Archive for November, 2006

Erdbeerfelder für immer!

Monday, November 13th, 2006

Es gibt Zeiten, an denen braucht man einen regnerischen Novembertag und ein CafĂ©, in das man nach der Schule hingehen kann, und eine Person, die mit einem eine warme Schokolade oder einen Cappuchino (oder einen Latte Macidingsbums, aber ich wollte mich nicht über plötzlich aufgekommene Kaffenamen auslassen, das mache ich ein andermal!) trinken geht.
Und ich bräuchte momentan mehr als eine meiner … nennen wir es mal vereinfachend Musen, mit denen ich all die wichtigen Dinge bereden kann, die in meinem Kopf herumschwirren und die mich verrückt machen. Vielleicht ist es auch einfach mal wieder Zeit, einen verwirrenden und verwirrten Eintrag zu schreiben, den nur ich danach entschlüsseln kann.

Anderseits genügt es auch oft, sich nach einem nassen und anstrengenden Tag in die Wanne zu legen, Ben Harper aufzulegen (Ich liebe diesen Begriff… es errinnert mich daran, dass Musik schlussendlich dann doch stets an ein Medium gebunden ist. Und an die schöne Zeit der Schallplaten, die ich nie erlebt habe. Und Schallplaten errinneren mich immer an eine merkwürdige Bemerkung meines Vaters, als wir mal die Sammlung meiner Eltern durchgegangen sind. Der Moment, in dem du entdeckst, dass dir das Lied, bei dem du gezeugt wurdest, gefällt (oder eben nicht). Oder so ähnlich.) und eine heiße Tasse Tee in der Wanne zu trinken. Und somit alle Sorgen auszuwaschen, wie in einem modernen Ritual, bestimmt von Badesalz und Schampoo.

Und Ben Harper errinnert mich immer wieder an diesen magischen Januar, in dem ich so produktiv war wie nie zu vor. Ich wünsche mir in jedem Jahr eine solche Begegung. Das würde schon genügen. Wie lange habe ich davon gezehrt, ohne dass je etwas passiert ist? Oder gerade davon, dass nie etwas passiert ist? Das hat dem Ganzen etwas heiliges gegeben. Und jetzt soll das alles Errinnerung sein?

Moderne Designerdrogen

Sunday, November 12th, 2006

Ich bin ja kein besonders eifriger Fernsehzuschauer. Eigentlich konsumiere ich dieses Medium nur sehr passiv. Wenn ich aktiv zuschaue, dann nur ausgewählte Filme oder Sendungen und dies eben sehr geziehlt. Trotzdem habe ich in der letzten Woche 2 “Berichte” über neue Designerdrogen gesehen. Da ich solche Sachen immer sehr interessant finde, habe ich die Berichte stets zu Ende gesehen. Es wunderte mich bloss, dass innerhalb einer Woche 2 neue Drogen im TV auftauchen.

Einmal war irgendein Lösungsmittel für den Tod zweier Männer verantwortlich. Das ganze soll nämlich wie XTC wirken. Bloss, wenn man zu viel von dem Zeugs nimmt, das man übrigens ganz legal und billig über Ebay oder ähnliches bestellen kann, wird man extrem müde, schläft ein und wacht nie wieder auf. Und genau so wurde der Tod der beiden Männer auch beschrieben. Das Zeug heißt übrigens Gamma-Butyrolacton (oder auch GBL) und wird in der Industrie als Lösungsmittel benutzt. Laut Wikipedia kann man daraus die “Vergewaltigungsdroge” 4-Hydroxybutansäure (auch GHB) synthetisieren. Man kann daraus aber auch ein Dopingmittel gewinnen. 4-Hydroxybutansäure wird auch als “Liquid XTC” bezeichnet. Allerdings bloss, weil es sich besser verkauft und nicht wirklich was mit der Wirkung von Ectasy gemein hat. Das gleiche gilt wohl auch für unseren Freund Gamma-Butyrolacton, der im Körper zu 4-Hydroxybutansäure umgewandelt wird. Was lehrt uns das?
Die Kollegen beim Fernsehen waren wieder einmal nicht wirklich gut informiert.
Weitere Informationen zu Gamma-Butyrolacton: Es wurde eine zeitlang als Arneistoff (Narktoika) und als Nahrungsergänzung in Fitnesscentern eingesetzt, obwohl die Annabolika-Wirkung nicht bewiesen ist. Und wie zwei Toten waren schwul, wie queer.de weiß. Da wird vor allem von der Schwulen-Szene geredet, während die Fernsehleute von “Jugendlichen” schwaffelten. Und das, obwohl beide Tote über 30 waren.

