Tränen

Die Luft war erfüllt mit Tränen
eines explodierten Wales
der sein Ende hoch über der Stadt gefunden hatte
während ich drinnen gesessen und Tee getrunken hatte
Es war kalt und ich spürte
es war kein Engel mehr da, der mich beschützte
Allles war totenstill und ohrenbetäubend
Ich lief wie kalt durch die Stadt
die der Nebel verschluckte
Es war kein Engel mehr da, der mich beschützte

6 Responses to “Tränen”

  1. Sara chen Says:

    oh doch

  2. Fireball Says:

    :-)
    Wenn Sie das sagen.

  3. Thierry Says:

    Gefällt mir. So traurig schön. :(

  4. henk Says:

    Sehr, sehr schön.

    BTW Schöner neuer Header!

  5. schwester Says:

    hmmm, schein Joel

  6. Fireball’s Weblog - Literature is the new rock! » Blog Archive » JahresrĂĽckblick Says:

    [...] sway Ohne Titel Regentropfen auf deiner Nase (Geht als Essay durch, wenn man es gut mit mir meint.) Tränen (mein einziges Gedicht 2007) März Die Poesie des Alltäglichen oder: Pamphlet auf die Fototapete [...]

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