Archive for February, 2006

Erwischt

Sunday, February 12th, 2006

Mich hats jetzt auch erwischt. Genauer gesagt wünscht sich der Herr Stardustlyriker die Beantwortung der folgenden Fragen:

Vier Jobs in meinem Leben:
Radiomoderator
Trainer (Schwimmen)
Ferienfreizeitaktivitätenanimateur
Schüler

Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:
End of Evangelion
Pulp Fiction
Kill Bill Vol. 1+2
Seven

Vier Orte, an denen ich gelebt habe:
Ettelbrück
(mehr gibts nicht)

Vier TV-Serien, die ich gerne sehe/gesehen habe:
Star Trek – TNG, DS9 und Voyager und “Enterprise”
The Simpsons
Neon Genesis Evangelion
Carambolage (Arte – zählt das als “Serie”?)

Vier Orte, an denen ich Urlaub gemacht habe:
Port Camargue
irgendwo in der Bretagne
Mallorca (hey, das waren eh alles familenurlaube)
Ibiza

Vier meiner Lieblingsgerichte:
Risotto
Penne Arrabita
Gemüsepfanne
hach – es gibt so vieles… ich lasse diesen Platz für all die andern leckeren Dinge, die ich mag.

Vier Webseiten, die ich täglich besuche:
teile meiner blogroll
heise.de
wiki.teams.lu
mein webmailinterface ^^

Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:
auf ner Karibikkreufahrt bzw. allgemein in der Karibik
somewhere in space
in the arms of one of my muses
in einem verrauchten Café, gegenüber von Erna, oder Anne.

Vier Leute, die das mitmachen sollten:
Comme
Naru
Ntess
Manja
(nur Mädels. Schlimm?)

Sometimes life just sucks…

Sunday, February 12th, 2006

(Abgetippt – begonnen heute um 19:30)
19 Minuten, eine Tasse warmer Kakao und ein Heft mit leeren Seiten.
Der Ort: Eine etwas zugige Cafeteria am Bahnhof in Lux/City. Manchmal funktioniert nicht alles so gut wie man möchte. Wenn Dinge Sonntags nicht funktionieren, ist man dumm dran.

Ich sehe hauptsächlich Reisende. Junge, wie alte. Die lost-in-space people, wie Sandra sie mal genannt hat, scheinen Sonntags woanders zu sein. Oder ich habe sie vorhin einfach nicht wahrgenommen.

Es fällt schon die ganze Zeit über feiner Schnee, und den Menschen – wie auch mir – ist kalt. Von Zeit zu Zeit muss ich einen Schluck Kakao nehmen, aber nur nicht alles auf einmal. Ich weiß nicht, wie froh man hier mit Leuten ist, die einfach nur rumsitzen. Immerhin gibt es ein Schild mit der Aufschrift “Pas de Pique-Nique“.
So, jetzt wirft man mich raus. “C'est fermé, monsieur.
(more…)

Kochbuch (Call to the Arms)

Thursday, February 9th, 2006

Ich hatte schon einmal erwähnt, dass “wir”, und das sind ne Gruppe von Jugendlichen, dabei sind, nen Kochbuch zu schreiben. Deshalb sind hier auch schon mal ein paar Rezepte erschienen, die mit mehr oder weniger Interesse aufgenommen wurden.
Also, das ganze wird nen vegetarisch und veganes Kochbuch, aus dem Grund, weil wir das ein wenig “promoten” wollen (Durch nen Kochbuch muss ja auch noch niemand aufhören, Fleisch zu essen. Aber er wird erfahren, dass es leckere Alternativen gibt. Und ich hab ne Antwort auf die Frage “Was isst du denn so?”) und weils – zumindest in Luxemburg – kaum solche Kochbücher gibt. (Vegane gibts glaub ich überhaupt keine.) Und weil wir halt einfahc nen Kochbuch machen wollten – “wir” sind nämlich beleibe nicht alle Vegetarier oder Veganer!

