Archive for August, 2007

Schwanger.

Sunday, August 5th, 2007

Ich habe geträumt, ich wäre schwanger. Meine Träume sind immer so, als ob ich ein ganzes Buffet mit den unterschiedlichsten Arten von Drogen alleine aufgegessen und noch eine ganze Flasche Rum, einen Eimer Magenbitter und ein Pfefferminzblättchen nachgeschüttet hätte. Oder so, wie ich mir die Auswirkungen einer solchen Orgie vorstelle.
In meinem Traum war ich also schwanger. Ich hatte keinen dicken Bauch, oder erinnere mich nicht, einen gehabt zu haben, aber ich war schwanger. Und der Moment der Geburt war gekommen. Was natürlich, rein logisch gesehen, ein Dilema darstellte. Wie die meisten Leser und Leserinnen wahrscheinlich wissen, bin ich männlichen Geschlechts und rein biologisch nicht in der Lage, Kinder auf die Welt zu setzen. Und auch im Traum war ich keine Frau, sondern halt bloss schwanger.

Neben mir waren auch noch einige andere Personen schwanger und kurz vor der Geburt, unter anderem eine Arbeitskollegin. Ich fühlte keine Wehen, bzw. keine Schmerzen. Eher ein Drücken, als ob ich aufs Klo müsste. Hier zeigte der Traum wieder Logik, da ich keine Organe besitzen, die bei einer Geburt schmerzen können, jedoch einen Verdauungsapparat. Wir lagen auf einer silber-bläulichen Matte, die aus Kunststoff zu bestehen schien. Das ganze in einem steilen Hügel. Zu dem Moment fragte ich mich, wieso ich das Kind noch nie strampeln gespürt hatte. Angst vor einer Totgeburt hatte ich jedoch nicht.

Auf einmal stand ich an einer Art Reeling. Das war einer dieser Ortswechsel, die in Träumen ohne weiteres möglich sind, ohne dass sie einem selbst auffallen. Überhaupt bin ich in Träumen sehr logik und/oder verstandbefreit. Jedenfalls dachte ich, das sei also nun der Tag, an dem mein Kind zur Welt kam. Der 13. Juli. Ich war der festen Überzeugung, heute sei der 13. Juli.

Dann wird meine Erinnerung wirr. Irgendwann habe ich dann mit Erstaunen festgestellt, dass ich keine geeignete Öffnung besitze, um ein Kind aus meinem Körper herauszukriegen. Was irgendeine Authorität dazu ermunterte, zu sagen, wenn meine Fruchtblase erst einmal geplatzt sei, würde man einfach einen Kaiserschnitt machen.
Das ging noch einige gefühlte Minuten so, bis ich dann endlich aufwachte und mir die Frage stellte, ob ich wirklich schwanger sei.

Was würde Onkel Siegmund DAZU sagen?

Vorbei

Saturday, August 4th, 2007

Und jetzt sind sie vorbei, die zwei Wochen Abenteuerspielplatz.
In deinem Bauch ein kleiner Stich, wohl ein Fünkchen Melancholie.
Und dir fällt kein Lied ein, was du jetzt hören könntest. Vielleicht »Muzzle«:

As all things must surely have to end
The great loves will one day have to part
I know that I am meant for this world

Die Sonne scheint. Beinahe möchtest du weinen.

Mix

Friday, August 3rd, 2007

Ich habe gestern:

Gelernt, dass es relativ einfach ist, von rechts nach links zu schreiben. Ich kann das mit quasi der gleichen Geschwindigkeit wie in der konventionellen Schreibrichtung. Das Lesen dauert allerdings ungleich länger, weshalb ich mir diesen Spleen nicht wirklich angewöhnen will. Obwohl sowas immer sehr gut in Biografien macht. (cf. Leonardo da Vinci)

Ein Handy gewonnen.

Das Wort Biodieselpunk erfunden. Ich sehe sie schon vor mir, düstere Zukunftsvisionen, angetrieben von Rapsöl. Hach!

Desweiteren habe ich noch zwei Arbeitstage vor mir, wobei morgen mein großer Auftritt ist. Am Montag ist dann endlich mal wieder eine live Radiosendung, mit Thierry, dessen Blog nicht gerade offline ist, während er sich auf einer Raketenbasis befindet, unter anderem mit, nach langem Warten, einer neuen folge »Angscht a Schrecken«.