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	<title>Comments on: Lissabon und das Ende der Welt</title>
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	<description>(enjoying the postapocalypse)</description>
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		<title>By: Pascal</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3502</link>
		<dc:creator>Pascal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 17:51:30 +0000</pubDate>
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		<description>Fireball: Das Problem im Lebensmittelrecht ist doch, dass da nach dem Opt-Out-Verfahren anstatt nach dem Opt-In-Verfahren vorgegangen wird. Erstmal wird jeder Dreck zugelassen, und erst wenn sich ernsthafter Widerstand regt, wird ein bestimmer Zusatzstof oder ein bestimmtes Herstellungsverfahren gestrichen, anstatt nur Zusätze und Verfahren, deren Unbedenklichkeit man zumindest nach aktuellem Kenntnisstand garantieren kann, überhaupt erst zuzulassen.

Die Moratorien gegen genmanipulierten Mais und mit Chlor behandeltes Geflügel hat man doch nur auf Druck von Lobbyisten und nicht aufgrund konkreter Grundlagen aufgehoben. Wer übernimmt die Verantwortung, dass bei der Genmurkserei von Monsanto &amp; Co nichts schiefgeht? Wer übernimmt die Verantwortung, wenn es in 10 oder 20 Jahren keinen &quot;natürlichen&quot; oder &quot;konventionellen&quot; Mais mehr gibt, weil sich das Dreckszeug von Monsanto mit den normalen Sorten gekreuzt hat, und plötzlich Nebenwirkungen bekannt werden? Wer steht dafür grade, dass wir nicht plötzlich nur noch Monsanto-Zeug mit &quot;Killer-Gen&quot; auf den Feldern haben, und Monsanto einen ganzen Kontinent mit beliebig hohen Saatgutpreisen erpressen kann, weil sie sonst schlichtweg den Hahn zudrehen, und es nicht genug konventionelles Saatgut mehr gibt?

Anderes Problem, das wir in jüngster Zeit durch die EU gekriegt haben: das Trinkwasser. Warum muss Trinkwasser *kostendeckend* verkauft werden? Die höheren Preise helfen doch nicht, den Wasserverbrauch der Privathaushalte zu senken (die 5 Euro mehr sorgen bestenfalls für Stammtischdiskussionen und Leserbriefe, aber sicher nicht für einen bewussteren Umgang mit Trinkwasser). Diese Regelung senkt nicht den Trinkwaserverbrauch, sondern die Wasserqualität. In Deutschland und in vielen anderen Ländern kommt schon heute vielerorts nur noch eine stinkende Chlorbrühe aus dem Wasserhahn. Hier im Land gibts schon Bäcker, die wegen der schlechten &quot;Trinkwasser&quot;-Qualität in ihrer Gemeinde Angst vor dem Gesundheitsamt haben müssen (um genau zu sein, wegen deutlich überschrittener Nitrat- und Nitrit-Grenzwerte im Trinkwasser).

Die EU bringt noch ein weiteres Problem mit sich: Lobbyismus wird &quot;billiger&quot;. Anstatt 27 Regierungen einzeln &quot;überzeugen&quot; zu müssen, reicht es, ein halbes Tausend Parlamentarier in Brüssel ein paar Fresstouren zu sponsern.

Was wird das erst, wenn wir einen EU-Aussenminister oder gar einen EU-Präsidenten haben, die beide nicht direkt gewählt werden? Wie soll man denen denn den *****tritt in die richtige Richtung geben können, wenn nicht an der Wahlurne?

Wie gut die EU-Kommission als Regulierungsinstrument funktioniert, das kann man hier bestaunen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/109385
Die EU-Kommission veröffentlicht die Stellungnahme, warum Microsoft trotz wettbewerbswidriger Praktiken nicht von öffentlichen Aufträgen der EU ausgeschlossen wird, als *Microsoft-Word*-Dokument.

