Archive for December, 2004

Tuesday, December 7th, 2004

Heute fühlte ich mich, als ob Montag sei, und ich bemerkte, dass es bereits Dienstag war. Was zwei entscheidende Vorteile bringt:
1. das Wochenende ist näher
2. in einer Woche beginnen die Weihnachtsferien.
Und ach, ich werde sterben, ohne je das Licht gesehen zu haben. Ich werde aus Unachtsamkeit vor einen Laster laufen und irgend ein armer Teufel darf mich dann vom Kühlergrill kratzen. Und ich kann nicht mal mehr meine verrückten Pläne verwirklichen, mich einfrieren zu lassen und in 300 Jahren wieder aufgetaut zu werden, von irgend einem armen Teufel.
Brauch ich ein Testament? Nein, wenn man nie das Licht gesehen hat, lohnt es sich nicht einmal, ein Testament zu eröffnen. Lohnt sich überhaupt irgendwas? Vieleicht hätte man eine andere Existenzform als “Leben” wählen sollen, immerhin scheint das Preis/Leistungverhältniss ein wenig überzogen.
This is an ill wind that blows no minds
Genial. Damit bringt man wahrscheinlich “jede” Brainstrom-Session auf neue Ideen.
Ich höre Pixies. Musik, die Sonnenschein in die Nacht bringt. Mhmm, stellt euch ne Nacht vor, oder eher nen Tag, mit schwarzem Himmel. Stellt euch nen Tageshimmel mit einem hell sichtbaren Mond vor. Und jetzt stellt euch vor, ihr hättet ein Kind von mir.
This is a sick wind that blows every mind
Und wir hauen mit der Hand auf den Tisch, bis sie blutig ist. Bis die Finger wegfliegen, bis nichts mehr da ist, mit dem man Hauen kann. Szenen von stumpfer Selbstverstümmelung, gedreht in Farbe.cut
Ein Schulflur. Schwarzweiß. Im hinteren Teil, links von der Kamera, eine Standuhr, die mit dem Rücken zum Betrachter steht. Man hört sie ticken bzw. pendeln. Im Vordergrund ein Kopf von hinten. Einmal, Zweimal, “Mäh”, ein Mensch, der ein Schaf nachmacht.
Der Kopf dreht sich so, dass man sein Profil sieht, und man erkennt, dass es nicht um einen Menschen, sondern um einen Menschen mit dem Gesicht eines echten Schafes handelt.
Mir läufts kalt den Rücken herunter, wenn ich nur daran denke.
Ed is dead. Arme(r) Ed.
Is weird, is white is she promised to the night?

Ich sah sie damals, an jenem sonnigen Septembernachmittag, aus dem Bus steigen und über die Straße gehen. Und der Zufall wollte es, dass jenes Lied in meine Ohren klang. Und ich wusste, doch jeder hätte es spüren müssen angesichts dieses Buses, dieser Straße, von ihr und allem drumherum, dass es ein Zeichen sein musste. Und Black Francis schrie immer lauter, seine Frage wurde immer drängender, und ich spürte: Er hatte Recht, wenn er diese Frage stellte, die nur eine rhetorische sein konnte.
Sie war kein Engel, aber sie war auch kein Teufel, sie war nicht das Pendel, aber sie war auch nicht unbedeutend. Ich ahnte, dass dies nicht alles sein konnte. Es lag viel zu viel Metaphysik in der Luft, eine überdosis, mit der man sich nicht verlieben kann, denn sonst würde man an einem überschuss von Glückshormonen in einem gigantischen Orgasmus sterben.
Nein, es war anders. Es war wie fliegen, ohne den Boden zu verlassen, wie atmen ohne Lungen, wie geistiger Sex, jeder Schritt, jeder Atemzug, jeder Gedanke, jedes Staubkorn, jedes Atom, jede Form von Energie wurde zu einer Metapher, einem Gleichniss, das nur eine Deutung zuliess.
Es war wie vom Blitz getroffen werden und gleichzeitg einen mentalen Orgasmus zu erleben, es war, als würde man mit einem Male verbrennen und erfahren, dass man der Herr der Welt sei, als würde gleichzeitig sterben und auf die Welt kommen.

