Archive for February, 2005

Vanillieeis im Winter

Tuesday, February 15th, 2005

Erst mal: Was ist ein Gelstift? Ich will das endlich wissen.
Und ich will einen, und wenn es das schmierigste auf der Welt ist.

Dann: Ich hatte Recht. Was ne tolle Sache ist.
Dann frag ich mich gerade, obs irgendwo ne Seite über die EU-Verfassung gibt, die mir nciht weismachen will, dass das endweder alles scheiße oder alles wundertoll ist.
Nun bin ich in der unglücklichen Lage von jemanden, der 3 Monate zu spät geboren wurde, um meine demokratischen Grundrechte zu diesem Thema ausüben zu können, und trotzdem bin ich Journalist und will als solche über diese leidige Thema informiert sein.
Wie auch immer. Vielleicht ist es das gescheiteste, den Vertrag einfach durchzulesen.

Baumstämme hab ich in luxemburger Schwimmbändern noch nicht gesehen, allerdings werden die meisten Luxemburger wohl hochdeutsch verstehen und auch sprechen können, was sie allerdings normalerweise halt nicht tun. Fire fragt sich gerade, wie er in Narus Traum aussah und wie stark er bekleidet war.

Bücherreiaushilfe klingt als Nebenjob doch recht passabel. Besser jedenfalls als McDondals.

Sunday, February 13th, 2005

Ja, ich hab nen neues Logo. Ja, das bin ich. Und ja, die rechte Ecke bleibt wie gewohnt schwarz.
Das ist isn Weblog, kein Kunstmuseum. Und das heißt, jedenfalls bei mir und für mich, dass hier Text noch immer vorherschen wird.
Auch wenn Pläne für ein Redesign des Weblogs vorliegen, und wahrscheinlich auch umgesetzt werden, auch wenn ich das lieber auf meinem neuen PC tun würde, der noch immer relativ unbenutzt in meinem Zimmer steht und wahrscheinlich Minderwertigkeitskomplexe bekommt, weil er nur zum Musikabspielen benutzt wird.

Während Narus TI überhaupt nicht mehr geduscht zu haben scheint, oder es sonst irgendwelche Probleme beim Bloggen gegeben haben muss, hatte Fire einfach nichts, was sich zu bloggen gelohnt hätte. Oder nichts, was nicht so privat gewesen wäre, dass es hätte gebloggt werden können. Immerhin, ich weiß ja nicht, wer hier alles mitliest.
Also nichts mehr mit sexuellen Phantasien, sowas gehört nicht an die Öffentlichkeit. Oder erst an die sich als Leser bekennde Öffentlichkeit. Oder Fire zieht nur, damit die Leute sich als Leser bekennen und er damit angeben kann, dass der Geheimdienst und Premierminister sein Blog liest, weil meine terro…eh journalistische Tätigkeiten zur Chefsache erkohren wurde.

Oh, politische Satrie im Blog? Wieso auch nichts, das ist nur ein Meer, auf dem wir noch nicht allzu oft gesegelt sind, mehr nicht.

Ich glaub, es wird dann auch langsam Zeit.
Auf eine neue Wocher voller Schwachsinn.

Condoleezza Rice in Luxemburg II

Thursday, February 10th, 2005

Die gute Frau ist dann auch auf den Titelblättern der beiden größten luxemburgischen Tageszeitungen. (Luxemburger Wort & Tageblatt)
Der Artikel im Tageblatt ist größer, was allerdings merkwürdig ist, steht sie dem Aussenminster doch politisch näher als das Wort. Oder aber es entschied die Kritik an der schwarzen Politik, die sich hauptsächlich an der EU-Verfassung festmachte, dass der Artikel größer wurde. Dies halte ich persönlich für wahrscheinlicher. Anderseits kann es auch einfach nur Lückenfüller gewesen sein, wer weiß das schon, bei Zeitungen?

Aber nett zu sehen, dass überhaupt über diese Proteste berichtet wird.

Condoleezza Rice in Luxemburg

Wednesday, February 9th, 2005

Und Fire ist mittendrin.

Protestkundgebung vor dem Aussenministerium. 250 Nasen, ohne die Leute vom Geheimdienst (getarnt als Touristen, die terroristische Demonstranten die sich mit Mikrophonen bewaffnet haben, mit nem Teleobjektiv von einem sicheren Versteck hinter einer Mülltonne aus fotographierten) mitzuzählen.
Netter Speech, obwohl er hauptsächlich gegen die Militarisierung Europas ging. Und Mrs. Rice hat anscheinend in nem Hotel gegenüber des Bahnhofes in Lux/City, da hat man anscheinend jede Menge Polizisten mit Gewehren usw. gesehen. Ich kann das nicht bestätigen, wills allerdings glauben.