Wieso erzähle ich euch das jetzt alles?
a) Erzähle ich gerne solche Dinge.
b) Brauchen wir Hilfe. Und zwar brauchen wir Rezepte.
Lust, zu helfen?
Im der Kochbuchsektion dieses Wikis steht alles weitere, was ihr wissen müsst. Bei weitern Ideen und Kommentaren, mischt einfach mit.

Blogger gesucht…

Wednesday, February 8th, 2006

Hat irgendwer der luxemburgischen Blogger Lust und Zeit, mir am Sonntag nen Radiointerview zum Thema Weblogs zu geben? Wird nicht lang, und ich kann euch danach auch noch auf nen Glas einladen, aber ich will halt nicht alleine ne Stunde über Weblogs quatschen. Wenn jemand nicht-luxemburgisches Lust hat, ist das auch okay. Eventuell wäre nen Telefoninterview auch möglich.
Keine Live-Sendung, alles relax. Ort: Lux/City.
Spread the message!

Angriff der Monsterkillerwespen

Tuesday, February 7th, 2006

Ich hatte den Bildschirm ausgemacht, im Hintergrund lief pläscherte friedlich “Sigur Ross”, ich hatte mir meinen Ordner mit “Rebellionstheorie” geschnappt, um noch ein wenig für die Arbeit von heute zu lernen.

Auf einmal spüre ich ein furchtbar schmerzendes Stechen in der Seite. Erst dachte ich “Fuck, ich hasse diese psychosomatische Mistscheiße, normalerweise tut sowas nicht so weh!”. Das ist nicht ganz wahr, aber es klingt cool. Zuallererst bin ich wie “gestochen” aufgesprungen und habe mein Tshirt hochgerissen und ungläubig die Stelle betrachtet, (hier war ich schon am Denken) an der ich gestochen wurden war.
Ja, ich bin gestochen wurden. Als ich nämlich da so stand und “Mistscheiße” dachte, flog eine Wespe zu meiner Lampe empor. Als wenn nichts gewesen wäre.

Ein Wespe. Ein Monster von einer Wespe. Es war sicher eine Königin. Oder wenigstens eine Prinzessin.
Ein Monsterkillerwespe. Im Februar. Im Winter. Bei 3 Grad Celsius Aussentemperatur.
Ich lief panikartig nach unten und rief meinen Eltern zu “Ich bin von einer gestochen worden!”

Mein Eltern liefen käsebleich an. Hütteten sie die Monsterkillerwespen etwa als biologischen Kampfstoff für den luxemburgischen Geheimdienst im Keller und schauten deshalb so erschrocken?
Nein, sie sahen sich “Arrac Attack” an, ein Film, in dem Monsterkillerspinnen eine amerikanische Kleinstadt angreifen. Und wenn man so einen Film sieht, der zwar recht dümmlich ist, aber zu später Zeit lief, wird man käsebleich, wenn der Sohn einem voller Panik “Ich wurde gestochen!” zuruft.

Mein Vater bewaffnete sich mit einer Uzi und drei Splittergranaten mit chemischen Kampfwaffen mit Insektenspray und tötete nicht nur die Wespe, die mich gestochen hatte, sondern auch noch drei weitere.

Mir wurde Angst und Bange. Erstens fürchtete ich, ich würde allergisch auf den Wespenstich reagieren und zweitens fürchtete ich, ein Wespennest unter dem Bett zu haben. Dazu muss man wissen, dass man nicht unter mein Bett kommt, weil das zu ist. Unter meinem Bett stehen allerdings Kisten mit Playmobil und Lego, also gibt es da wenig Platz für Wespennester. Trotzdem.

Ich schlief auch nicht gut. Und ich träumte lauter Mist. Vielleicht sogar einen zusammenhängenden Alptraum, irgendwie.
Endweder lag das an dem Insektenspray oder an dem Gift, das diese Monsterkillerwespe in mich gepumpt hatte. Oder an beidem.