I may disagree with what you say, but I will defend to the death your right to encrypt it.
Um gegen den Strom schwimmen zu können, muss man erst mal schwimmen lernen.
(Yeah, that's for you,blue eyed girl! [No, DO NOT justify yourself. There is absolutely NO need to do that.])
Fireball
(edit: Hier noch etwas, was in meinem kranken Hirn herumschwirrte. Literarisches Kotzen. Sich übergeben, geistig. “Hate: Part Two“)

Monday, December 6th, 2004

Mein Nikolausgeschenk war ne Sendung, die anscheinend ganz gut war, und diese DVD hat Amazon der Nikolaus erst heute geschickt.
Schokolade. Leckere Bio-Transfair-besser-als-das-Orginal-Kinderschokolade-Imitate.
Fire hat mit Pink Floyd gekocht, als er mal kochte, im Sommer, als es gut warm war, und achesistewiglangher.
Hiermit verleihe ich als Kaiser des heiligen Reiches Ancalagon, als Kaiser von Köln (wieso ich der bin, weiß ich nicht, auch wenn sich mein Reichsgebiet auf eine Toilette beschränkt) und Imperator des Bösen (drei Klassen, drei Kasiertitel!), Comme den Orden des eh… Pendlerordens und schlage sie zur…eh.. ja, adeligen Dame. H. von und zu S. (Well, you've ASKED for it!)
Werde Comme ausserdem ein Bild malen, irgendwann, nach der Matheprüfung am Mittwoch, denn dann bin ich frei, so frei wie man nur sein kann, wenn man noch bis nächsten Dienstag Schule hat.
Schokolade! Weiße Schokolade mit Crisps! Wobei, ich mag weiße Schokolade nicht, den Riegel bekommt also jemand anderen.
Und mehr weiß ich nicht nicht zu bloggen. Was penibel ist, aber so ist es nun mal. Die AVALON-Leute haben micht noch nicht gekipdnapped. Naru vieleicht aber schon. Und morgen vieleicht.

