Archive for April, 2008

Neben der Arbeit

Sunday, April 13th, 2008

Ein dicker Strich aus schwarzer Kreide

Thursday, April 10th, 2008

Ich stehe überall und nirgendwo.
Ich bin ein Autor des Webs, der neuen Generation, immer online, immer erreichbar, nie da.
Ich habe mich verloren in den unendlichen Weiten des Internets, habe gesurft, gebrowst, habe in den großen Flammenkriegen gekämpft, in der Piratenbucht gerastet.
Ich habe mehr nackte Frauen gesehen als Casanova und habe dennoch nie eine von ihnen berührt.
Ich bin aufgewachsen mit dem Versprechen von vernetzen Kühlschränken, der ewigen Jugend und genetisch manipuliertem Gemüse, verlor meine Jugend in den dunklen Höhlen des IRCs und in Diskussionsforen, die mir wie erstrebenswerte Elfenbeintürme der eloquenten Diskussionskunst erschienen.
Ich bin umgeben von Technologie, spreche in mein mobiles Telefon, sende unsichtbare Botschaften durch den Äther, rede mit dem Mikrofon, fahre von A nach B mit Biozügen, höre Musik mit tragbaren Festplatten, haue Texte in Sekundenschnelle in die Tastatur, die fast zu langsam ist, um meinen Gedanken zu folgen.

Und dennoch sind meine Gedanken und Bilder zu tiefst organisch. Ein dicker Strich aus schwarzer Kreide ziert meine Stirn, darunter steht in kleinen Lettern »open here«.
Das getan, quellen Nervenstränge aus dem unter Druck stehenden Schädel. Wie organische Kabel verknoten sie sich um die Hände, fesseln den Körper, während die entsetzten Augen weit geöffnet zusehen, wie man sich selbst verschlingt. Das letzte, was sie sehen, sind die dicken Enden der Nervenstränge, die sich fühlerartig in die Augenhöhlen bohren, um sich mit dem Gehirn zu verbinden.

Man fällt kopfüber in flüssiges Silizium und wird zum Cyborg, Widerstand ist zwecklos. Unter den Achselhöhlen wachsen USB-Anschlüsse, Aus der Leber wird eine Festplatte. Ein Elektromotor ersetzt das Herz, zum endlichen Dynamo verpflichtet. Einzig das Gehirn wird nicht ersetzt, sondern mit Prozessoren durchwuchert. Geschlechtsteile werden durch Kabel bzw. Anschlüsse ersetzt. DNA wird künftig nur noch binär ausgetauscht. Human 2.0.

Ich schreie laut »Nein!« und renne mit laufender Kettensäge auf die Straße, um diesen Wahnsinn zu stoppen. Niemand hört mich, aber es ist auch niemand da, denn alle sind dabei, ihre cybernetischen Träume zu träumen, während ich als einziger in das Auge der Kamera und der Pyramide geblickt habe und weiß, dass tote Menschen von der Decke hängen. Hier fängt es an kryptisch zu werden. Als wären deine eigenen Gedanken in einer unleserlichen Schrift verfasst.
Die Kettensäge verstummt.

Ich stehe auf einem Hochhaus, und I. ist bei mir. Sie brüllt mich an, während ich mich immer weiter der totbringenden Kante nähere. Ich habe ein wenig Höhenangst, wobei es sich vor allem um die Angst handelt, dass ich meine Brille verliere. Nichts wäre schlimmerer, als halbblind durch die Gegend zu torkeln und sich zu dem nächsten Optiker durchfragen zu müssen (außer vielleicht ein Genickbruch!). Alle Zähne der Kette sind stumpf, der Vergaser verstopft, der Kolben rostig.
Auf mich ist eine Pistole gerichtet, obwohl ich nicht sehe, vorher sie kommt.
Unten auf der Straße marschiert eine Armee von cybernetisch aufgerüsteten Menschen, während ein Verrückter aus einer Telefonzelle, in die ein altmodischer Sportwagen gekracht ist, fällt und sein Partner mit einem flammenbewehrten Gehstock auf die Veränderten einschlägt.
Diese Dinge sind nichts für mich, denn ich muss meinen eigenen Kampf ausfechten, bei dem ich zusehens die Waffen verliere. Alle Krüge brechen, aus ihnen fließt eine zähflüssige, rote Masse, die nach Sperma riecht und wie Blut aussieht. Kleine Insekten steigen an die Oberfläche, breiten ihre Flügel zum trocknen aus und schwärmen aus.