Die zweite Droge, von der im Fernsehen in der letzten Woche die Rede ging, heißt “Crystal Speed” auch bekannt unter den Namen N-Methylamphetamin und ist der Grund für die Brösel-Geldscheine, die die Gemüter erhitzen. Es war also kein Produktionsfehler, keine ausgelaufenen Geldautomatenbatterien, sondern eine Droge. Was hätte es auch sonst sein sollen?
Klartext: Experten (wahlweise auch Chemiker) gehen davon aus, dass N-Methylamphetamin in Verbindung mit Schweiß eine Säure bildet, die die Geldscheine verätzt. Wie kommt diese Säure auf die Geldscheine? Ganz einfach: N-Methylamphetamin wird in der “Szene” oft durch Geldscheine gesnifft.
Achtung: Ich bin mir nicht sicher, ob mir mein Gedächniss an dieser Stelle nicht einen Streich spielt. Aber ich bin mir relativ sicher, dass man an dieser Stelle im TV eine kleines Fläschen mit einer durchsichtigen Flüssigkeit gezeigt hat. Nur so zur Vollständigkeit. Ok, das ganze ist bei Raumtemperatur flüssig. Trotzdem snifft man keine Flüssigkeit. Vor allem würde die auch nicht durch Schweiß zu einer Säure.
Man kann unseren Freund N-Methylamphetamin auf verschiedene Arten illegal herstellen. Da wären:
* Kondensation von 1-Phenyl-2-Propanon (Phenylaceton) mit Methylamin und einem Aluminium-Almalgam-Katalysator, und anschließender Reduktion
* Reduktion von l-Ephedrin oder d-Pseudoephedrin mit Iodsäure und rotem Phosphor zu d-MA (54-82% Ausbeute)
und last, but not least:
* Reduktion von l-Ephedrin oder d-Pseudoephedrin mit Lithium oder Natrium in flüssigem Ammoniak zu d-MA
Doch Vorsicht! Nicht nur, dass der Besitz von N-Methylamphetamin illegal ist, der Konsum kann auch sehr unangenehm sein. Da sind die üblichen Nebenwirkungen, die man auch von gebräuchlicheren, legal Drogen wie Alkohol kennt dabei, zB. Schlafstörungen, Verminderung der Kritikfähigkeit, Aggressivität, Schwindelgefühl und Zittern, aber auch so leckere Dinge wie Paranoide Wahnvorstellungen, latente Schizophrenie, Arbeitssucht und, jetzt kommts!, Kribbeln unter der Haut, das in extremen Fällen als unter der Haut krabbelnde Insekten wahrgenommen wird. Puh!
Und so eine Horrordroge, gegen das Stechapfel wie Disneyland wirkt, soll dafür verantwortlich sein, dass die Geldscheine überall zerbröseln? Was sind das für kranke Junkies, die überall mit ihrer Horrordroge unsere Geldscheine zersetzen?
Okay, es gibt wohl Leute, die 11 Stunden lang auf Hochtouren laufen wollen. Aber wenn danach ein depressiver Kater auf einen wartet, muss man dafür Geldscheine zersetzen?

Ich fand die Berichte über diese Modedrogen jedenfalls merkwürdig. Bin mal gespannt, was die nächste Woche uns neuem an psychadelischen Grenzerfahrungen bringt!