Haben wir nicht genug Probleme mit unseren eigenen Politikern, sollen wir uns auch noch Gesetze einer Angela Merkel (die jemanden wie Schäuble ungehindert gewähren lässt, und einen Präventivstaat schaffen will), eines Nicola Sarkozy (&quot;nettoyer avec le Kaercher&quot;, nach 3 Mal Filesharen soll der Provider den eigenen Kunden vor die Tür setzen), eines Berlusconi (der sich auf eine Koalition mit Faschisten einlässt und den Einsatz des Militärs als Polizeiersatz billigt) oder eines Gordon Brown (braucht man bei einem Überwachungsstaaat wie Großbritannien noch irgendwelche Beispiele?) antun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fireball: Das Problem im Lebensmittelrecht ist doch, dass da nach dem Opt-Out-Verfahren anstatt nach dem Opt-In-Verfahren vorgegangen wird. Erstmal wird jeder Dreck zugelassen, und erst wenn sich ernsthafter Widerstand regt, wird ein bestimmer Zusatzstof oder ein bestimmtes Herstellungsverfahren gestrichen, anstatt nur Zusätze und Verfahren, deren Unbedenklichkeit man zumindest nach aktuellem Kenntnisstand garantieren kann, überhaupt erst zuzulassen.</p>
<p>Die Moratorien gegen genmanipulierten Mais und mit Chlor behandeltes Geflügel hat man doch nur auf Druck von Lobbyisten und nicht aufgrund konkreter Grundlagen aufgehoben. Wer übernimmt die Verantwortung, dass bei der Genmurkserei von Monsanto &amp; Co nichts schiefgeht? Wer übernimmt die Verantwortung, wenn es in 10 oder 20 Jahren keinen &#8220;natürlichen&#8221; oder &#8220;konventionellen&#8221; Mais mehr gibt, weil sich das Dreckszeug von Monsanto mit den normalen Sorten gekreuzt hat, und plötzlich Nebenwirkungen bekannt werden? Wer steht dafür grade, dass wir nicht plötzlich nur noch Monsanto-Zeug mit &#8220;Killer-Gen&#8221; auf den Feldern haben, und Monsanto einen ganzen Kontinent mit beliebig hohen Saatgutpreisen erpressen kann, weil sie sonst schlichtweg den Hahn zudrehen, und es nicht genug konventionelles Saatgut mehr gibt?</p>
<p>Anderes Problem, das wir in jüngster Zeit durch die EU gekriegt haben: das Trinkwasser. Warum muss Trinkwasser *kostendeckend* verkauft werden? Die höheren Preise helfen doch nicht, den Wasserverbrauch der Privathaushalte zu senken (die 5 Euro mehr sorgen bestenfalls für Stammtischdiskussionen und Leserbriefe, aber sicher nicht für einen bewussteren Umgang mit Trinkwasser). Diese Regelung senkt nicht den Trinkwaserverbrauch, sondern die Wasserqualität. In Deutschland und in vielen anderen Ländern kommt schon heute vielerorts nur noch eine stinkende Chlorbrühe aus dem Wasserhahn. Hier im Land gibts schon Bäcker, die wegen der schlechten &#8220;Trinkwasser&#8221;-Qualität in ihrer Gemeinde Angst vor dem Gesundheitsamt haben müssen (um genau zu sein, wegen deutlich überschrittener Nitrat- und Nitrit-Grenzwerte im Trinkwasser).</p>
<p>Die EU bringt noch ein weiteres Problem mit sich: Lobbyismus wird &#8220;billiger&#8221;. Anstatt 27 Regierungen einzeln &#8220;überzeugen&#8221; zu müssen, reicht es, ein halbes Tausend Parlamentarier in Brüssel ein paar Fresstouren zu sponsern.</p>
<p>Was wird das erst, wenn wir einen EU-Aussenminister oder gar einen EU-Präsidenten haben, die beide nicht direkt gewählt werden? Wie soll man denen denn den *****tritt in die richtige Richtung geben können, wenn nicht an der Wahlurne?</p>
<p>Wie gut die EU-Kommission als Regulierungsinstrument funktioniert, das kann man hier bestaunen:<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/109385" rel="nofollow">http://www.heise.de/newsticker/meldung/109385</a><br />
Die EU-Kommission veröffentlicht die Stellungnahme, warum Microsoft trotz wettbewerbswidriger Praktiken nicht von öffentlichen Aufträgen der EU ausgeschlossen wird, als *Microsoft-Word*-Dokument.</p>
