Archive for the ‘Alltäglicher (Blog-)Wahnsinn’ Category

Project Chanology: Call to Action

Wednesday, January 30th, 2008

Der Krieg geht weiter. Mehr Informationen gibt es nach wie vor hier und hier.

It has come to the attention of Anonymous that there are a number of you out there who do not clearly understand what we are or why we have undertaken our present course of action. Contrary to the assumptions of the media, Anonymous is not simply »a group of super hackers«.
Anonymous is a collective of individuals united by an awareness that someone must do the right thing,
that someone must bring light to the darkness,
that someone must open the eyes of a public that has slumbered for far too long.
Among our numbers you will find individuals from all walks of life - lawyers, parents, IT professionals, members of law enforcement, college students, veterinary technicians and more.
Anonymous is everyone and everywhere.
We have no leaders, no single entity directing us - only the collective outrage of individuals, guiding our hand in the current efforts to bring awareness.
We want you to be aware of the very real dangers of Scientology.
We want you to know about the gross human rights violations committed by this cult.
We want you to know about Lisa McPhearson.
We want you to know about former members of Scientology’s private navy, SeaOrg, who were forced to have abortions so that they could continue in service to the church.
We want you to know about Scientology’s use of child labor and their gulags.
We want you to know about Operation Freakout and Paulette Cooper.
We want you to know about Operation Snow White and Scientology’s efforts to infiltrate the government of the United States of America.
We want you to know about all of these things that have been swept under the rug for far too long.
The information is out there. It is yours for the taking. Arm yourself with knowledge.
Be very wary of the 10th of February.
Anonymous invites you to join us in an act of solidarity.
Anonymous invites you to take up the banner of free speech, of human rights, of family and freedom.
Join us in protest outside of Scientology centers world wide.
We are Anonymous.
We are Legion.
We do not forgive.
We do not forget.
We will be heard.
Expect us.

Du weißt, dass du zu viel House gesehen hast, wenn…

Sunday, January 27th, 2008

… du an einem Flipchart stehst und »Differential!« anstatt »Ideen?« sagst.

Unproduktiv

Wednesday, January 16th, 2008

Ich bin momentan sehr unproduktiv. Ich weiß nicht mal wieso – es ist eine Art generelle Lustlosigkeit. Ich habe weder die Emails, die auf Antwort warten, beantwortet, noch an irgendwelchen Projekten gearbeitet, irgendetwas geschrieben oder aufgenommen, ich habe nicht einmal irgendwelche großartigen IM-Gespräche geführt, und ich weiß nicht mal, ob ich das später noch tun werde. Ich lebe von Tag zu Tag – scheinbar ohne großes Ziel vor Augen. Ich sitze mit Tee und Muffins hier und fühle mich einfach nur leer. Die Muffins sind irgendwie so klebrig, dass man nur die Wahl hat, das Papier mitzuessen oder einen guten Teil Teig wegzuwerfen. Ich habe mich für letzteres entschieden, nehme ich doch schon ernährungsbedingt relativ viel Ballaststoffe auf.

Es fühlt sich merkwürdig an, mal wieder »einfach so« zu bloggen. Ich weiß nicht, wann ich das das letzte Mal getan habe, so Bauchbloggen ohne zumindest eine Zielsetzung. Als ich die Pressemitteilung für die Lesung Mitte Dezember rausgehauen hatte, wollte ich der Presse erst mal ein Blog ohne Katzenbildercontent bieten (was natürlich Blödsinn ist, man kommt hier nach zwei Klicks zu Inhalt, der ganz und gar nicht literarisch ist) und habe mich deshalb mit solchen Artikeln zurückgehalten, und dann fühlte es sich eine gute Zeit lang irgendwie falsch an, »einfach so« zu schreiben.

Vielleicht geht es mir auch deshalb so, weil ich zwischen die Fronten einer merkwürdigen Verschwörung geraten zu sein scheine, auf der einen Seite der Geheimdienst, auf der anderen die rechts ultrakommunistische ADR Pol-Pot-Brigade (oder so ähnlich). Das regt einen dann einige Minuten am Tag auf und dann schreibt man ein paar tolle Zeilen und die Welt sieht wieder anders aus.
Die Zeit fliegt dahin mit Nachgrübeln und Wikipedia-Rumgeklicke, und alle paar Minuten schreibe ich einige Zeilen oder auch nur Wörter in diesen Artikel.