Sunday, December 5th, 2004

Fire hat mal mit seinem Kapitalistenhandy, wie wir so etwas hier nennen, HdR-Remakes gedreht, die tricktechnisch äusserst gut und dazu noch sehr lustig waren. Aber wie alle echten Meisterwerke, so sind auch diese Filme im Nirvana verschwunden. (Genauso wie das ursprüngliche “Hate me” und diverse andere Beispiele, wie es uns die Kunstgeschichte täglich lehrt.
Fire wird nicht live senden, weil Fire um 16 Uhr aus der Schule kommt, den Zug nach Lux/City zu, wie Zoolander es nennen würde “After-Launch-Party” nimmt, sein Kapitalistenhandy und sein Kapitalistenhandyheadset rauskramen wird und sich echt cool vorkommen wird, wie er Radio hört, nur mit dem Handy. Das wird Fire fast das Gefühl geben, ein Geheimagent zu sein. Fehlt eigentlich nur noch, dass es schwarzes Auto mit dunkel getönten Scheiben und einem dezenten AVALON-Schriftzug an Fire vorbeifährt, das Fenster runtergeht, ein Mann mittlerer Größe und unaufälliger Figur mit glattrasiertem Gesicht, einer extrem modischen Sonnenbrille und einem schwarzen Anzug Fire sagtDu hast die Wahrheit geschrieben. Steig ein., während genaus so ein Auto mit einem Mann mit den gleichen Eigenschaften in Narus Klassenzimmer rast, die Fenster runtergelassen werden und der Mann sagtDu hast die Wahrheit betagelesen. Steig ein., und im Umkreis von Hannover wird das gleiche passieren, natürlich mit einem anderem Mann. Und das das Auto vieleicht auch nur stehenbleibt und nicht in ein Gebäude rast.
Was danach passiert, weiß ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, ne EVA zu steuern. Aber wenn ich die Wahrheit geschrieben haben sollte, mit einigen künstlerischen oder weniger künstlerischen Freiheiten, dann muss ich es wohl tun. Okay, aber nur, wenn ich unterwegs meine erste - und wenn ich dann EVA Pilot werde wohl auch letzte - Radiosendung hören darf. Solche Dinge sind mir äusserst wichtig…
Wer sagt, dass das mein Erlebniss war? Ich meine, das könnte genausogut irgendwer sein, der an irgendeinem x-beliebigen Karfreitag an einem x-beliebigen Wochtentag in einer x-beliebigen Hauptstadt eine x-beliebige Socke in einer x-beliebigen Jackentasche gehabt haben könnte, und dann mit irgendeinem x-beliebigen Mädel kitzelend und kuschelnd schmusend einen x-beliebigen Karfreitagnachmittag verbracht haben könnte. Vieleicht wars aber auch einfach nur die Wahrheit, aber wär das noch spannend?
So wie heutzutage “wenn ich an deiner Stelle wär” gesagt wird, ist es nicht auszuschliessen, dass manan zwei Orten gleichzeitig sein könnte. Ich meine, theoretisch könnte es doch sogar möglich sein,zwei Personen zur gleichen Zeit zu sein.
Mhmm, Christo tapzetiert mit alten Fahrschulefragebögen? Wie unkreativ. Ich glaub, ich werd comme etwas malen. Die gottverdammte Revolution. Oder ich mal nen Brief. Die Leute mögen Briefe.
Evangelion-Videos zu Where is my mind sind äusserst deprimierend. Und das auf eine deprimierende Art und Weise. Was will ich damit sagen? (Von wem stammt dieser Ausdruck? Kennt jemand eine Person, die *immer* diesen Spruch gebraucht?)
Lain? Lain sieht aus wie ne Bekannte/Freundin/Mitradiomacherin von mir, die auch nen ähnlichen Namen hat. Also, ich jedenfalls sehe gewisse ähnlichkeiten. Was ich mir vermutlich auch nur einbilde. Ich sollte die Serie btw. mal zuende sehen.
Wieso hasse ich Weihnachtsmärkte?
Menschen. Hunderte, Tausende, Zehntausende, Millionen, Milliarden Menschen in einer viel zu kleinen Fußgängerzone.
Musik. Nicht nur die äusserst kitschige Weihnachtsmusikbeschallung per Beschallungsanlage, durch die in der Weihnachtszeit prinzipiell nur eine Acoustic-Version von “I just called to say I love you” gespielt wird, nein, auch noch Inka-Panflöten-Fußgängerzonen-Indianer mit 10.000 Watt-Verstärkeranlage.
Eiseskälte. Ein Klima, bei der man spürt, dass es nicht ausreicht, zwei T-shirts, ebensoviele Pullover und eine Jacke zu tragen, um nicht zu frieren.
Anderseits: Nette Leute getroffen, gemeinsam zum ersten Mal den Gothik-Shop gegenüber der Kirche betreten. Bemerkt, dass der Laden von aussen sehr viel kleiner aussieht als er ist, und dass Matrix-Ledermäntel wahrscheinlich ein Gewicht von 25 Kilo haben und über 300 Euro kosten. Aus der Traum, einen Styl zwichen Gothik, Alternative und Neohippie zu entwerfen und ihn selbst zu tragen.
Tollen Schal endeckt, als ich die Handschuhe (leider nicht fingerlos!) meines Vaters aus der Wintersachenkiste herauskramte. Wäre mein Bedürfniss nach Schals größer, würde ich ihn tragen. Ahja, und wenn ich weiblich wäre, auch ohne das Bedürfniss nach Schals.
Noch 15 Stunden.
Crumble

(more…)