100 Meter unter dir: Kampflärm und Medikamentenmissbrauch.
Alles Gesagte mutiert zu grässlichen, fleischfressenden Dinosauriern, die in ihrer eigenen, heiseren Sprache rappen und sich gegenseitig verletzen. Ein Urmonster nach dem anderem wird aus den Dingen, die einst heilig waren.
Nicht einmal mehr das ewige Feuer brennt, wo ihr einst saßt und über Rasur gesprochen habt.

Es gibt keinen Grund mehr, zu kämpfen. Es gibt überhaupt keinen Grund für das Ganze. Man hätte diese Worte nie sprechen dürfen, nicht einmal denken. Du stehst auf dem Rand. Eine kleine Mauer, 5 cm höher als das Dach. Hinter dir der Abgrund, aus dem noch immer merkwürdig futuristischer Lärm zu hören ist.

Du stellst eine letzte, verzweifelte Frage.
In der Zeit zwischen deiner letzten Silbe und ihrer Antwort schwingt das Pendel in Paris einmal in und her. Du kannst es hören, vor einem innerem Auge sehen, die Luftbewegung spüren, du fühlst es in jeder Zelle deines Körpers. Vom Chor der Abteikirche von Saint-Martin-des-Champs im Conservatoire des Arts et Métiers in Paris bis zu dir, auf diesem gottverlassenen Dach hoch oben über der Stadt voller Tod und Mikrochips dringt die Botschaft der völligen Klarheit. Du erkennst, wirst erleuchtet, atmest mit einem Male alles ein, was zu wissen gilt. Dein Gehirn kristallisiert für einen Moment zu einem vollkommenen Diamanten, und für diese kurze Sekunde ist für dich alles so schrecklich und furchtbar durchsichtig, dass du ihre Antwort nicht einmal mal abzuwarten bräuchtest.

Das einzige, was jetzt noch bleibt,
Nachdem sie den Mund geschlossen hat, springst du.

Ein Zeppelin fängt dich auf. Du fühlst dich wie Luke S., die Szene sieht in deinem Kopf so aus, als hättest du auch gerade deine Hand verloren. Dabei warst du kaum fünf Minuten bewusstlos.
Das Pendel wird schwächer. Der Kurs ist nach Island gesetzt.

Terror in Zahlen

Thursday, April 10th, 2008

Durch Zufall habe ich über das Suppending einen interessanten Artikel gefunden, der den real existierenden (nichtstaatlichen) Terror in Zahlen fasst:
Für Deutschland werden für 2007 insgesamt nur 20 Fälle angegeben. 15 davon waren Brandanschläge auf türkische Reisebüros, Banken oder Moscheen, die der PKK zugeschrieben werden. Vier weitere werden linken Gruppen zugeordnet, vermutlich der “Militanten Gruppe”. Um in diese Liste zu kommen, reicht schon Vandalismus an Autos aus, solange sie Managern von Firmen gehören, die unter anderem auch Kriegsschiffe herstellen.

In Luxemburg gab es übrigens keine Terrorfälle. Interessant ist, dass das mediale Bild des islamistischen Terroristen nicht so recht mit der Wirklichkeit übereinstimmen will: Es gibt in Europa laut Europol weitaus mehr Terrorismus von Seperatisten wie von Islamisten. Die Zahl von festgenommenen Terrorverdächtigen mit islamistischen Hintergrund ist von 2006 auf 2007 sogar gesunken.
Wer sich selbst die Zahlen ansehen will, kann das hier tun. (Achtung, pdf!)

Podcast: Angscht a Schrecken am MUDAM, den vun verschiddenen Leit och Péimusée genannt ged

Monday, April 7th, 2008

Nachdem eine ganze Generation mit Diskusionen über Pläne, alte Architektur, teuere französische Steine und ewige Bauzeit des sogenannten Péi-Museums aufgewachsen ist und es dann nie besucht hat, hatte ich beschlossen, mir das mal anzusehen. Angst und Schrecken waren nicht weit, ausserdem gab es ein unheimliches Wiedersehen mit Wim Devolye…


MP3-Download Podcast: Angscht a Schrecken am MUDAM, den vun verschiddenen Leit och Péimusée genannt ged

Die Musik stammt von Revolution Void und steht unter einer cc-Lizenz.

