
Er trat auf den Balkon mit seiner gusseisernen Balustrade, blickte hinab auf den kleinen Platz vor seinem Haus, wo sie am Fußgängerübergang wartete. Autos rasten an ihr vorbei. Die Luft war warm, geradezu schwül, der Himmel schon graublau. Das kommende Gewitter kündigte sich an.
Sie wirkte in ihrem roten T-Shirt wie ein Fleck Blut auf der marmorweißen Haut des Platzes.
Sein nackter Oberkörper war behaart, er roch seinen eigenen Schweiß.
Als die Ampel unten am Platz, wo sie, rot wie Blut, zu warten stand, auf grün schaltete, breitete er seine Arme aus und schrie:
»Warum hast du mich verlassen?«
Er trat auf den Balkon mit seiner gusseisernen Balustrade, blickte hinab auf den kleinen Platz vor seinem Haus, wo sie am Fußgängerübergang wartete. Autos rasten an ihr vorbei. Die Luft war warm, geradezu schwül, der Himmel schon graublau. Das kommende Gewitter kündigte sich an.
Sie wirkte in ihrem roten T-Shirt wie ein Fleck Blut auf der marmorweißen Haut des Platzes.
Sein nackter Oberkörper war behaart, er roch seinen eigenen Schweiß.
Als die Ampel unten am Platz, wo sie, rot wie Blut, zu warten stand, auf grün schaltete, breitete er seine Arme aus und schrie:
»Warum hast du mich verlassen?«
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on Saturday, October 27th, 2007 at 17:39 and is filed under literarische Spielwiese.
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Tagged:Bibelzitat, Liebe
November 8th, 2007 at 0:51
[...] November 7th, 2007 at 11:51 pm (Uncategorized) Ich verweigere normalerweise zuzugeben, dass ich Luxemburger bin. Die die denken, mein Akzent wäre Rheinländer, dürfen das ruhig glauben. Trotzdem bin ich durch die Luxemburger Blogosphäre (ja, sowas gibt’s) geschlendert und auf die Blogbuerg gestoßen, so wie Technorati im Zwergenformat. Dabei gibt es richtig tolle Blogs in Luxemburg. Und sogar einige sehr literarische Werke. Bei Thierry gibt es wunderschöne Posts, ein aktuelles Beispiel hier. Da sind Sachen dabei, die so nah am Gefühl sind, dass sie wehtun. In Thierrys Blog wird auch oft von Joël kommentiert. Auch wenn er leicht über-links in seinem Blog rüberkommt ist er ein begnadeter Schreiber. “Als die Ampel unten am Platz, wo sie, rot wie Blut, zu warten stand, auf grün schaltete, breitete er seine Arme aus und schrie: »Warum hast du mich verlassen?«”. Der ganze Beitrag hier. [...]
July 22nd, 2008 at 9:33
[...] (Ich sag nichts mehr) Überstrichen Oktober Phalli in der Nacht Cologne, after all Night Train Kreuzigung November Nervensäge (scheint ein Publikumsliebling zu sein?) Nackt. Essen. Drogen. Nackt. [...]