Saturday, December 4th, 2004

Zwei Tage noch. Noch 51 Stunden.
Fire ON AIR
Obwohl, vieleicht nicht ganz so. Aber ich geb euch schon mal den Link zum Live-Stream, den ihr euch natürlich alle anhören müsst:
Da! Der ARA Livestream
ss und ß ist gar nicht so schwer, es ist nur schwer, einen Text vorzulesen, in der eine Schlange sssssprissssscht. Besonders, wenn man sich für solche Witze zu alt fühlt.
Bisher gabs bei Fire zu Hause noch keine bemehlte Geschwister, anderseits kann das gar nicht mehr so lange dauern. Rezept werd ich dann wohl noch irgendwo auftreiben müssen, evt. einfach mal die erfahrene Hausfrau, die zufälligerweise auch meine Erziehungsberechtigte ist, fragen. Weihnachtskekse bis Sylvester find ich gut, Kekse für eine lange Nacht sind nichts schlechtes, anderseits kann obengenanntes Phänomen bei uns daran liegen, dass erwähnte Hausfrau der Meinung ist, Weihnachtskekse dürfte man erst nach Weihnachten verzerren, was obengenanntem Problem natürlich Vorschub leistet.
Inspirierende Musik? *gerade Trash-Metal hört*
Oh. *headbang*
Muse, Air, Dirty Three (Dirty Three! Der musikalische Orgasmus eines Cellos! Hyperboerisches Avalaon, ich komme!), Pink Floyd, vor allem die früheren Pink Floyd, das in Narus Kommentaren erwähnte “Alans psychadelic breakfast”, und Sigur Ros. Besonders das unbenannte Album von Sigur Ros, auf dessen Titel nur zwei geschweifte Klammern zu sehen waren, mehr nicht. Und gesungen wird nur ein einziges Wort, yusaidalo, was auch immer das heissen mag.
Kuschelige Lampen, oder Lampen, die ein warmes, beruhigendes Licht ausgeben, gesehen, und 15 Euro für nen Salzstein mir ner Lampe drinn zu teuer gefunden. Das passierte übrigens auf nem Weihnachtsmarkt, auf dem ich mir “Gromperekichelscher”, was man wohl am ehesten mit Reibekuchen vergleichen könnte, obwohl es ne luxemburgische Spezialität ist, gekauft habe, und die Verkäuferin hat dem Mann vor mir ans Herz gelegt, bei jedem Bissen an sie zu denken. übrigens gab es auch dem Weihnachtsmarkt eine erstaunliche Dichte an Glühweinständen, die anscheinend auch noch alle wirtschaftlich funktionierten. Keine Mütze gefunden, was daran liegen mag, dass ich nicht lange genung gesucht habe.
Pixies DVD geschaut und erneut bemerkt, dass das Video zu “Debaser” genial ist. Oh, ja, die Pixies als inspierende Musik? Yeah.
*luxemburgische Newcomer-Bands hör und überleg, wieviel von denen in den Interviewn zu hören ist*
Vieleicht nicht genung. Aber hey, dafür spielen wir ein Lied von ihnen. AIRTIME!
Um zu erklären, wer Stella ist, müsste ich ne lange Geschichte erzählen. Aber hatte ich das nicht eh vor?
Es war ein Karfreitag. Und ich sündigte. Vieleicht ist das die engültige Loslösung von einem Glauben, wenn du wissentlich gegen ein Paganismus zu verstossen, und sich auch noch daran zu erfreuen. Vieleicht ist es aber auch gar keine Sünde gewesen.
Der Himmel war grau, so wie er eigentlich ständig ist, wenn nicht gerade Sommer ist. Ich hatte diese alte, grüne Frühjahrjacke an, und da sie frisch aus der Wäsche kam, hatte ich eine Socke in der Tasche. Ich glaub, sie hat es nicht verstanden, als ich es ihr erzählt habe.
Wir sind zu ihr nach Hause, und ich habe sie angestarrt betrachtet. Wir haben die Katze gefüttert, die notgeile Katze, von der sie mir erzählt hat, vieleicht noch am Tag davor. Das Telefonat war eine nebelige Errinerung, vieleicht hatte ich Dinge gesagt, die ich normalerweise nicht gesagt hätte, aber ich hatte ja keinerlei Drogen genommen, mit denen ich mich hätte herausreden können.
Wir saßen auf ihrem Bett, und sie zeigte mir ihre Bilder. Sie kann wunderbar malen, und wir saßen ganz nahe beinander, ich mache eine Bewegung, und sie sagt entsetzt zu mir, ich solle sie nicht kitzeln.
Ich konnte nicht anders… Was hätte ich anderes tun sollen, als das, wozu sie mich mehr als aufgefordert hatte?
Es war ein Karfreitag.
Und nachdem wir uns wieder beruhigt hatten und Musik hörend aus dem Bett lagen, da nimmt sie meine Hand und beginnt sie zu streicheln. Es ist ungewohnt, aber nicht unangenehm. Irgendwann streichele ich zurück, und irgendwann liegen wir aufeinander. Es vergeht unendlich viel Zeit.
Wir machen eine Pause und essen Kuchen, reden ganz normal, und dann fangen wir wieder an.
Ich meine, ich müsse gehen, und wir umarmen uns. Eine Stunde lang. Ich glaube nicht, dass ich stehen je einmal so angenehm gefunden hatte.
Wir gingen zum Bus und redten wieder ganz normal, als ob nichts wäre. Vieleicht lag darin das Geheimniss.
Es war ein Karfreitag.

Stella? Stella ist eine gute Freundin.
Fire ist diese Woche im Schlamm ausgerutscht, darüber hat aber niemand gelacht. Nur ist mein Rucksack immer noch dreckig. Sollte was dagegen tun.
Keine weiteren Dimensionslöcher. Radio machen.