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Mullbinde.

Friday, April 4th, 2008

Dieser ist der 7. Teil einer Geschichte um ein Mädchen mit dem Namen Ina, ihren Exfreund und ihre Freundin.
1. Teil: Hoffnung. 2. Teil: Entmut. 3. Teil: Überwindung. 4. Teil: Türschwelle 5. Teil: Ina. 6. Teil: Vergessen.

[Der Autor hat wahrscheinlich zu viel Whiskey getrunken, außerdem noch anderthalb Finger breit im Glas. Obwohl er seit Wochen Tagen nichts »ordentliches« geschrieben hat, will er jetzt an seinem Epos weiterschreiben.]

Er bemerkte, dass Inas Blick auf ihr haften blieb. Wieder dieser verliebte Ausdruck in ihrem Gesicht, dieser merkwürdige Glanz in ihren Augen. Als würde sie ihre Freundin quasi von unten ansehen.

In ihrer Beziehung war es stets so gewesen, dass er sich Ina unterlegen gefühlt hatte. Sie hatte immer die weisen Sprüche gehabt, die sie ihm vor die Füße geworfen hatte, wenn er in seiner, so schien es ihm damals, grenzenlosen Naivität eine Frage, die ihm gerade so durch den Kopf gegangen war, laut gestellt hatte.
Ina war immer die Reife gewesen, für die keine Frage unbeantwortet bleiben sollte. Manchmal hatte es geschienen, als habe sie alles schon einmal überlegt, als sei sie alle möglichen Fragen des Lebens schon einmal durchgegangen und ihre Antworten dazu überlegt.

Er hatte diese Überlegenheit, die Ina nicht raushängen ließ, sondern die immer nur subtil durchschimmerte, immer auf ihr Alter zurückgeführt.
Sie war ein Jahr älter als er.
Als hätte dieses Jahr so viel bedeutet.

Er konnte sich nicht erinnern, dass diese gefühlte Unterlegenheit, die er immer gegenüber von Ina verspürt hatte, je ein Streitthema gewesen wäre. Für ihn war das einfach nur ein unterschwelliges Gefühl gewesen, und er hatte sich gut in dieser Rolle gefühlt, vor allem da Ina ihn nie von oben herab behandelte. Aber vielleicht kam es gar nicht darauf an, ob jemand sich überlegen fühlte, sondern nur darauf, dass der andere sich unterlegen fühlte.

Wie es wohl in anderen Beziehungen war? Sollte es immer einen Partner oder eine Partnerin geben, die sich unterlegen fühlte, und eine, die – und wenn auch nur in den Augen der anderen, überlegen war, die Beziehung geistig dominierte?
Hatte er sich vielleicht deshalb so viel Mühe gegeben, Ina zu gefallen, auf sie aufzupassen, ihre Wünsche zu erfüllen und sie zu unterstützen, wo er nur konnte?

Irgendwo in seinem Inneren wusste er, dass dies eigentlich Blödsinn war. Aber immerhin war es eine gute Ausrede. Wenn man sagen konnte, dass es eine feste Rollenverteilung gegeben hatte, dann war seine neuerliche Flucht zu ihr, seine überlegte Verzweiflungstat nur die letzte Konsequenz davon. Dann hatte diese Begegnung, die nun stattfand, stattfinden müssen. Dann würde jetzt alles einen Sinn ergeben, ohne dass er sich selbst erklären müsste - denn dann hätte er ja nur seine Rolle in der Beziehung zu Ende gespielt. Aber insgeheim wusste er ja, dass Ina ebenfalls oft für ihn gesorgt hatte, ihm umworben hatte, Dinge für ihn getan hatte. Und er wusste ebenso, dass auch er seine Momente hatte, in denen er auf Inas Äußerungen nur mit mysteriösen Sätzen geantwortet hatte, die ihm schon länger durch den Kopf gegangen waren.

Und trotzdem hatte er sich Ina aus einem merkwürdigen Grund heraus immer unterlegen gefühlt.
Irgendwo in der Ferne bellte ein Hund. Vor seinem geistigen Auge sah er einen großen schwarzen Hund, mehr ein Bär als ein Haustier, der bedrohlich sein Revier verteidigte. Dieses simple Geräusch hatte ihn aus seinem Gedankenstrom gerissen.