<p>Haben wir nicht genug Probleme mit unseren eigenen Politikern, sollen wir uns auch noch Gesetze einer Angela Merkel (die jemanden wie Schäuble ungehindert gewähren lässt, und einen Präventivstaat schaffen will), eines Nicola Sarkozy (&#8220;nettoyer avec le Kaercher&#8221;, nach 3 Mal Filesharen soll der Provider den eigenen Kunden vor die Tür setzen), eines Berlusconi (der sich auf eine Koalition mit Faschisten einlässt und den Einsatz des Militärs als Polizeiersatz billigt) oder eines Gordon Brown (braucht man bei einem Überwachungsstaaat wie Großbritannien noch irgendwelche Beispiele?) antun?</p>
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		<title>By: Chris</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3501</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 22:52:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meinte durchaus aus die etwas weiter gefasste Definition einer humanitären Mission, die auch Eingreiftruppen umfassen würden, die meiner Ansicht nach in Darfur dringend notwendig wären - als ein Beispiel.
Danebenstehen und zugucken, wie Massaker passieren finde ich immer eine schizophrene Auslegung von Pazifismus...
Schwieriges Thema, ich weiss. Hab mich auch schon anders argumentieren hören. Mal gucken, wie ich das morgen sehe ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte durchaus aus die etwas weiter gefasste Definition einer humanitären Mission, die auch Eingreiftruppen umfassen würden, die meiner Ansicht nach in Darfur dringend notwendig wären &#8211; als ein Beispiel.<br />
Danebenstehen und zugucken, wie Massaker passieren finde ich immer eine schizophrene Auslegung von Pazifismus&#8230;<br />
Schwieriges Thema, ich weiss. Hab mich auch schon anders argumentieren hören. Mal gucken, wie ich das morgen sehe ;)</p>
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		<title>By: Fireball</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3500</link>
		<dc:creator>Fireball</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 20:06:34 +0000</pubDate>
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		<description>Alex: Ein unabhängiger bayrischer Staat ist vielleicht NOCH wünschenswerter (nicht nur für die Bayern) ;-), aber sicherlich auch sehr viel unrealistischer. 
Pascal/Ntess: Find solche Vergleiche auch immer doof. Vor allem: Will ich, dass eine Verordnung über die genaue Inhaltstoffe/Verarbeitungsmethoden/watweißich von Karamellbonbons so klein ist? Dass Verträge lang sind, ist lästig, aber wahrscheinlich nötig, auch wenn ich in diesem speziellen Grund noch immer nicht verstehe, wieso so viel anderes als nur die eigentliche Reform der EU unbedingt gleich mit geändert werden will/sollte. 
Thierry: Deine Überlegungen über die Armee teile ich vollständig, vielleicht blogge ich bald mal etwas darüber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alex: Ein unabhängiger bayrischer Staat ist vielleicht NOCH wünschenswerter (nicht nur für die Bayern) ;-), aber sicherlich auch sehr viel unrealistischer.<br />
Pascal/Ntess: Find solche Vergleiche auch immer doof. Vor allem: Will ich, dass eine Verordnung über die genaue Inhaltstoffe/Verarbeitungsmethoden/watweißich von Karamellbonbons so klein ist? Dass Verträge lang sind, ist lästig, aber wahrscheinlich nötig, auch wenn ich in diesem speziellen Grund noch immer nicht verstehe, wieso so viel anderes als nur die eigentliche Reform der EU unbedingt gleich mit geändert werden will/sollte.<br />
Thierry: Deine Überlegungen über die Armee teile ich vollständig, vielleicht blogge ich bald mal etwas darüber.</p>
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		<title>By: Pascal</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3499</link>
		<dc:creator>Pascal</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 13:40:47 +0000</pubDate>
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		<description>Thierry: +1, Full Ack</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thierry: +1, Full Ack</p>
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		<title>By: Thierry</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3498</link>
		<dc:creator>Thierry</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 09:31:15 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Politiker sind “Volksvertreter”, oder?&lt;/blockquote&gt;