Podcast: Angscht a Schrecken am reenegen Süden

Sunday, November 12th, 2006

Heute gibt es dann wieder in “trockner” Vorpremiere die neuste Folge von “Angscht a Schrecken zu Letztebuerg“. Mit Musik und Jingle ist das ganze morgen auf Radio ARA (103,3 & 105,2 MHz oder per livestream) ab 16 Uhr zu hören. Wer es ist nicht erwarten kann, kann sich den Text schon mal anhören:

Angscht a Schrecken am reenegen Süden (mp3, 5,46 MB)

Den Text gibt es wie gewohnt bei einem Klick auf “Mehr!”. Ich frage einfach mal so in den Raum, ob sich eine deutsche Übersetzung gewünscht wird. Momentan ist die Zeit bei mir eher knapp, aber ein paar Kommentare regen immer an. Und ja, Frau Polymere, schicken sie mir das von diesem T.C. Boyle, ich bin da sehr gespannt drauf.

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In dem Tempel der Liebe Oder: Angst und Schrecken im Allgemeinen Oder: Hier lesen immer Leute mit die nie kommentieren, das macht mir Angst. Was ist, wenn

Tuesday, November 7th, 2006

…der Premier unter ihnen ist? In diesem Falle sollte ich diesen Mann dann doch mal speziell grüßen: “Salut Jean-Claude, ca va? Dass du iwerhaat nach Zait kriss, daat elei ze liesen, nodeems deng Regierung engersaits d'Jugendarbeschtlosegkeet mat manner Souen fir arbeschtlos Jugendlecher bekämpfen well AN en neien Fändel designen wĂ«ll! Chapeaux!
(Übersetzt: “Hey Jean-Claude, wie gehts? Dass du überhaupt noch Zeit findest, dies hier zu lesen, nachdem deine Regierung einerseits die Jugendarbeitlosigkeit mit weniger Geld für arbeitslose Jugendliche bekämpfen will UND eine neue Flagge designen will? Hut!”)

Nee, jetzt mal ehrlich. Von manchen Leuten weiß ich ganz genau, dass sie hier mitlesen. Und nie kommentieren. Ich will ja, dass die Leute das hier lesen, aber ehrlich gesagt will ich noch viel mehr, dass sie auch was hierzu sagen. Und auch ein “Ich les hier mit.” würde schon genügen. Ich meine, sehr viel interaktiver geht's ja kaum.

32

Monday, November 6th, 2006

32 Stunden Schlaflosigkeit waren das Ergebniss des 24-Stunden-Jingle-Marathons, der sich gestern und am Samstag abgespielt hat. Und der sehr produktiv verlaufen ist, auch wenn es einige technische Probleme gab - so musste zB. einer unserer Laptops von einem Virius befreit werden. Danach ging die Tastatur nicht mehr, was dann damit endete, dass ich die Recovery-CD einlegte. Das aber nur so am Rande.
Leute kamen, Leute gingen, Leute hielten das ganze für ein Konzert, ich kochte (aber nicht sehr gut, wie ich fand), und wir produzierten ein Jingle nach dem anderem. Und sehr viele davon haben wir heute auch schon gespielt.

Zweiunddreissig Stunden Schlaflosigkeit besiegt man nicht so einfach mit einfach mal 12 Stunden Schlaf, obwohl ich sonst nie so lange schlafe. Eigentlich ist das mir schon zu viel Schlaf. Ich wache dann meistens schweißgebadet auf und fühle mich noch sehr viel müder als am Abend zuvor. Ausserdem mag ich es nicht sehr, direkt vor oder sogar nach dem Mittagessen aufzustehen. Und meistens ist das nach 12 Stunden der Fall. Wenn die Zunge noch so lahm ist, dass sie eigentlich bloss mit süßen Cornflakes gefüttert werden sollte - oder mit scharfem geschockt, sollte man nichts deftiges Essen. Eine halbe Stunde vor dem Mittagessen ist aufwachen völlig in Ordnung, aber 3 Minuten davor ist tödlich.

Vielleicht sollte ich heute einfach vor Mitternacht ins Bett und noch ein wenig Schlaf nachholen.