Er merkte, dass er wohl für einige Zeit aus dem Fenster gestarrt hatte, abwesend. Ina rührte in ihrer Teetasse, obwohl sie sich keinen Zucker genommen hatte. Sie hatte noch nie Zucker genommen.

[Der Autor nimmt einen Schluck Whiskey aus der Flasche. In seinen Kreisen gehört Alkohol- oder Drogeneinfluss beim Schreiben zum guten Ton, offensichtlich.]

»Ich frage mich, ob du wirklich ohne eine fixe Idee hier her gekommen bist, oder ob du einen Plan hattest. Ich finde nicht, dass es zu dir passt, etwas so kopfloses zu tun. Zumindest unterschwellig hattest du eine Idee, oder? «
Ein wenig Flehen lag in ihrer Stimme. Als ob sie nicht wollte, dass ihr Bild von ihm jetzt vollends zerstört wurde, als ob das für sie wichtig wäre.

»Wahrscheinlich, ja.«
Er sah sie nicht an, schaute auf den Boden, blickte nicht einmal auf ihre Schuhspitzen.
»Vermutlich hast du Recht. Ich bin nicht wirklich grundlos hier her gefahren, ich hatte wohl das Gefühl, die fixe Idee, dass irgendetwas großartiges passieren würde, wenn ich diese Reise zu dir auf mich nehmen würde und dann vor deiner Tür stünde.«

Ina hatte aufgehört, in ihrem Tee zu rühren.
Normalerweise hätte sie jetzt einen Spruch von sich gelassen, etwas über weibliche Intuition gesagt und er sich wieder unterlegen gefühlt. Nichts von alledem.

»Ich hatte es geahnt. Oder mehr noch, gehofft.«
Er, verwundert:
»Wieso gehofft?«
»Nicht bevor du hier warst. Aber jetzt, da du hier bist, wollte ich nicht, dass du grundlos hier bist. Ich habe dich nicht als einen Menschen in Erinnerung, der sowas tut. Und ich will nicht, dass mein Bild von dir, so sehr es auch nur auf den guten Eindrücken basiert, so viel es auch nur Schwärmerei ist, zerstört wird. Ich habe damals beschlossen, dass ich das Übele und Schlechte nicht über die schöne Zeit siegen lasse.
Ich habe die Zeit mit dir quasi süß eingemacht und will nicht, dass mir die Erinnerung im Glas bitter wird.«

»Aber alles, weswegen ich wahrscheinlich hier bin, was ich selbst nicht einmal so genau sagen kann, weil es mehr mein Inneres war, nicht so sehr meine Ratio, hat sich nun in Luft aufgelöst. Ich sehe dich und deine Freundin..«

»Sie heißt Zoë.«
Ina sprach ihren Namen so zärtlich aus, dass man den Eindruck hatte, sie wolle ihre Freundin mit ihren Worten streicheln. Und Zoë lächelte. Sie hatte ihre Füße auf dem Stuhl und die Beine angewinkelt, streichelte sich selbst über ihre Arme. In ihren Augen, trotz ihrer Farbe tief wie ein skandinavischer See, lag eine unausgesprochene Weisheit.

Er atmete vor dem Sprechen nervös ein, als müsse er nach Luft ringen, um den Satz überhaupt über die Lippen zu bringen.
»Ich sehe dich und Zoë hier, und alles wirkt so glücklich und friedlich und … perfekt. Und dann komme ich mit meinem blöden, nicht einmal in Gedanken ausgesprochenen Plan daher und will von dir empfangen werden wie ein Retter, ein Gott aus der Maschine, der im letzten Moment alles ins Lot bringt. Und dabei gibt es keine Notsituation. Du bist gar nicht alleine hier in der Einöde!«

Einen kurzen Augenblick sah es so aus, als wolle Ina sich auf ihn zubewegen.
»Aber das ist doch furchtbar lieb. Rührend, sozusagen.«
Sie sah wieder ihre Zehen an.
»Ich habe dich ja vermisst. Aber nicht als meinen Freund, nicht als Partner, sondern als Menschen. Als jemanden, mit dem ich die Poesie des Alltäglichen bereden kann.«

Snowstorm (image cc by Walter Parenteau

[Der Autor nimmt einen weiteren Schluck Whiskey aus der Flasche, während der nächste Satz in seinem Kopf wächst.]

