Archive for the ‘Meta:blog’ Category

Auf der Suche nach der Maus

Sunday, April 27th, 2008

Ich habe noch nie von Clay Shirky gehört. Offenbar ist er ein Autor, der New Media an einer New Yorker Uni lehrt. Und er hat ein Buch über die digitale Revolution (oder über »das Internet «) geschrieben hat, das sich Here Comes Everybody nennt und in dem Vereinigten Königreich ein sehr hübsches Cover hat. Da fällt mir ein, dass ich schon mal etwas von dem Buch gehört habe, den Namen des Autors aber wohl vergessen habe. Das passiert mich verdammt oft, aber ich habs einfach nicht so mit Namen. Dafür gibt es ja Facebook, da sind Bildchen über den Namen. Das Buch hat natürlich auch ein Blog und da hat Shirky eine wunderbare Rede gepostet, die ich gerne so unterschreiben möchte. Sie nennt sich Gin, Television, and Social Surplus und ist mehr als empfehlenswert.
Ein Zitat zum Appetitanregen:
However lousy it is to sit in your basement and pretend to be an elf, I can tell you from personal experience it’s worse to sit in your basement and try to figure if Ginger or Mary Ann is cuter.

Dieses Posting wäre ohne twitter nicht zustande gekommen. Und ja, es ist Sonntag, und ja, ich bin ein wenig ein Sonntagsblogger. Aber ich könnte das hier auch Vollzeit, würde mich wer dafür bezahlen! :-P

Aufhören? Wieso, um alles in der Welt?

Saturday, April 26th, 2008

Ich kann ehrlicherweise niemanden verstehen, der einfach so mit dem Bloggen aufhören will. Sicherlich kann es Gründe dafür geben, eine Pause zu machen, aber wenn jemand sein gesamtes Blog löschen will, kann ich das auf keinen Fall nachvollziehen. Ich find brach liegen lassen schon schlimm genug.

Ich weiß, wie ich mich fühle, wenn mein Blog für ein paar Stunden offline ist. Auch, wenn ich überhaupt keine Lust hatte, zu bloggen, beginne ich dann zu twittern, um das plötzlich enstandene Loch in meiner Selbstdarstellungsmaschinerie zu stopfen. Aber vielleicht bin ich das auch nur. Ein egomanisches Monster, eine Rampensau, immer hunrig nach Aufmerksamkeit und ein paar Leuten, die mir zujubeln und ab und an ein paar Kommentare von sich geben. Ich Emo, ich.
Und ich will eigentlich gar nicht wissen, wie sich cold turkey anfühlt. Das Blog löschen. Oh Gott, was für eine furchtbare Vorstellung. Wenn ich nur daran denke, möchte ich nach jedem Posting ein Datenbankbackup machen und es redunant auf 23 Server verteilen.

Könnte ich mir ein Leben ohne Blog vorstellen? Nur noch schwer. Natürlich könnte ich noch immer in mein Heft schreiben, die Texte an Menschen verschicken, deren Meinung ich wirklich hören will, in Ruhe ein Buch schreiben und meine Gedanken ausnahmsweise mal für mich halten. Aber ich weiß, dass es nicht mehr das gleiche sein würde. Und mit jedem Blog, das stirbt, wird das Leben wieder ein Stück ärmer. So ist es mit Sad Autumn, und so wäre es auch mit jedem anderem Blog, das ich momentan lese. (Bis auf einige Ausnahmen, die ich nur aboniert habe, weil dort noch einmal etwas wichtiges kommen könnte.)

Aber sollten jetzt noch weitere Blogs sterben oder nicht wieder aufgemacht werden, habe ich wenigstens etwas, das ich wie mein persönlicher Held, Vorbild und geistiger Vater, Hunter S. Thompson, auf eine Gedenktafel am Ende eines noch nicht existierenden Buches schreiben könnte.

Und morgen mache ich eine Liste mit tollen neuen Blogs aus Luxemburg, um die allgemeine Untergangsstimmung wieder gut zu machen. Und das erinnert mich an eine schöne Geschichte, die meine Mutter mir erzählt hat, die werde ich dann jetzt gleich sofort bloggen.
Fazit: Man kann niemanden dazu zwingen, nicht aufzuhören, aber Fireball würde es wohl nie tun und findet es immer wieder schade, wenn jemand es tut. Das hätte ich ja jetzt auch fast twittern können.

gefffffunden!

Thursday, April 3rd, 2008

Ach, und, weil ich ja ach-so-web 2.0 bin:
Bluemchen
Einen ffffound-Account habe ich jetzt auch. Dank Charel. Und nein, es gibt keine Einladungen mehr. Und sämtliche Bilder sollte es auch bei dem Suppending geben, falls das sich denn irgendwann mal entschließt, zu updaten.

