Archive for the ‘Was für die Ohren’ Category

Write Out Loud

Tuesday, March 22nd, 2011

Als Joshi mich vergangenen Sommer am Rande einer Lesung fragte, was ich von der Idee eines Hörbuches mit Texten luxemburgischer Autor_innen hielt, muss ich wohl erst einmal die Stirn gerunzelt haben. Die Idee, auf CD veröffentlicht zu werden, erschien mir etwas unrealistisch. Natürlich habe ich trotzdem nicht Nein gesagt, sondern Texte zusammen gesucht und die lange, beschwere Reise in den wilden Osten Luxemburgs, mystisches Land von Blogger_innen und Schnapsbrenner_innen zum brainfood-Studio auf mich genommen. Und nun sind wir, dank Joshis unermüdlichem Einsatz auf CD bei op der lay veröffentlicht worden. Write out loud heißt das Projekt, es sind Werke von Joshi Gottlieb, Claudine Muno, Laetitia Kaiser, Sarah Pepin, Vanessa Wujanz, Jacques Schiltz, Thierry Heles (edit: Da ich die Namensliste von seinem Blogpost geheguttenkopiert habe, stand er ursprünglich nicht hier. Tschuldigung!) und meiner Wenigkeit zu hören. Ich kann es immer noch kaum fassen.

Die CD kostet 8 € und lässt sich hier bestellen. Menschen, die momentan in Wien wohnen oder einen Besuch planen, melden sich am Besten gleich bei mir, dann sparen wir uns den Versand und können eventuell auch noch einen Kaffee zusammen trinken!

Zukunftspläne

Saturday, October 30th, 2010

Wenn ich groß bin, möchte ich genauso werden wie Kazuyoshi Funaki.

translunar

Monday, March 1st, 2010
translunar

Ich war mal auf einem Seminar, einem sogenannten „Train the trainer“, mit den Themen Antidiskriminierung und Werkzeuge gegen Rassismus. Ein Seminar, das in vielerlei Hinsicht ein ziemlich einschneidender Punkt in meinem Leben war und vieles ge- und verändert hat. Nicht nur, weil wir ziemlich intensiv mit der Thematik gearbeitet haben, sondern auch weil ich mich persönlich enorm weiterentwickelt habe, bzw. die Grundlagen für diese Weiterentwicklung gelegt wurden.
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Les jeunes mélancoliques bei radio 100,7

Friday, September 18th, 2009

radiomelancholie

Heute waren Thierry und ich in der Sendung Rendezvous mam Buch des soziokulturellen Radios (100,7) in Luxemburg zu Gast und haben dort über Blogs, Literatur, Les jeunes mélancoliques geplaudert und je einen Text vorgelesen. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie hier als mp3 herunterladen.

photo cc by The County Clerk

heiter scheitern

Wednesday, July 8th, 2009

heiterscheitern

Ich bin vor einiger Zeit durch einen Link von Nele über den Podcast heiter scheitern gestolpert. Ein queeres Stößchen aus den Zonen der Unbewohnbarkeit beschreiben die drei Podcasterinnen aus Hamburg ihr Projekt. Es erinnert ein wenig an den wohl bekannteren Spreeblick-Podcast. Leute sitzen irgendwo und reden über Zeugs und das wird aufgenommen. Während Johnny und Tania Spreeblick meistens über ihr Privatleben und lustige Begebenheiten daraus erzählen und dabei von Thema zu Thema springen, so haben Marlen, Steff und Joke immer schon ihr Grundthema Queer. Und jeder Podcast behandelt einzelne Facetten bzw. mehr oder weniger spezifische Themen aus queerer Sicht.

Horizonterweiterung ist garantiert, so leben die Drei z.B. in einer funktionierenden, Dreierbeziehung. Und man verzeihe mir meine Unwissenheit, aber auch wenn ich das Konzept Polyamory kannte, so wusste ich einfach bis vor kurzem nicht, dass es sowas gibt und wie das funktioniert. Auch wenn ich empfehlen würde, bei der ersten Folge anzufangen, wenn man keine/wenige Vorkentnisse hat, so fand ich die Folge über Beziehungen und die über I kissed a girl am interessantesten.

Absolute Hörempfehlung.
Übrigens merkwürdig, wie sehr meine Anforderungen an Radiosendungen und an Podcasts varieren. Ich finde solche Gesprächspodcasts toll und überlege schon, in einer eventuellen WG einen einzuführen, während ich sowas im Radio niemals hören würde bzw. Musikpausen einbauen würde. Aber funktionieren beide Medien tatsächlich so unterschiedlich? Oder könnte man auch eine anderthalbstündige Diskusionssendung im (freien) Radio ohne Unterbrechungen senden?