Jedenfalls ist das ganze angeschwollen und schmerzt. Solche Dinge passieren auch immer nur mir. Wer kriegt aus mysteriösen Gründen (Ein Virus!):
*einen Hautauschlag?
*eine Lähmung im Gesicht?
*ein Stück Knorpel, das einfach so aus der Zehe wächst?
Nicht irgendwelche Leute, die sowas mehr als verdient hätten. Nein, mir passiert sowas.
Dabei wollte ich doch bloss noch ein wenig lernen.

AIDYLL

Monday, February 6th, 2006

Der letzte Monat war für mich sehr produktiv, was das Schreiben von Texten – mit meist einer weiblichen Person im “Hintergrund” – angeht. Gewissermassen ist es die Verarbeitung einer Begegnung, einer Woche, von Gefühlschaos gewesen.
Irgendwann ist mir aufgefallen, dass das ganze eine Art Geschichte ergibt. Eine Begenung, eine gewisse Zeit zweier Menschen, die sich offensichtlich sehr mögen.
In mir ist der Gedanke gewachsen, das ganze, alle diese Teile des Puzzels, zusammenzufassen.
AIDYLL ist das, was daraus entstanden ist. Es ist der Versuch einer Zusammenfassung. Mehr als ein Versuch kann und wird es nie sein. Es ist sogar meine Interpreation meiner eigenen Werke, die vielleicht anders gedacht waren, als sie geschrieben wurden, ja nie in Hinsicht auf eine Zusammen-Fassung geschrieben wurden.

Ausserdem ist diese Zusammenfassung nicht nur das Aneinanderreihen von Texten gewesen. Ich habe ein wenig mit Scribus, einem Open-Source DTP-Programm, gespielt und Fotos gemacht und gesucht, so dass die AIDYLL sich auch als etwas “besonderes” präsentiert.

AIDYLL download (pdf, 4,35 MB)

Kommentare zum Inhalt, zur Reihenfolge, zur Gestaltung, usw sind erwünscht und sehr willkommen.

Teatime

Sunday, February 5th, 2006

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Zurück in den Armen meines Vaters, im Schosse des Maschinenbauers oder: Idyll

Thursday, February 2nd, 2006

Du bist dir sicher, bereits dort gewesen zu sein. Es gibt genau zwei Orte, und jetzt, aus der Ferne betrachtet, haben beide sogar miteinander zu tun. Das eine ist dieses Schwimmbad, in das in dieser Serie auftaucht, und von dem du noch immer glaubst, einmal dort gewesen zu sein. Es ist wie ein Echo aus Urzeiten, als errinere sich deine Seele an die Zeit bevor der Samen keimte.

Das andere ist ein viel lebendigeres und neueres Bild. Und wieder einmal ein Beweiss dafür, dass dein Kopf aus Worten und Tönen wunderbare Bilder zusammendenken kann.
Es ist dieser Friedhof, von dem sie mir erzählt hat. Er liegt irgendwo in Osteuropa, ich weiß nicht mehr genau, in welchem Land es war, dazu ist meine Reise dorthin zu lange her. Oben, auf einem Berg, irgendwo in Osteuropa.

Um auf diesen riesigen Friedhof zu kommen, muss man zuerst ein Klost durchquern, was auf dem Hügel gebaut ist, dh. man geht ewig lange Treppen, ehe man oben ankommt.
Dann bietet sich einem ein wahrhaft schauerlicher Anblick. Ein riesiger Friedhof, und überall auf diesen Friedhof stehen Statuen auf den Gräbern.

Ein Todesengel, mit toten, starrenden Augen und ausgestreckter Hand, als wolle er sagen “Komm mit!”. Wie gut, dass es Tag war, als ich dort war, wenngleich ein grauer Tag. In der Nacht hätte ich mich sicherlich gegruselt.