Politiker und Volksvertreter. Haha, was für ein geiler Widerspruch.

&lt;blockquote&gt;“EU-Armee”: Wenn ich mal annehme, dass humanitäre Missionen in dieser Welt nötig sind (und ich weiß, dass das nicht jeder so sieht)&lt;/blockquote&gt;

Auch wenn ich davon ausgehe, dass humanitäre Missionen notwendig sind, stehe ich der Idee einer EU Armee sehr kritisch gegenüber. Warum braucht die EU eine &lt;em&gt;Armee&lt;/em&gt; um Hilfe zu leisten? Soldaten sind dazu da, um zu töten, nicht um Brunnen zu bauen. Es ist doch ein Paradox, wenn wir eine Kriegsmaschinerie aufbauen um den Armen zu helfen. Wieso keine eigene Institution dafür erschaffen? Eine EU eigene Hilfsorganisation. Aber nein, dann können wir die Aufrüstung nicht mehr rechtfertigen. Denn wenn man drei Milliarden in die Armee steckt, kann man hundert MIllionen dem Hilfskorps geben und mit dem Rest Waffen kaufen, und niemanden kümmerts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Politiker sind “Volksvertreter”, oder?</p></blockquote>
<p>Politiker und Volksvertreter. Haha, was für ein geiler Widerspruch.</p>
<blockquote><p>“EU-Armee”: Wenn ich mal annehme, dass humanitäre Missionen in dieser Welt nötig sind (und ich weiß, dass das nicht jeder so sieht)</p></blockquote>
<p>Auch wenn ich davon ausgehe, dass humanitäre Missionen notwendig sind, stehe ich der Idee einer EU Armee sehr kritisch gegenüber. Warum braucht die EU eine <em>Armee</em> um Hilfe zu leisten? Soldaten sind dazu da, um zu töten, nicht um Brunnen zu bauen. Es ist doch ein Paradox, wenn wir eine Kriegsmaschinerie aufbauen um den Armen zu helfen. Wieso keine eigene Institution dafür erschaffen? Eine EU eigene Hilfsorganisation. Aber nein, dann können wir die Aufrüstung nicht mehr rechtfertigen. Denn wenn man drei Milliarden in die Armee steckt, kann man hundert MIllionen dem Hilfskorps geben und mit dem Rest Waffen kaufen, und niemanden kümmerts.</p>
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	<item>
		<title>By: NTess</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3497</link>
		<dc:creator>NTess</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 07:07:57 +0000</pubDate>
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		<description>Mich regen diese plakativen Vergleiche (10 Gebote, Unabhängigkeitserklärung, irgendwelche EU-Verordnungen) ziemlich auf, weil sie immer mehr die Ablehnung der Menschen gegenüber der EU fördern anstatt das Verständnis und die Bereitschaft sich mal damit zu beschäftigen. Ja, die EU ist komplizierter aufgebaut, weil sie auch 27 einzelstaatliche Interessen, 27 verschiedene Rechtstraditionen und 23 Sprachen umfasst. Die Verwaltung in Brüssel ist ungefähr so groß, wie die Stadtverwaltung von Frankfurt/Main. Frankfurt hat 667.468 Einwohner und die EU 491 Millionen. Welcher Verwaltungsapparat ist da wohl aufgeblasen?
Hat jemand mal versucht das deutsche Staatsangehörigkeitsgesetz zu verstehen? Ich ziehe da den Lissabon-Vertrag vor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich regen diese plakativen Vergleiche (10 Gebote, Unabhängigkeitserklärung, irgendwelche EU-Verordnungen) ziemlich auf, weil sie immer mehr die Ablehnung der Menschen gegenüber der EU fördern anstatt das Verständnis und die Bereitschaft sich mal damit zu beschäftigen. Ja, die EU ist komplizierter aufgebaut, weil sie auch 27 einzelstaatliche Interessen, 27 verschiedene Rechtstraditionen und 23 Sprachen umfasst. Die Verwaltung in Brüssel ist ungefähr so groß, wie die Stadtverwaltung von Frankfurt/Main. Frankfurt hat 667.468 Einwohner und die EU 491 Millionen. Welcher Verwaltungsapparat ist da wohl aufgeblasen?<br />
Hat jemand mal versucht das deutsche Staatsangehörigkeitsgesetz zu verstehen? Ich ziehe da den Lissabon-Vertrag vor.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Pascal</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3495</link>
		<dc:creator>Pascal</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 22:43:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab mal grade versucht, einen Blick auf die &quot;konsolidierte&quot; Fassung zu werfen, die Joel verlinkt hat.