Nu ja, ich finds etwas schade, dass die Frau nicht gesehen hat, wie die Luxemburger sie begrüßen und ich denke, sie hätte nen richtig schönen warmen Empfang bekommen.

Ich saß im Zug unter einer nervös zuckeneden Neonröhre, was mir allerdings erst zu spät auffiel.

Monday, February 7th, 2005

Nen Anfang zu finden, ist schwer. Fangen wir einfach mit etwas merkwürdiger kubanischer Musik an, die mich immer wieder an “Tropico” errinnert:
De Alto Cedro voy para Marcan
Llego a Cueto, voy para Mayar

Radio gemacht. Ne wunderbare Show abgeliefert, meine Co-Moderatorin zwei mal vor der Leere gerettet, tolle Musik gespielt, tolle CDs verspielt.
Mit Stella im Kino gewesen und nen netten Film namens “Closer” gesehen. Netter Titel übrigens. Susi wird jetzt schmunzeln. Das ist beabsichtigt.

Was mit der Zigarette-im-Mund-Singen anbetrifft, da hab ich Herrn Jagger für die ungschlagene Insituion in diesem Bereich gehalten, lasse mich aber gerne etwas besseres belehren.

Was um Gottes Willen ist ein Gelstift? Egal, ich will auch einen.

Wo wir schon bei Gott sind: Ich wurde von einem Mann angequatscht, der mir ein Bibel-Kursus anbot, für lau. Und er versprach mir dafür das ewige Leben auf Erden. Ich hab ihm geantwortet, dass ewiges Leben ein wenig langweilig würde, auf Dauer. Obwohl ich eigentlich antworten würde, ich sei schon unsterblich. Jedenfalls meinte er dann noch, wenn man unsterblich sei, könnte man jeden Beruf erlernen (Nein danke, ich will nicht der Mann sein, der die toten Tiere von der Straße krazt!) und die Schöpfung Gottes ganz erforschen und ihr dadurch huldigen.
Mir war auch unwohl bei dem Gedanken, dass ich den Zeitpunkt erleben müsste, an dem die Erde sich in einen Ball von mehr oder wenigem flüssigen Lava verwandelt, weil die Sonne sich zu einem roten Riesen aufgebläht.

Was die Relativitästheorie und Kühlschränke bzw. merkwürdige Dinge darin miteinander zu tun haben, habe ich noch nicht recht verstanden.
Ich brauch Kieselerde.

Selbstreflexion im Rausch

Saturday, February 5th, 2005

(manual-blogging eintrag, dh. auf der Hand verfasst und später abgeschrieben)
Fire, du bist absolut betrunken. Du hast nen Longdrink, nen spendierten Schnaps und nen Alcopop getrunken.
Ausserdem hast du geraucht. Also, Zigaretten, aber das tust du normalerweise auch nicht Und du hast ziemlich heftige Flirtversuche unternommen, jedenfalls für deine Begriffe.

Na ja, vielleicht glaubst du auch bloss, du müsstest sternhagelvoll sein, obwohl du nur ein wenig angetrunken bist,. Deine Gedanken sind ja jedenfalls noch klar und erstaunlich rational. Du führst das reflexive Selbstgespräch, dazu noch auf Papier, du weißt noch was du tust, und dazu ist man nicht in der Lage, wenn man sternhagelvoll ist.
Zudem verfolgst du das Gespräch zweier fremder Leute, die sich über BMW-Fahrer unterhalten, die ihr Auto im Suff in einen Baum fahren. Und das kann man normalerweise nicht, wenn man betrunken ist. Also bist du höchstens angeheiert und von der Situation bekifft.

Und eh du dich versiehst, bist du wieder ganz da und hast keine Probleme mehr, deinen geistigen Zustand zu bewerten.
Und du hast Halsweh, Fire. Konzentirer dich darauf. Das ist wichtig. Was sagt der Mann im Lautsprecher? Das es noch ca. 20 Minuen bis nach Ettelbrück sind. Wie viele Leute steigen aus? Fünf. Eine Frau, ein Mann, zwei Jungs und ein Mädchen deines Alters. Nicht hässlich.

Du hast nen Pickel auf der Nase und der ist neu, und du hast ihn, weil du gestern Erdnüsse gegessen hast, als du “Brave New World” gelesen hast. Kannst du die Handelung zusammenfassen?
Ja, kein problem. Trotzdem diese Taubheit. Wie Watte auf dem Kopf. Mersch, dh. noch ne Viertelstunde bis Ettelbrück. Und hey, der Kopf wird so langsam klarer. Das ist ein gutes Zeichen. Die Stime in meinem Kopf - gerade merkwürdigerweise und sehr ungewohnt in der Stirn und nicht im Hinterkopf - wird lauter, kristalliner. Du atmest durch und merkst, dass doch nicht alles so schlimm ist wie du glaubst.

