ich mich schon viel zu oft über Weihnachten ausgelassen. Aber getreu dem Motto “Alle Jahre wieder” kann ich auch dieses Jahr nicht davon lassen, mich über die Auswirkungen dieses Festes auf den öffentlichen Raum zu echauffieren …

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MP3-Download Angscht a Schrecken um Chrëschtmaart

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Podcast: Angscht a Schrecken an der Rockhal

Monday, November 24th, 2008

Das Konzerthallenequivalent zum öffentlichen Rundfunk ist in Luxemburg die Rockhal. Etwas, das sich Rockhalle nennt und die Hälfte der Zeit nur einen merkwürdigen Koch präsentiert und dann auch noch vom Staat kommt, kann man ruhig manchmal kritisieren. Und wenn man Gonzojournalist ist, muss man das sogar…

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Podcast: Angscht a Schrecken op engem Release vun Quentin Lagonza

Monday, November 17th, 2008

Manche Konzerte sind einfach Pflicht. Und so war diese Albumreleaseparty der befreundeten Band Quentin Lagonza für mich auch Pflicht. So bin ich sogar in den regnerischen Süden Luxemburgs gefahren und bin dort natürlich auf sehr viel Angst und Schrecken getroffen…

Das Album könnt ihr bei der Band selbst, bei amazon und bald sicher auch bei iTunes kaufen. Was ich ganz subjektiv empfehle.

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