Podcast: Angscht a Schrecken bei den CFL

Saturday, November 4th, 2006

Ich präsentiere hier meine neuste Serie, die im Rahmen meiner wöchentlichen Radiosendung “Crumble” (bei den Jugendsendungen von Radio ARA, Graffiti) laufen wird.
Exklusiv für meine Leser bzw. Hörer gibt es den Text der ersten Folge vorab.

Die Serie läuft unter dem Namen “Fear and Loathing in Luxemburg - Angscht a Schrecken zu LĂ«tzebuerg” und stellt eine Gonzo-Radiojournalismusserie dar. Ich denke, das fehlt in unserer Medienlandschaft, in der sich viel zu viele Leute zu ernst nehmen und viel zu viele unfreiwillig komisch sind. Das ganze Konzept, der Text, die Töne wurde alles heute abend aus spontanem Anlass heraus entwickelt. Ich weiß nicht, wie die Serie weitergehen wird, aber momentan gefällt mir die Idee ganz gut.

Angscht a Schrecken bei den CFL (mp3, 6,13 MB)

Unter “Mehr!” lässt sich der luxemburgische Originaltext lesen, eine deutsche Version folgt morgen. Im Radio wird dann am Montag eine Version mit musikalischer Untermalung laufen.

(more…)

Wie ich eine Gothicshow moderieren werde

Wednesday, November 1st, 2006

Unter meinen Lesern dürfte ja allgemeinläufig bekannt sein, dass ich eine Radioshow beim ersten und einzigen freien Radio in Luxemburg, namentlich Radio ARA (Die aus dem Jahr 1995 datierende Webseite wird übrigens Anfang 2007 im Rahmen des Jahres des blauen Hirschs ersetzt werden.), im Rahmen der Jugendsendungen Graffiti auf den Wellen 103,3 & 105,2 MHz zelebriere. Diese Sendung nennt sich Crumble. Crumble ist der Name einer Süßspeise, die ich in meiner ersten Radiozeit einmal beim Grillen gegessen habe und so auf diesen Namen gekommen bin. Eigentlich war ich bei der Namensabstimmung aber mehr für “Fabula”, auch wenn ich jetzt im Endeffekt der Meinung bin, dass Crumble irgendwie nach mehr Biss klingt. In eine Fabel kann man ja auch nicht reinbeissen. Ausserdem musste ich ständig an den Titel von Umberto Ecos von mir nicht gelesenem Buch “Lector in fabula” denken. Eine Tatsache, die mit der Zeit sicher fatal gewesen wäre.

Jetzt tut sich mir neues Gebiet auf. DIe Leute der Gothicshow hören wahrscheinlich auf. Für mich ist das DIE Gelegenheit. Ich habe nicht wirklich Ahnung von Gothic, stürze mich aber mit Begeisterung auf die Möglichkeit, einmal im Monat richtig dreckige Musik zu spielen. Und wenn ich dreckige Musik sage, dann meine ich RICHTIG dreckige Musik. Also Titel wie “She's in Parties” von Bauhaus oder Lieder, die ich schon nach 15 Sekunden klasse finde, weil schon jemand so etwas krankes wie “Now I'm feeling zombified!” geschrien hat. Und die Neubauten und Nick Cave passen da auch schon irgendwie rein. Das muss man dann nicht erklären, sondern man sagt einfach “Kenner wissen sicherlich, WIESO ich jetzt “Jack's shadow” von Nick Cave spiele, obwohl der im Allgemeinen wohl eher nicht dem Gothic zugerechnet wird…”