Mein erster Eindruck: Machen die das eigentlich mit Absicht? Schon bei der &quot;konsolidierten&quot; Version ist alleine das *Inhaltsverzeichnis* länger als bei manch anderem Staat die ganze Verfassung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mal grade versucht, einen Blick auf die &#8220;konsolidierte&#8221; Fassung zu werfen, die Joel verlinkt hat.</p>
<p>Mein erster Eindruck: Machen die das eigentlich mit Absicht? Schon bei der &#8220;konsolidierten&#8221; Version ist alleine das *Inhaltsverzeichnis* länger als bei manch anderem Staat die ganze Verfassung&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Pascal</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3494</link>
		<dc:creator>Pascal</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 22:37:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Zitat aus einem tagesschau.de-Artikel von gestern bringt eines der größten Probleme der EU IMHO ganz gut (wenn auch plakativ) auf den Punkt:

279 Wörter zählen die 10 Gebote; 300 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung - 25.911 Wörter die EU-Verordnung über den Import von Karamell-Bonbons.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zitat aus einem tagesschau.de-Artikel von gestern bringt eines der größten Probleme der EU IMHO ganz gut (wenn auch plakativ) auf den Punkt:</p>
<p>279 Wörter zählen die 10 Gebote; 300 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung &#8211; 25.911 Wörter die EU-Verordnung über den Import von Karamell-Bonbons.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Chris</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3493</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 21:17:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hasse das Wort &quot;Gutmensch&quot;. Der einzige Vorteil des Wortes ist, das Leute, die es benutzen, so sofort ihre Gesinnung offenbaren.
Vorurteil ? Kann ich super mit leben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hasse das Wort &#8220;Gutmensch&#8221;. Der einzige Vorteil des Wortes ist, das Leute, die es benutzen, so sofort ihre Gesinnung offenbaren.<br />
Vorurteil ? Kann ich super mit leben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Alex</title>
		<link>http://www.joeladami.net/2008/06/15/lissabon-und-das-ende-der-welt/comment-page-1/#comment-3492</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 19:58:07 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ich will eine EU der sozialen Gerechtigkeit, des Pluarlismus, des Friedens, der Ökologie und der gerechten und sinnvollen Entwicklungshilfe!&lt;/blockquote&gt;
Eine solche Gutmenschen-EU wäre aller Voraussicht nach auch nicht mehrheitsfähig...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich will eine EU der sozialen Gerechtigkeit, des Pluarlismus, des Friedens, der Ökologie und der gerechten und sinnvollen Entwicklungshilfe!</p></blockquote>
<p>Eine solche Gutmenschen-EU wäre aller Voraussicht nach auch nicht mehrheitsfähig&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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