Ja es funktionert wieder fast alles, und ich schiebe bereits einige Symptome auf die Müdigkeit. Ist das legitim?
Ja, ich denke schon. Lustig zu sehen, wie schnell sich mein Verstand wieder erholt und die Stimme in meinem Kopf sich vondem drückenden Watteschleier des Alkohols befreit.

Colmar-Berg, die zweitletzte Sation vor Ettelbrück. Die Residenz des Großherzogs, und das Schwimbad, in das Fire 3 Jahre seiner Grundschulzeit schwimmen gegangen ist, also mit der Schule. Ausserdem ein merkwürdig großes Bahnhofsgebäude für ein Dorf, das nicht mehere Strecken verreint.

Schieren. Ein Bushäuschen von Bahnhof und das Ende meines - selbstreflexiven literartischem Blog-by-Hand Eintrages,

Anmerkung: Das Heft war gerade im Rucksack, als der Schaffner vorbei kam und mich fragte, ob er mich schon kontrolliert hatte, was er getan hatte. Fand ich lustig.

Corazon de diabolo.

Thursday, February 3rd, 2005

Ich hatte Schnupfen.
Und fiese Nackenschmerzen, die sind allerdings noch nicht weg.
Meine Mutter hat übrigens schon gemeint, ich hätte ne Hirnhautenzündung, wiel ich 1 der 3 Anzeichen für ne Hirnhautentzündung. namentlich Nackenschmerzen habe.

Meine Schmerzen kann wohl die halbe Menschheit nicht nachvollziehen, und die andere Hälfte will nicht daran denken, wie sich so etwas anfühlt. Ob wohl ich der festen Überzeugung bin, dass die Natur faul ist und das Schmerzsignal, dass ich emfpand, auch bei Frauen irgendwo und irgendwann auftreten kann. Ich meine, wieso zwei verschiedene Schmerze erfinden, wenn man einen zweimal verwenden kann?
Ehm. Schmerzskala müsste ja dann 10 sein, wobei die Nackenschmerzen ungefähr 6-7 haben, in ihrer stärksten Form. Wobei das natürlich alles nach unten revidierbar ist. Weil, ich habe noch keine stärken Schmerzen erlebt. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass beispielsweise der Verlust der Genitalien sehr viel mehr schmerzen könnte.
Ausserdem müsste man für jede Schmerz”art” eine eigene Skala erfinden, nicht? Ich meine, ein stechender Schmerz in der Zehe tut vielleicht so weh wie kein anderer stechender Schmerz, aber sagen wir mal, ein Tritt in die männlichen Genitalien tut mehr weh, ist auf der Schmerzskala der “mir tut von Nieren bis alles alles zwichen den Beinen alles weh”-Schmerzen aber nicht so hoch wie obengenannter stechender Schmerz auf der “stechender-schmerz”-Skala.

Heute berührte ich im Schulschwimmen die Haut eines der Mädchens. So gestreift, ganz kurz und vor allem unbeabsichtigt. (NEIN, ich reibe mich an niemanden, besonders nicht wenn ich halbnackt und nass bin, mir ausserdem eiskalt ist und ich vor allem etwa 20 cm weit scharf sehe!)
Ich mochte die Berührung nicht. Ich meine, normalerweise ist es etwas schönes, die Haut von einem anderen zu spüren, aber ich mochte es einfach nicht. Nicht weil ich die betreffende Person nicht mag oder sie abstossend finde, nein, es war einfach nicht…richtig. Oh, und ich wollte darüber bloggen. Über das merkwürdige Gefühl der Abneigung von ungewollten Berührungen.

Naru scheint ja ne Beschäfigung gefunden zu haben, ansonsten darf sie mir auch gerne weiter Kapitel von meiner unsäglichen Fic korrekturlesen oder betalesen oder wiemandasauchimmernennenwill. Und natürlich bloggen, denn bloggen ist nett.
Und wenn sie zu viel Fimo hat, 8mm breite Ringe daraus formen und an Fire senden, ich brauch/will Kopfschmuck.

Fire war heute zur Bank, weil Fire der Vizepräsident der Schülervertretung ist, die 8000 € aufm Konto hat, die Fire nun theoretisch abheben könnte. Jedenfalls, ich musste da auch nen Formular unterschreiben, das besagt, dass ich bestätige, dass das Geld der Schülervertretung und nicht mir gehört. Weil, sonst könnten ja meine Eltern mich umbringen und dann zur Bank sagen, das wäre nun rechtlich gesehen ihr Geld.
Formulare unterschreiben als Lebensretter. Das scheint eine gute Idee.
Davor bin ich mit unserer Präsidentin Rouladden kaufen gewesen. Und wir haben Gespräche über Kommunismus geführt. Was ich nur geschrieben habe, damit Lisa ihre berühmte Frage für das 23. Mal stellen kann. (Ertappt, was, blue eyed girl?)

