Archive for the ‘Gedichte und ähnliches’ Category

Currently listening: Three Fingers in a glas of alcohol - My Hands were between her legs and everything was fine

Tuesday, February 1st, 2005
Wieder eine Fahrt in einem fremden Land
Wintersonne scheint durch das Zugfenster
femde Stimmen reden unbekannte Sprachen
wie verzaubert betrachte ich die Landschaft
Wo bin ich, was seh ich da?
Poesie scheint sich zu materialisieren
durch die Sonnenstrahlen
die wie goldene Trompeten
den Frühling ankündigen
ohne seinen Glanz zu haben
Ich sehne mich nach dem Frühling
dem Sommer
warme Strahlen auf meiner Haut
Lachen, tiefe Blicke in klare Augen
ein sanfter Wind der die Haut sreichelt
Ich träume in Betrachten des Winters
sehne mich nach Wärme
Blicke in die schwache Reflektion meiner Selbst
im Fensterglas vor dem Winter
ein zögerliches Lächeln
in Gedanken an den Sommer
so fern
zu fern ….

Tuesday, February 1st, 2005

Der Schmerz sitzt tief
doch er ist
nicht körperlich
tut er doch weh
dann ist das das Resultat
von geistigen Wunden

Dunkelheit umgibt mich
hüllt mich ein
mit schwarzen Schleiern
ich träume von den Sonnenstrahlen
doch gleichzeitig will ich
sie nie wieder sehen

Wo ist das Licht
das ich mir wünsch
das ich verwünsche
das ich liebe
das ich hasse
meine Sehnsucht
und mein Erzfeind

Ranken von Dornengestrüpp
versperren meinen Weg
und mein Schwert ist zu stumpf
sie zu zerschneiden
Glühende Stäbe in meinen Rücken
bereiten mit Höllenqualen
doch ich kann mich nicht befreihen
Doch in meine Augen
scheint die Sonne
und enfacht neu
die Hoffnung

“fick dich”, schrie sie und verpasste ihm eine Backpfeife, die ihn auf den Boden warf

Tuesday, January 25th, 2005

Sehnsucht

Ich sehne mich nach dir
deiner Nähe
deiner Wärme
deinem Atem
deinen Händen
deinen Augen
deinem Körper
eng an mir
vermisse dich hier
du mich bei dir
Es hilft nichts
wir sind gebunden
und doch fern

Gedankenstrom

Tuesday, January 25th, 2005

Ich versinke in dem Strom meiner Gedanken
die Welt um mich herum dreht sich, begint zu wanken

Ich gehe unter in einem ruhigen Meer
Es fühlt sich an als würde ich leer

Ich betrachte meine aufsteigenden Luftblasen
Konserviertes Wissen, Errinerung in Vasen

Tauche ich, oder ertrinke ich?
Ist dies eine errinerun, die einer anderen glich?

Ich sehe tausend Wunder von Neuem
ohne auch nur ein einziges zu bereuen

Doch kann ich nicht ewig bleiben
letzendlich wird mich die Sehnsucht zurücktreiben

Bahnfahrt

Tuesday, January 18th, 2005

Landschaft zieht an mir vorbei
Graue Woken kontrastieren zu grünen Weiden
Iche Wege dich gerne erkunden würde
doch sie sind zu fern von mir

Nie kann ich es berühren
was ich durch die Scheibe sehe
ratternd trägt mich das Ungeheuer
daran vorbei

Ich verliere meinen Blick
in den Grautönen der Wolken
keiner wie der andere
und mich durchzückt die Sehnsucht

In meinem Innern bin ich
der Drache der ich erinst war
flieg mit den Wolken
über die wundervollen Wiesen

Ich tauche in das Wolkenmeer
spüre wie mein Körper
ein Loch in sie reißt
durch das ein schmalzer Sonnenstrahl scheint

Ein warmer Strahl erhelt die Erde
ich muss wieder landen
selbst ein Drache kenn nicht ewig fliegen
das Grau der Wolken holt mich zurück

Böse Musik noch böser - oder: Rammstein: Fire strikes back!