Photo cc by celesteh

Seven Nation Army

Saturday, July 4th, 2009

7nationarmy

Kaum ein Lied hat mich persönlich so sehr begleitet und Lebensgefühl ausgedrückt wie Seven Nation Army der White Stripes. Da wird jetzt so manch einer die Stirn runzeln. Immerhin ist Seven Nation Army eins der Lieder, das Besoffene morgens um Vier auf der Straße grölen und das in Fußballstadien im Chor gerüplst wird. Das ist das Schlimme für mich. Seht euch mal den Text an!
And a feeling coming from my bones says ‘find a home’…
Verdammt, so ein Text gemischt mit der einprägsamen Melodie und jugendlicher Orientierungslosigkeit irgendwo zwischen Dreadlocks, Kommunismus und Neon Genesis Evangelion, das brennt sich einfach ein. Deshalb ist es eine Schande, dass so gut wie niemand auf den Text achtet, genau wie bei Queens We Will Rock You so gut wie niemand auf das Gitarrensolo achtet.

Und dann habe ich eben durch @fudgegraphics und @MissAbsent jetzt diese wunderbare Coverversion von Nostalgia77 gehört. Und das hat mir eben das Gehirn raus geblasen. Ich wusste schon, dass es großartig ist, als noch gar keine Stimme zu hören war. Aber als diese dann einsetzte …

Hört selbst, nach dem Sprung. (more…)

København Store: action, please!

Sunday, April 12th, 2009

Ab jetzt review ich mehr oder weniger regelmäßig CDs, die mir freundlicherweise von der Agentur labile aus Italien zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich wohl vor allem um Sachen aus dem Indie und Postrock-Bereich, wobei das ja auch immer viel heißen kann. Das erste Album, das ich mir vornehme, kommt von der italienischen(!) Band København Store und nennt sich “action, please!”. Merkwürdigerweise steht im Internet, dass es schon letztes Jahr 2008 rausgekommen ist, während auf dem Zettel von labile “Street Date: november 2009″ steht. Kann sein, dass es bisher nur in Italien als CD erhältlich ist.

kobenhavenstore

København Store stammt trotz ihres Namens aus Italien und besteht aus vier Leuten. Allerdings begann die Band als Duo nach einer Reise durch Skandinavien, wodurch sie auch inspiriert worden. Das erklärt auch den für eine italienische Band unüblichen Bandnamen.
“action, please!” ist meistens ein dichter Teppich aus typischen postrock-Gitarrenklängen, vermischt mit elektronischen Sounds, teilweise auch mit Gesang.
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Raymond Clement

Wednesday, April 1st, 2009

raymondclement-teaser

Noch bis zum 25. April läuft im Rahmen des europäischen Monats der Photographie die Austellung Element 5 des luxemburgischen Photographen Raymond Clement. Holz bzw. Bäume sind das Thema der Austellung, die echt beeindruckende Bilder aus allen Teilen der Welt zeigt, welche die drückende Sonne der kanarischen Inseln genauso verspüren lassen wie die Kälte der öslinger Kuppen.

Auch hier habe ich es mir nicht entgehen lassen, das Mikro zu zücken und den Photographen mit ein paar Fragen zu löchern:

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(Foto von Raymond Clement und mir unterliegt dem Copyright von Jean-Marc Parries)

Graffiti Research Lab

Tuesday, March 31st, 2009

grl-teaser

Am vergangenen Donnerstag habe ich mir zusammen mit meinem Kumpel und Fotographen Jean-Marc das erste Laser-Tagging in Luxemburg vom Graffiti Research Lab angesehen. Und das war ziemlich cool. Das ganze war vorm nationalen Geschichtsmuseum, was nicht sehr weit von Radio ARA entfernt ist (OK, in Luxemburg ist nie etwas “sehr weit weg” von irgendetwas, aber das Radio ist sehr nahe) und war so cool, dass ich mir kurzerhand Mikrofon und Aufnahmegerät schnappen ging und einen der Hacker von hackerspace.lu interviewt habe.

Hier das Interview:

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Download als mp3

Bewegtbilder gibt es bei Eveant (für des Luxemburgischen nicht mächtigen auch mit englischen Untertiteln), Fotos von Jean-Marc nach dem Klick
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Vorgelesen: Eimer

Tuesday, March 10th, 2009

Mal wieder ein wenig Vorlesecontent. Auch wenn für mich an den Dateien bzw. deren Entstehungsgrund mittlerweile ein schlechter Nachgeschmack klebt. Oder vielleicht auch gerade deswegen: Eimer ziemlich unperfekt vorgelesen.

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Eimer mp3