Ein anderes wichtiges Merkmal beim Gothic ist das Aussehen, das steht schon bei Wikipedia. (Nick Cave singt, als ob er betrunken wäre, in diesem Lied. Aber ich bin es auch, von daher gleicht sich alles. Beide betrunken, beide finden die Rockhal nicht schön, wir sind einfach auf einer Wellenlänge, Nick und ich. Wie schön. Ich sollte ihn auf ein Glas Bier einladen. Oder einen Cuba Libre. Trinkt der Mann eigentlich noch?) Deshalb braucht man ein gutes Foto auf der Homepage der Seite, am besten auch noch ein Profil bei Myspace mit dem entsprechenden Hintergrund, wozu man am besten fotographiert den Küchentisch mit einer digitalen Spiegelreflexkamera in bestmöglicher Qualität und zoomt dabei so nah wie möglich ran, während man die Krümmel von irgendwelchen Drogen, Spritzer von Blut, Brotkrummen und Kratzer auf dem Tisch fokusiert. Wenn dass noch nicht eklig (reffeg!) genug aussieht oder einfach nicht düster genung ist, kann man das Bild auch einfach und billig invertieren. Dann ist es dunkel und ekliger. (Rum mit Aldi-Icetea ist eine furchtbare Sünde. Aber was solls, jetzt werde ich es sicher nicht mehr ändern!)

Für das Foto habe ich mir schon etwas überlegt. Haare schwarz. Also, ich habe, für die ganz unwissenden Leser, Dreads, welche wohl nur im pechschwarzen Zustand in der Szene einigermassen akzeptiert werden. Bleich bin ich eigentlich genung, besonders wenn man bedenkt, dass so ein Foto s/w sein MUSS und man da leicht ein wenig bleicher wirken kann als man ist, also erübrigt sich der Gedanke, sich ganz weiß zu pudern. Was sich hingegen nicht erübrigt sind die künstlerisch gefärben Augen. Ich habe da an die klassische Alice Cooper-Methode gedacht. Auch wenn Comme meint, es sei die klassische Blixa Bargeld Methode. Kenner erkennen da jedoch feine, subtile Unterschiede. Obwohl ich fast geglaubt hätte, Bliax hätte das Augenschwarz bis auf die Stirn fortgesetzt, was unschlagbar genial gewesen wäre. Leider war das Bild in der Vorschau und sehr klein und das, was ich für Make-Up gehalten hatte, entpuppten sich als seine Haare.
(Langsam schlägt der Rum wirklich ein, und ich entschuldige mich, sollte dieser Text noch viel konfuser werden, liegt es einzig und allein an der Tatsache, dass ich viel zu viel Rum viel zu schnell und vor allem viel zu geschmacksneutral getrunken habe. OH MEIN GOTT!)

Dann ziehe ich mir ein böses T-Shirt an, mit einem Aufdruck von minderer Qualität. Vielleicht ist das T-Shirt schon gut, wenn es von irgendeiner rĂ«ff-Gothictshirtdruckerei kommt, wo nicht sehr exakt gearbeitet wird, vielleicht muss ich es einfach ein paar mal waschen und bei jedem 2. Waschgang etwas Eau d'Javel beigeben oder mit dem Bügeleisen über den Aufdruck fahren. Geplante Motive waren jedenfalls Sisters of Mercy oder mein Freund, der gute alte Nick Cave.
Das Foto muss dann endweder von oben oder von unten genommen werden, auf KEINEN FALL auf Augenhöhe. Das wäre tödlich.
Zur Perfektion des Outfits für das Foto muss ich zuerst noch in dem einzigen Gothicladen in Luxemburg, der in E. liegt, gegenüber der Kirche (Ich stelle mir immer vor, Comme hätte ihr 2wöchiges Dilema mit Gummischlüpfern dort gehabt!), passieren und mir dort zB: ein Stachelhalsband kaufen. das ich dann 6 Mal im Leben anziehe, und dann schon nicht mehr, endweder weil ich keine Lust darauf habe oder es kaputt gegangen ist. Soviel Vertrauen habe ich in Gothic-Qualitätsarbeit. Vielleicht sollte ich der Szene etwas mehr Respekt zollen. Ich will ja schliesslich, dass sie mir auch Respekt zollt, wenn ich richtig dreckige, böse Musik spielen werde.

Eigentlich sollte ich jetzt im gleichen Zustand in einem dunklen Schuppen sitzen und Gonzojournalismus über eine DarkMetal-Gothic-Hällowien-Party betreiben. Aber das hier ist auch ganz annehmbar.
Solange ich den Weg aufs Klo noch finde.