Thursday, January 13th, 2005

Wer zu Lebzeit bös auf Erden
wird nach dem Tod ein Ewok werden
den Blick gen Endor fragst du dann
warum man sie nicht sehen kann
Erst wenn die Jedis schlafengehen
kann man uns Waldland sehen
wir haben Angst und sind peifen fein
Gott weiss ich will kein Ewok sein
Sie leben hintern Todestern
getrennt von uns unendlich weit
sie mussen in Bäumen wohnen
damit der Vader sie nicht fällt
Erst wenn die Jedis schlafengehen
kann man uns im Waldland sehen
wir haben Angst und pfeifen fein
Gott weiss ich will kein Ewok sein
Erst wenn der Jedis schlafengehen
kann man uns im Waldland sehen
wir haben Angst und pfeifen fein
Gott weiss ich will kein Ewok sein

Ich hatte meine Hände zwichen ihren Beinen Oder: Where the fuck is my Mind oder: Gefallener Engel oder: Ich poste zu viel Lyrik in letzter Zeit

Thursday, January 13th, 2005

Gefallener Engel

Schwarz umrandete sie ihre Augen, schwarz färbte sie ihre Augenlieder, so dass ihre grünen, ihre wunderschönen dunkelgrünen, mal ernsten, mal kindlich-fröhlichen Augen noch mehr zur Geltung kamen.
Sie sah sich selbst an.
Ihr hellbraunes Haar mit der einen Dread, die ihre Eltern ihr erlaubt hatten, ging ihr bis kurz vor über die Ohren. Es sah wild aus, und das gefiel ihr.

Über den schwarzen BH, den sie bis jetzt an hatte, zog sie ein dunkelgrünes Top mit einem kleinen Ausschnitt. Auch wenn sie ihren Busen für ihre Figur vielleicht etwas zu groß fand, brauchte sie sich ja nicht zu schämen, ihn zu zeigen.
(Um die ganze Geschichte zu lesen klickt auf “Mehr!”)

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Und er trat auf sein Mobiltelefon bis es völlig hinüber war und lächelte zufrieden

Wednesday, January 12th, 2005

Mich erschüttern Hunderte von Stössen
getrieben von jeder einzelner Zelle in mir
renne ich
ich werde getrieben zur Suche
meine Gedanken versinken
in einer brauen Brühe
sinken auf den Grund
und erreichen mich kaum
noch
Meine Gefühle erheben sich
wie ein schillernder Vogel
ein Phönix, umrandet von farbigen Flammen
sie ziehen mich zu einem unbekannten Ziel
ich verstehe nicht, mein Verstand sieht nicht
vom Grund der Brühe
zu dem Vogel
Führt er mich ins Verderben
oder ist er der Schlüssel zum Paradies?
Trotz aller Zweifel
es kann nur einen Weg
zur Gewissheit geben

und heute Nacht schlafe ich wieder alleine ein…

Wednesday, January 12th, 2005

Gefangen im dunkelen Keller
erschrocken von heisem Flüstern
dessen Herkunft ich nicht kenne
In meinem Kopf häufen sich Visionen
der Freiheit die ich einst verlor
Seit September liege ich in Ketten
sehne mich nach Luft
ein zarter Hauch von Wind auf meinen Wangen
der mir Schamesröte in mein blasses Gesicht treibt
sehne mich nach Licht
ein sanfter Sonnenstrahl der meine Nase
zum Niesen verführt
sehne mich nach Wärme
die meine Schulter sanft erhitzt
wie nur das Sonnenlicht es vermag
Sehne mich nach FREIHEIT
Doch selbst ohne Ketten
wäre ich nie völlig frei
ein Gefangener dieses Uhrwerkes
das mich auch jetzt schon fesselt
Die Freiheit nach der ich sehne
bringt nicht einmal der Sommer
Ich kann sie nur finden
an einem bestimmten Ort
tief in mir drin…

Friday, January 7th, 2005

Aber trösten, trösten kann mich nur die Schokolade.
Orgasmus für die Zunge, während ein paar Sekunden
schmilzt im Mund und verschwindet
langsam
der Geschmack
bleibt
und schwindet

Ein Biologe könnte mir ganz genau erklären
wieso die Schokolade mich tröstet
mir ist es egal
Zu lange bin ich durch den Eisturm gegangen
zu lange bin ich einsam durch die Wüste gewandert
zu lange war ich allein

Es ist nicht für ewig
aber es ist für ein paar Sekunden
und so kommt der Trost
Stück für Stück.

Wenigstens fair gehandelt.