Es gibt auch kein Fazit. Vielleicht sollte ich nur anmerken, dass ich meinen Tee mit Zucker weitaus leckerer finde als in gesund.

Wirre Gedanken, Layoutverbesserungen und Poesie

Tuesday, January 8th, 2008

Ich will von keinem, der nicht Naked Lunch oder ein ähnlich wichtiges Buch der Beat Generation gelesen hat, irgendetwas über Interpunktion hören. Vor allem nicht bei fremden Texten. Ich persönlich bin nach wie vor nicht glücklich, wenn man meine Texte auf ihre Rechtschreibfehler oder orthographischen Ungenauigkeiten reduziert – oder diesen Eindruck erweckt, weil man nur darüber kommentiert, aber ich bin eigentlich froh über jede Hilfe und Hinweise, sollte ich irgendwelche Fälle falsch benutzen, Kommataregeln missachten oder sonstwie nicht ganz richtig schreiben, aber wenn ich um Kekse und Fairness bitte und das erste, was kommt, sind Hinweise auf Kommata, dann macht mich das als der, der da eine Plattform zur Verfügung stellt, ein wenig traurig. Über Lesbarkeit und Abschnitte kann man diskutieren, generell sollte man aber erst einmal davon ausgehen, dass ein/e AutorIn weiß, wieso ein Text so aussieht, wie er aussieht.

Ich frage mich, ob der Abschnitt da oben gerechtfertigt ist oder nicht. Darf ich Kritik an meinen Gästen kritisieren? Es ist ja nicht so, als ob diese Dinge nicht »gerechtfertigt« wären oder nicht gesagt werden dürften. Mich stört es nur, wenn es das einzige ist, was man zu einem Text zu sagen hat oder dieser Eindruck erweckt wird. Gute Intentionen können so leider oft in dem sprichwörtlichen falschen Hals landen, vor allem klingen nett gemeinte Ratschläge manchmal so, als würde man die Person nicht ernst nehmen oder für ein Kind halten – was dann eher kontraproduktiv ist. Anderseits habe ich oft genug Texte, zu denen niemand etwas sagt, wieso auch immer.

Vielleicht sollten wir uns alle jeden Morgen nicht nur das hier sagen, sondern auch dieses Video hier ansehen. Vielleicht würde das uns alle daran erinnern, dass wir alle nicht ganz normal sind und wir uns darauf konzentrieren sollten, Neues und Schönes zu schaffen. Denn auch wenn dieses Blog auf den Grundfesten der Seelentherapie steht, so weiß ich, dass es kurze Momente gibt, in denen ich schöne Dinge erschaffe, vielleicht gerade deshalb, weil ich mich selbst therapiere, disassembliere, verschlüssele, permutiere, mit den Wörtern und Metaphern jongliere, würfele und wie so lange schüttele, bis etwas dabei herauskommt, was mir gefällt. Vielleicht wäre eine Welt, in der jeder, wenn er aufsteht, sich sagt, dass er an diesem Tag etwas Schönes schaffen will, eine bessere.

Bleibt noch die Meldung, dass ich die Textbreite geändert hat. Die Magie von CSS sollte jetzt bewirken, dass die Textbreite immer 60 Prozent der Fensterbreite ist, was die aufgetretenen Probleme bei kleineren Auflösungen und Nichtvollbildmodus lösen sollte. Zumindest, bis ich eine Smallscreen-Version bastele.

Eigentlich wollte ich ein Gedicht schreiben, aber das habe ich einfach mal gestrichen. Ja, ich beschließe, ein Gedicht zu schreiben und mache dann ein Wordpressfenster auf und beginne zu tippen.

size does matter!

