Erwartet das Leben jetzt allen Ernstes von mir, dass ich mich entscheide zwischen Bloggen, Podcasten und an-Geschichten-schreiben? Übrigens, wenn ich mich zischen einer Live-Version von “Ende Neu” und der Studioversion entscheiden müsste, würde ich mich für die Liveversion entscheiden. Vielleicht aber auch nur weil ich die eher gehört habe.
Ich werde alle drei Dinge machen. Ich bin dabei zu bloggen, und wenn ich fertig bin, mach ich mir noch einen schwarzen Tee und beginne zu schreiben. Und dann podcaste ich, und wenn es die ganze Nacht dauert. Ich habe sowieso Lust, durchzumachen und mich erst um 12 Uhr ins Bett zu legen, um drei Stunden zu schlafen. Oder überhaupt nicht.
Wieso überhaupt Schlaf? Ist eigentlich nur verlorene Zeit, Tagträume sind eh meistens schöner.
Nett übrigens, dass frau poll und kappkrank sich über Phonetik in meinen Kommentaren unterhalten können. Ich würde für solche und alle anderen Diskusionen ja gerne auf das Sofaforum verweisen, wenn sich dort irgendetwas tun würde, aber es tut sich überhaupt nichts dort. Dabei hätte ich damit endlich mal eine Plattform zum Rezepteaustauschen gehabt, die absolut cool gewesen wäre.
Wobei, vielleicht ist das hier der Funke, der das ganze entzündet. Aber ich mach mir keine Hoffnungen. Komplett sinnlos.
Ich hasse diese ewigen Gespräche über Sex, die man in manchen Klassen hört. Schlimm besonders, da meine Klasse fast eine Reihe Jungenklasse ist und daher so viel Rücksicht genommen wird wie in Umkleidekabinen.
Jeder Mann weiß: Umkleidekabinen sind während der Pubertät der Ort des Austausches über alles Sexuelle. Manchmal beginnt es schon vor dem Schwimmbad oder der Sporthalle, aber zumindest wenn man sich umzieht, muss über irgendetwas geredet werden, das mit Sex zu tun hat. Das sind im Jungen Alter Angebereien über die Länge der Onanie, im späteren Leben Angebereien über die Anzahl der flachgelegten “Weiber” oder die Dauer des Gesschlechtsvekehers mit der Freundin.
Als wäre die Freundin nur dazu da, um vor den Klassenkameraden (Hat man in sozialistischen und kommunistischen Ländern eigentlich Klassengenossen oder auch nur Klassenkameraden?) damit anzugeben, wie lange man sie gefickt hat.
Vielleicht habe ich das Konzept “Liebe” aber auch nur substanziell missverstanden.