Thursday, December 2nd, 2004

Aus der Serie: Herren ab 50 endecken den Charme von Kinderliedern, Das Kutschenlied, neu interpretiert von Harry S.
Ri Ra Rutsch
Wir fahren mit der Kutsch
Wir fahren mit der Schneckenpost
Wos 55 Cent uns kost
Ri Ra Rutsch
Wir fahren mit der Kutsch

Yes, we're evil, but we are we are it with conviction. (oder so halt…)

Wednesday, December 1st, 2004

Nachdem ich es heute geschafft habe, in einem 4 Meter großen Rasenstück auszurutschen und danach schlammbespritzt wieder aufzustehen, habe ich eine Stunde sehr viel über unsere Planeten bzw. die Planeten unseres Sonnensystems gelernt, eine warme Milch mit Schlagsahne gegessen, bin ich nach Hause gefahren, hab Mails gelesen und telefoniert, bin gestorben und wieder von den Untoten (That's for you,blue eyed girl…) auferstanden.
Ach, und zu essen gabs Spinat, Püree und Fisch. Eine Mahlzeit, die man mit einem Löffel einnehmen hätte können.
Naru leistet als Betaleserin erstaunliches, und ebenso erstaunlich ist meine sprachliche Armut von vor 2 Jahren, und dass ich das nie gemerkt habe.
You can kill the revolutionary
But you can't kill the revolution
You can kill the revolutionary
But you can't kill the revolution(
das nur mal so nebenbei, weils gerade läuft…)
Also, ich hoff mal, dass es in den neueren Kapiteln nicht mehr so viel zu bemängeln gibt, auch wenn das sicherlich ein hartes Stück Arbeit wird, und ich froh bin, dass jemand sie tut. Ich werd mich dann irgendwann erkentlich zeigen, vieleicht mit nem T-Shirt von Max Goldt?
übrigens hat obengenannter Autor seinen T-Shirt Shop bei der gleichen Firma wie ich. Da ich erster war, könnte ich behaupten, obengenannter Autor würde mir nacheifern. Was allerdings relativ unwahrscheinlich ist, da obengenannter Autor wahrscheinlich nicht einmal von meiner Existenz weiß. Obwohl, vieleicht liesst er ja mit und traut sich nicht, zu kommentierten - oder kann es nicht, weil er ein Problem hat, so wie Naru es einst hatte?
Mittelding zwichen obengenanntem Autor und Bildung? Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod? Also, das klang amüsant-belehrend, jedenfalls das, was meine Deutschlehrerin uns fotokopiert hat. Obwohl sie es ja nicht selbst kopiert hat, sondern der Autist, der die Fotokopien macht. Und der es einmal furchtbar witzig fand, jemand anderem die Kopien zu geben, die ich abholen sollte. Na ja, kann man nichts machen.
Hey, ne Mail!
Oh, ein neuer Kommentar für “meinen” Bug. Also jenen einzigen Fehler, den ich je in einem Mozilla-Produkt fand. Immerhin, da tut sich was, vieleicht wird er ja irgendwann mal gefixt und ich freue mich, wie mein Geschichtslehrer sagen würde, wie ein kleiner Keks.
Weihnachtskekse. Ich brauch nen Rezept für Weihnachtskekse, da Kekse das einzige sind, was mir wirklich an Weinachten Spaß macht, mal abgesehen davon, dass ich mir Bücher schenken lassen kann und dass es relativ gutes Essen gibt.
Ich find Lampen mit tageslichtähnlicher Helligkeit grausam. Also, dann muss ich immer an “Heliodent” denken, so heißt die Lampe meiner Zahnärztin, und sowas ist einfach nur grauenvoll, viel zu hell und gar nicht so kuschelig-nett. Neonröhren sind übrigens Stimmunstöter, es sei denn, man dreht surreale Filme. Ich brauch ne mobile Standuhr, um surreale Filme zu drehen, btw. Also, ich brauch nicht nur die Standuhr, sondern auch Geld, Techniker, Leute die meinen Regisseur-Klappstuhl wärmen und mir Getränke bringen, aber eine Standuhr wär schon mal ein Anfang.
Dann wäre etwas weniger Stress schon von Vorteil, weil ich momentan mich wirklich gehetzt fühle, aber das perverse dabei ist ja, dass ich mir in dieser Rolle gut gefalle. Nur, ich hab keine Zeit, zu schreiben, was wiederum grausam ist, und dann will ich lieber weniger beschäftigt sein oder oft lange Zugfahrten machen müssen.
Oh mein Gott, Kartoffelsalat mit zu fettiger Mayonnaise.