Comme hat ne Brille? Ausserdem sieht sowas doch gar nicht so schlecht aus. Okay, nach Studentin, aber nett.

Übrigens hat Fire gestern ne Band namens John McAsskill interviewt und festgestellt, dass das sehr symphatische und nette Leute sind. Und ne CD haben sie mir geschenkt, sogar signiert.

Ich denke, das waren all die Dinge, die auf meiner “Darüber könntest du noch bloggen”-Liste für heute standen.

Es brennt, es brennt schrie der Drache und lächelte, als er sah, wie das Schwein sich an seinem Ringelschwanz verschluckte…

Es stört euer Gelächter das kosmische Ungleichgewicht

Wednesday, February 2nd, 2005

Wieder einmal eine Freistunde, die man mit der Klasse im Infosaal verplemmert.
Und was man in solchen Stunden macht, ist ja klar. Man darf ja keine Pornos anschauen, also spielt man irgendwelche Flash-Games.

Oh, und ich langweile mich, weil ich sonst nichts tue als Leuten zu erklären, wie man ne Hp bei nem Non-HTML-Hp-Anbieter macht.
Und ich blogge. Vielleicht sollte ich auch anfangen, mich der geheimnissvollen Kunst der Flashspiele hinzugeben.

Hallo Natalie!!! (das ist, wenn man seinen Klassenkameraden seine HP zeigt)

Und dann wird es jetzt klingeln oder es klingelt schon das Feuer breitet sich wieder aus und wir laufen zurück in die Klasse um uns dem Schicksal einer weiteren Stunde Mathematik zu ergeben, wobei Fire sich aber auf das danach folgende Interview mit einer luxemburgischen Newcomerband, die auch zwei, drei Cds mitbringen wird, freuen kann und so der Mathestunde nicht ganz so verzagt entgegenblicken muss wie der Rest der Gesellschaft die ja kein Ereigniss wie dieses Interview haben, auf das sie sich freuen können, weshalb Fire wahrscheinlich auch mehr Energie lange Sätze bilden kann

Dies ist die Wüste

Tuesday, February 1st, 2005

Blogdienstag und niemand blogt.

Gestern habe ich erfahren müssen, dass alle meine Vorstellungen, was für Schmerzen Barrenturnen bei einem männlichen Wesen hervorufen kann, komplett untertrieben waren.
Ich hatte noch nie solche Schmerzen. Und das ist diesmal ausnahmsweise mal keine Untertreibung.
Besnders lustig sind eigentlich die Reaktionen, die von gespielt-besorgt bis zu “was hat der denn” gehen. Falls sich irgendwer Sorgen macht, der Zwichenfall hat sich nicht negativ auf meine eventuelle Familienplanung ausgewirkt.

Dann hatten wir die dritte Stunde in Reli, in der wir über die Vor und Nachteile diverser Verhütungsmethoden berichtet bekammen. Und natürlich die grausame Methode der Abtreibung. Und wenn ich mir das alles so anhöre, mit Pearl-Index und Unsicherheit und Schmerzen und hier und da, und da mir eh ständig die Dinge passieren, die eigentlich nur den anderen Leuten passieren, (siehe Barren), ist es vielleicht intelligenter, überhaupt keinen Sex zu haben. Oder versuchen, sich nicht allzu doof anzustellen.

Ach, es bliebe die Frage, was das ganze mit Religion zu tun hat, wieso Gott dem Menschen einen Pimmel gibt, ihm aber nicht erlaubt, sich eine Gummimütze drüber zu ziehen, was die Rebellen im Dschungel machen und was ich eigentlich bloggen wollte, aber vergessen hatte.

Youre my wicked life…
Corazon de diabolo…usw

Currently listening: Three Fingers in a glas of alcohol - My Hands were between her legs and everything was fine

Tuesday, February 1st, 2005
Wieder eine Fahrt in einem fremden Land
Wintersonne scheint durch das Zugfenster
femde Stimmen reden unbekannte Sprachen
wie verzaubert betrachte ich die Landschaft
Wo bin ich, was seh ich da?
Poesie scheint sich zu materialisieren
durch die Sonnenstrahlen
die wie goldene Trompeten
den Frühling ankündigen
ohne seinen Glanz zu haben
Ich sehne mich nach dem Frühling
dem Sommer
warme Strahlen auf meiner Haut
Lachen, tiefe Blicke in klare Augen
ein sanfter Wind der die Haut sreichelt
Ich träume in Betrachten des Winters
sehne mich nach Wärme
Blicke in die schwache Reflektion meiner Selbst
im Fensterglas vor dem Winter
ein zögerliches Lächeln
in Gedanken an den Sommer
so fern
zu fern ….