Sunday, January 6th, 2008

Ich habe eben beim Staubsaugen fast einen USB-Stick eingesaugt. Die Dinger werden definitiv zu klein.
(more…)

Ach ja

Wednesday, January 2nd, 2008

An alle BloggerInnen, PiratInn/en, LeserInnen, KommentiererInnen, junge/n MelancholikerInnen, HörerInnen, RadiomacherInnen, FeministInn/en, AnarchistInn/en, an alle, die sich nicht in eine Schublade pressen wollen, an die LeserInnen der Netzzeitung, an alle Freunde und Freundinnen, an alle anderen, die das hier lesen:
Auf eine weitere Runde auf dieser Kugel um diese andere Kugel, auf das euch auch diese Fahrt mit dem kosmischen Karusell viel Freude, Hoffnung, Kekse und andere erfreuliche Dinge bringt. Auf dass ihr - oder wir alle zusammen, Neues, Spannendes, Unbekanntes, Unverhofftes und Wunderbares erleben werdet/n.

Video killed the lalalala

Monday, December 31st, 2007

(Zum Titel die Tags ansehen)
Da drüben bei den jeunes melancoliques gibt es 3 Videos von der Lesung. Thierry mit dem Manifest, Sara mit ihrem Publikumsgewinner »Das verlorengegangene Lebensgefühl «(Von dem ich persönlich übrigens nicht denke, dass es für irgendwelche Kasper geschrieben wurde. Überhaupt, es gibt ja Widmungen und so.) und ich mit meinem Lieblingslesetitel »teenage angst has pissed off well, I think«.

Back again

Sunday, December 30th, 2007

Nette Geschichte der Zufälle, mal wieder. (Dieser Eintrag dient dazu, Dinge zu erklären, die der normale Leser nicht einmal bemerkt haben sollte. Aber hey, wir sind hier im Internet, ich gehe davon aus, dass ihr mein Blog jede 5 Stunden anklickt.)
Gestern Abend gegen 23 Uhr wollte meine Verbindung mal wieder nicht. Irgendwo habe ich das Gefühl, dass solche Ausfälle vorauszusehen sind, denn es kam in letzter Zeit immer wieder zu kürzeren Ausfällen, aber ich dachte halt, zwischen den Jahren und am Wochenende arbeitet eh niemand, da wolllte ich auch keinen Anrufbeantwortet mit meinen Bedenken belangen.
Okay, ich überlebe Abende ohne Internet, aber meine Motivation, zu schreiben, war vollkommen dahin. Vor allem, da ich mein Produkt ja gerne gepostet hätte. Natürlich schreibe ich oft off-line und poste auch nicht immer sofort, aber na ja, wenn es gar nicht geht, hat man erst Recht keine Lust. Ich auf jeden Fall nicht. Also, Film angekuckt, bis mir fast die Augen zugefallen sind.
Dann, vor dem Schlafengehen, nochmal probiert, ob es nicht wieder geht. Also, das Internet. Es ging. Bis auf gewisse Seiten. Mein Blog zB. schien keine Verbindung zur Datenbank herstellen zu können. Und andere Seiten waren gar nicht zu erreichen.
Hatte jemand das gesamte Internet lahmgelegt? Hatte sich der Y2K-Bug um 8 Jahre verspätet, dann aber wieder um ein paar Tage verfrüht?
Nixda. Irgendwann erinnerte ich mich, dass mein Hoster die Datenbank updaten wollte. Das war’s also! Und die anderen Webseiten, die da nicht zu erreichen waren? Egal. Darüber schlafen.

Heute morgen ging immer noch nix. Auf der Status-Seite meines Hosters stand etwas von technischen Problemen während dem Datenbankupdate. Okay, dachte ich, setzte eine HTML-Seite mit Entschuldigung und dem literarischen Output von gestern online. Und jetzt dürfen sich all jene, die nur per RSS mitlesen, in die Zehe beißen, denn die haben den neusten Teil der Ina-Saga nämlich verpasst. Ehe ich nämlich damit zufrieden bin, wird er nicht wieder online so leicht zu finden sein. Die restlichen Seiten, die gestern nicht gingen, waren auch einem Update zum Opfer gefallen. Über die Feiertage scheinen Hoster sonst nichts zu tun haben.
Auf jeden Fall könnte es sein, dass morgen wieder nichts läuft. Dann ist es auf jeden Fall wieder nicht meine Schuld.
Ach, und Wordpress habe ich nebenbei auch noch geupdated.

