
Heute ist ein kalashnikov Tag. Ich habe meine Projektarbeit zurückbekommen und es stand eine unrealistisch grandiose Nummer drauf. Und trotzdem fühl ich micht nicht gut. Es ist der letzte Mittwoch in einer viel zu langen Aneinanderreihung von Mittwochen. Und wieder versinkt dieses Tal des Verderbens in grauweißem Nebel.
Ich habe keine Lust mehr. Auf überhaupt nichts. Am liebsten würde ich das ganze Internet löschen. Grundlos scheißgelaunt. Vielleicht hilft es, ein wenig zu fluchen? Scheißdreck, Ficken, verdammt, Arschloch, Idiotenmaschine, géi kaaf der eng Kärz usw.
Ich muss weg aus diesem Höllenschlund. Da gibt es auch nichts mehr zu beschönigen. Ein Schnellfeuergewehr und zwei, drei Kilogramm Plastiksprengstoff.
(Photo cc by Pithawat Vachiramon)

May 13th, 2009 at 15:08
Who would’ve believed it, I’m not alone. Today is indeed a fucked-up kalashnikov day.
May 13th, 2009 at 18:45
Oh mir geet et net besser, keen Bock méi, naicht erget méi Senn, Zweifel kommen op… De Versuch Gedanken ze senneren, Motivatioun opzebauen scheittert am “grauweißem Nebel” wéis du et sou schéin beschreiws…
May 14th, 2009 at 10:03
Kenn ich. Da bin ich heute auch. Stecke in einer so unglaublich tiefen Unentschlossenheit und Handlungsunfähigkeit fest …
May 14th, 2009 at 14:13
Pass bloß auf, dass das LTA jetzt keine Amokwarnung ausgibt.