Ich sehe den Ort vor mir, spüre die kalte Luft, sehe alles genau vor mir. Ich weiß sogar noch, welche Kleidung ist trug, damals, als ich dort war. Und dennoch weiß ich, dass ich nie dort gewesen bin. Aber ich spüre etwas anderes. Ist Errinerung wirklich nur ein Bild im Kopf?

Kick Out The Jams

Thursday, February 2nd, 2006

Bin heute in meinen Kommentaren auf folgende Aussage gestossen:
..Gewinne von Unternehmen (und die müssen welche machen, sonst investieren die nämlich nicht und es gibt keine Arbeitsplätze)
In dem Kontext finde ich es immer wieder merkwürdig, dass manche Firmen gigantische Gewinne einfahren und dann trotzdem Arbeitstellen kürzen wollen. (Beispiel: Acelor letztes Jahr, afaik.) Vor allem aber stellt sich mir eine viel prinzipiellere Frage:
Mehr Gewinn -> mehr Investionnen -> mehr Arbeitsplätze = Wachstum.

Wo wachsen wir hin? Alle schreien nach Wachstum, und alle schreien noch viel mehr, wenn der Wachstum zurückgeht oder “die Wirtschaft” gar nicht “wächst”.
Und im gleichen Augenblick sind wir uns (hoffentlich) alle bewusst, dass es nicht so weitergehen kann. Es kann nicht alles einfach nur weiterwachsen. Dazu sind die Ressourcen überhaupt nicht vorhanden. Für wieviel Jahre ist überhaupt nocht Erdöl vorhanden? 20? 30? 40? 50? Wenns gut geht, sinds vielleicht 60, wenn wir so weitermachen, wie bisher. Aber das wollen wir ja überhaupt nicht!

Es soll ja alles wachsen, dh. mehr Verbrauch, mehr Konsum, mehr Abfall. Und es soll jetzt keiner kommen, und mir erzählen, in 5 Jahren würden wir alle mit wasserstoffgetriebenen Autos umherfahren, denn das glaube ich nicht. Ausserdem ist es ja nicht nur das Öl, das endlich ist, sondern auch ne ganze Menge anderer Dinge – unterm anderem die Aufnahmefähigkeit der Umwelt für den Unrat, den wir täglich produzieren, die Zurückhaltung derer Leute, die “wir” schamlos ausbeuten.

(Die Leute müssen doch ne unheimliche Wut im Bauch haben. Wenn ich mir jeden Tag ausmalen müsste, dass irgendeine Firma 30mal mehr Geld für dein Produkt bekommen würde, das ich unter unmenschlichen Bedinungen gefertigt habe, dann würde es mir irgendwann reichen. Und dann würde ich den Idioten, die solche Begebenheiten unterstützen, ganz gerne eine in die Fresse hauen. Oder vielleicht sie in die Luft sprengen. Möglichst viele, denn die, die tot sind, kaufen nichts mehr.)

Wenn wir die Welt retten wollen, müssen wir anfangen, die Mechanismen der “Marktwirtschaft” in Frage zu stellen. Vor allem aber müssen wir anfangen, uns zu fragen, was wir wirklich brauchen, und was wir nur glauben zu brauchen. Und wir müssen lernen, weniger habgierig zu sein. Vor allem aber müssen wir vielen vielen Menschen, die “ganz oben” sitzen, einmal kräftig in den Arsch treten, damit die merken, dass es einen Punkt gibt, an dem man verdammtnochmal genung Geld hat.

Für Elise

Wednesday, February 1st, 2006

Ein muskalisch begabter Scanner. Und ich frage mich, wie so was möglich ist. Künstliche/Künstlerische Intelligenz? Ein “Easter Egg” der besonderen Art?

Aber eigentlich klingt es furchtbar traurig. Dieser arme, einsame Scanner, wie er spielt, und spielt, und spielt…