Suppe

Thursday, April 3rd, 2008

Es gibt neue heiße Scheiße im Web 2.0-Land. Also, ich weiß eigentlich nicht, ob es so neu ist, aber es ist mir in den letzten Tagen vemehrt aufgefallen, was heißt, dass die Großen unter den early adopters anfangen, das Ding auch zu benutzen. Ich habe keine Ahnung, wieso sich soup.io so nennt, aber ich finds symphatisch. Der Name ist genauso web2.0ig wie twitter oder flickr, genauso unsinnig, klingt aber irgendwie.. netter.

Auf jeden Fall kann man sich auf soup.io ein Art Mikroblog zusammenschustern, das mal eben ganz locker die verschiedenen Web 2.0-Heimstätten verbindet und gemeinsam ausspuckt. Klar könnte ich mir durch die Yahoo-Pipes ein RSS für all das zusammenflicken, aber wieso sollte ich. Ansonsten funktioniert soup.io genauso wie del.icio.us, dh. man haut da alle möglichen Links, die man sich später ansehen will rein und schaut sie sich niemals wieder an, verlangt aber von anderen Leuten, dass sie das tun.

Auf jeden Fall gibt es postapokalyptische Suppe für meine Hardcorefans, die auf keinen Fall irgendetwas verpassen wollen, jetzt unter jollysea.soup.io
Ich werde allerdings auch immer mehr zum Fan von twitter, merkwürdigerweise. Vielleicht, weil man darüber so herrlich und einfach Blödsinn verbreiten kann.
Für alle, die sich jetzt wundern: Ich bin immer noch Fan großer, langer und schöner Texte mit Bebilderung, am besten sogar in einem ansprechenden Layout. Aber vielleicht mag ich twitter und Dienste wie soup.io ja gerade deswegen!

Metawurm-Update

Tuesday, April 1st, 2008

Habe Night Train passenderweise mit einem Foto versehen. Danke, Georges!

Junk

Saturday, February 9th, 2008

Dass ich ein Blog-Junkie bin, habe ich gestern gemerkt. Der Server ging (mal wieder) nicht, und mein Hoster meinte, es könnte sein, dass die Backups nur bis Ende Dezember reichen würden. Na ja, wie man sieht, ist alles wieder da, auch wenn die letzten drei Postings verloren waren und ich sie aus dem RSS-Reader fischen musste. Wer seine Kommentare nochmal posten will, darf das gerne tun, ansonsten habe ich nicht wirklich Lust, die alle nachzuposten. Obwohl die ja auch ein Verlust sind.

Auf jeden Fall hatte ich gestern Abend dringend das Bedürfniss, zu bloggen. Oder mich mitzuteilen. Nachdem ich sämtliche Gesprächspartner per IM vergrault hatte, habe ich mir einen Twitter-Account zugelegt und die index.php überschrieben, mit einer Seite mit den neusten Twitter-Meldungen. Wer mag, kann die ja nachlesen. Ob ich noch irgendwie weitertwittern werde, muss ich mir überlegen. Ich hab das blöde Gefühl, dass da sehr viel Schwachsinn dabei herauskommt. Und es gefällt mir nicht, mich auf 160 Zeichen begrenzen zu müssen. Da kann ich auch gleich in mein Handy schreiben.

Das nächste Mal

Saturday, January 19th, 2008

wenn ich eine Schreibblockade habe, sage ich ich einfach, ich unterstütze den Streik der WGA damit. [haha.]

Weinen, Willy und Whiskey

Saturday, January 12th, 2008

Nachdem ich dieses wunderbare Stück der Schauspielkunst gesehen habe, dann bei Sara nach dem Lesen dieses Textes tatsächlich eine Träne vergossen habe, brauche ich jetzt einen Whiskey.
Und dann schreibe ich am Ina-Epos weiter.

Gastbloggerin

Sunday, January 6th, 2008

Aus aktuellen(?) Anlass hat mein Blog habe ich dann nun endlich, nach Jahren des Wartens, Fragens und des eigentlich schon nicht mehr daran Glaubens dann nun endlich eine Gastbloggerin. Heute Abend wird sie ihr Debüt haben. Der Nick der charmanten Dame: spaziergängerin. Mehr wird zu ihrer Identität von mir nicht verraten. Ich wünsche gute Unterhaltung, faire Behandlung einer bisherigen Nicht-Bloggerin und viele Kekse.

Jahresrückblick

Sunday, December 30th, 2007

Eigentlich hasse ich Jahresrückblicke. Momentan kann man sich im Internet vor Top-20-Listen nicht mehr retten. Darauf steht dann immer Musik, von der ich viel gelesen, aber wenig gehört habe. Vielleicht ist das ein Fehler, vielleicht auch nicht. Wenn ich mir meine Jahrescharts ansehe, ist da fast nur altes Zeugs drauf. (Das erste 2007-Album kommt auf Platz 24!) Ich kann bei aktueller Musik also nicht wirklich mitreden. Ein wenig schon, aber nicht wirklich halt. Ich muss also auf etwas anderes zurück blicken. Persönlich mag ich nicht, das wird sowieso eher traurig, obwohl das Jahr an und für sich sehr erfolgreich für mich war.

Sehen wir uns also einfach an, was ich so geschrieben habe. Eine art auto-literarischer Jahresrückblick, also.
(more…)