
In der Tiefe der Nacht
tiefnachts
rattert rattert rattert rattert
der Zug, der Belgische
rattert rattert rattert rattert rattert
dunkle Gedanken spiegeln sich im Fenster
verlieren sich im halbleeren Abteil
braunes Interieur, herrliche Kulisse für diese Nacht
rattert rattert rattert rattert rattert rattert
reden, laut denken, quasi-philosophieren
ohne Ende, einziges Ziel nur:
der nächste Bahnhof
rattert rattert rattert rattert rattert rattert rattert
an mir vorbei
(nun allein)
In der Tiefe der Nacht
tiefnachts
rattert rattert rattert rattert
der Zug, der Belgische
rattert rattert rattert rattert rattert
dunkle Gedanken spiegeln sich im Fenster
verlieren sich im halbleeren Abteil
braunes Interieur, herrliche Kulisse für diese Nacht
rattert rattert rattert rattert rattert rattert
reden, laut denken, quasi-philosophieren
ohne Ende, einziges Ziel nur:
der nächste Bahnhof
rattert rattert rattert rattert rattert rattert rattert
an mir vorbei
(nun ...
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on Thursday, September 25th, 2008 at 21:19 and is filed under Gedichte und ähnliches, literarische Spielwiese.
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Tagged:Gespräche, Nacht, Zug
September 26th, 2008 at 3:11
I think that’s an amazing poem.
there’s something about train journeys…