Seine Stimme wurde lauter, erregt.
»Aber das kannst du doch sicher auf mit Zoë! Dazu brauchst du mich doch nicht!«

Sie antwortete ruhiger, als er es nach seinem erhitzen Ausruf erwartet hätte:
»Natürlich kann ich das. Und natürlich brauche ich dich nicht. Aber darum geht es nicht. Es geht doch nicht darum, ob wir einen Menschen unbedingt brauchen, sondern ob wir ihn mögen, ihn bei uns haben wollen, Dinge zusammen mit ihm erleben wollen – und im allerbesten Falle: Kunst mit ihm schaffen wollen.«

Kunst zusammen schaffen.
Das war ein wundervolles Konzept. Er hatte einige Gedichte über Ina geschrieben, an denen sie nicht ganz unbeteiligt war. Er erinnerte sich an eine heiße Nacht, in der sie nicht schlafen konnten. Zum einen, weil sie bei jeder Berührung schwitzten und auch, weil sie einfach nicht müde waren, aus welchem Grund auch immer. Er hatte sein omnipräsentes Notizbuch herausgenommen und einfach angefangen, zu schreiben.

Er konnte sich nicht einmal mehr an eine Zeile erinnern. Hatte er überhaupt noch eine Kopie, oder hatte er ihr das Blatt mitsamt Gedicht geschenkt, ohne es je abzuschreiben?

Der Gedanke daran, dass dieses Stück gemeinsame Kunst jetzt verloren sein sollte, machte ihn traurig. Er hatte das Gefühl, die Welt sei mit einem Male dunkler geworden. Sein Blick wanderte nach draußen. Aus dem Schneeregen war ein richtiger Schneesturm geworden, der sich wie eine Mullbinde auf die Landschaft und auf sein Gemüt legte.

Image cc by Walter Parenteau

gefffffunden!

Thursday, April 3rd, 2008

Ach, und, weil ich ja ach-so-web 2.0 bin:
Bluemchen
Einen ffffound-Account habe ich jetzt auch. Dank Charel. Und nein, es gibt keine Einladungen mehr. Und sämtliche Bilder sollte es auch bei dem Suppending geben, falls das sich denn irgendwann mal entschließt, zu updaten.

Suppe

Thursday, April 3rd, 2008

Es gibt neue heiße Scheiße im Web 2.0-Land. Also, ich weiß eigentlich nicht, ob es so neu ist, aber es ist mir in den letzten Tagen vemehrt aufgefallen, was heißt, dass die Großen unter den early adopters anfangen, das Ding auch zu benutzen. Ich habe keine Ahnung, wieso sich soup.io so nennt, aber ich finds symphatisch. Der Name ist genauso web2.0ig wie twitter oder flickr, genauso unsinnig, klingt aber irgendwie.. netter.

Auf jeden Fall kann man sich auf soup.io ein Art Mikroblog zusammenschustern, das mal eben ganz locker die verschiedenen Web 2.0-Heimstätten verbindet und gemeinsam ausspuckt. Klar könnte ich mir durch die Yahoo-Pipes ein RSS für all das zusammenflicken, aber wieso sollte ich. Ansonsten funktioniert soup.io genauso wie del.icio.us, dh. man haut da alle möglichen Links, die man sich später ansehen will rein und schaut sie sich niemals wieder an, verlangt aber von anderen Leuten, dass sie das tun.

Auf jeden Fall gibt es postapokalyptische Suppe für meine Hardcorefans, die auf keinen Fall irgendetwas verpassen wollen, jetzt unter jollysea.soup.io
Ich werde allerdings auch immer mehr zum Fan von twitter, merkwürdigerweise. Vielleicht, weil man darüber so herrlich und einfach Blödsinn verbreiten kann.
Für alle, die sich jetzt wundern: Ich bin immer noch Fan großer, langer und schöner Texte mit Bebilderung, am besten sogar in einem ansprechenden Layout. Aber vielleicht mag ich twitter und Dienste wie soup.io ja gerade deswegen!

Metawurm-Update

Tuesday, April 1st, 2008

Habe Night Train passenderweise mit einem Foto versehen. Danke, Georges!

Time for change!

Tuesday, April 1st, 2008