Damit weiter im Programm, es steht noch ein herrlicher Jahresrückblick an. *gähn*
Und: Ich fand den dritten Pirates ja mal ein wenig entäuschend, vor allem gegen Ende. Legolas ist jetzt Davy James Jones?

Verschiedenes (III)

Monday, December 24th, 2007

Es gibt einen Artikel über uns in der Woxx!
Autor ist der bestbekannte Blogosphärenreporter der Woxx, Luc Caregari. ;-)

Interview auf 100,7 am Donnerstag, gegen halb 12.

Ein neues Studio in Betrieb nehmen ist relativ unspektakulär. Aber es gab zumindest Sekt.

Die Hündin hat die Schnürsenkel meiner Schuhe gefressen. Die Schuhe sind von der Marke Vegetarian Shoes. Aber vielleicht mag die Hündin auch nur auf irgendetwas rumkauen. Was, scheint im Moment relativ egal zu sein. Schnürsenkel, Hände, Eisstücke, Hundespielsachen, Menschenspielsachen, Papier, Schaumstoffbälle – alles mögliche halt. Der Name ist übrigens noch immer Yoda. Wenn der Hund nicht so undifferenziert auf Sachen rumkauen würde, wäre das richtig richtig cool.

Heute gibt es A&S bloß aus der Dose: Angscht a Schrecken leschten Chreschtdaach (hun ech dir main Härz gin)

Eine besinnliche Wintersonnenwende euch allen. Oder so.

Wenn ich eine Zitatserie wie Thierry oder Deef hätte, stünde da jetzt: »Bei de Juden ass daat jo drai Deeg méi frei.«

Kommt am 27. Dezember ins D:qliq. Bringt eure Freunde mit. Das Programm ist wirklich sehr gut. Ausserdem kann man nur ein einziges Mal beim Ersten Mal dabei sein.

Es gibt Menschen, die träumen von mir.
Und es gibt Menschen, die von anderen Menschen träumen, die mit ihren Sexualpartnern Gemüse im Bett benutzen.
Beides macht mir Angst. Besonders, wenn es in Kombination auftritt.

Ich träume hingegen nur von Prüfungssituationen zwischen abstrakt geformten Steinen.

Hier sollte dann ein cooler Abschlusssatz stehen.

Black Dog

Thursday, December 13th, 2007

Wie passend: Ich höre gerade Black Dog von dem Reunion-Konzert von Led Zeppelin, als ich einen Blogpost schreiben will. Da könnte ich ja gleich anmerken, dass die Sache mit dem Cat-Content wohl auf ewig Wunschtraum bleiben wird, da meine Familie sich heute einen Hund anschaffen wird. Für jene, die es interessiert: Bernersennen-Schäferhundmischling, weiblich, 9 Wochen alt. Ich bin ja mal gespannt. Namenstechnisch werden sich 7 Leute wohl nie eins werden, und ich unterstütze im Moment Sira (abgeleitet von Sirius, ui!), was wirklich das kleinere Übel darstellt. Natürlich werden alle meine Vorschläge wie »Sgt. Pepper« sofort mit einem »Au ja! Gute Idee!« begrüßt und sofort verniedlicht. Aus Sgt. Pepper würde dann Peppa.
Na ja, immerhin habe ich das nächste Mal, wenn ich ein Herbarium machen muss, Begleitung. Und Spaziergänge sollen ja inspirierend wirken.

Said this denke ich, dass ich das, was ich eigentlich schreiben wollte, wohl auf später verschiebe. Erstens mag ich gemischte Beiträge nicht so sehr und zweitens ist es in meinem Zimmer unerklärlicherweise eiskalt. Drittens brauche ich immer noch ein Kabel. Und neuen Tee. Weshalb ich mich jetzt schon mal im Gassigehen üben werde.