Archive for September, 2004

Thursday, September 23rd, 2004

Ich schreibe angeblich wie Kafka. Nur mit dem Unterschied, dass Kafka wahrscheinlich nachdachte, bevor er schrieb, und ich einfach so schreibe. Na ja, vielen gefällt mein Stil, der eigentlich kein Stil ist. Whatever.
Tagesgeschehen? Ray Charles hat Geburstag. Bzw. hätte Geburstag, wenn er nicht am 10. Juni gestorben wäre. Das weiß aber jeder, der Google benutzt hat und sonst keine Probleme hat.
Ich ernähre mich seit vier Tagen mittags von Käsebroten, und wenn ich heimkomme, seit zwei Tagen von Fisch und Kartoffeln in verschiedensten Formen. Und ich frage mich ernsthaft, warum. Ich werde morgen was anderes mit in die Schule nehmen. Es fragt sich bloss, was dieses andere sein wird.
Ich will eine antike Standuhr in unserem Klassensaal. Dann könnten wir Eintritt verlangen. Wer würde Eintritt bezahlen, um die Surrealität in the box sehen zu können?
Desweiteren festgestellt, dass sich kreative Momente sehr schnell in frustrieende Momente umwandeln können, wenn man anstatt schreiben zu können schwimmen halten muss, was man erst in dem Moment bemerkt, in dem man sich eigentlich einen Inspirations-Tee machen will. Na ja, die Tage werden weiterhin grau bleiben, und morgen habe ich um halb fünf vieleicht auch Lust, etwas zu schreiben, wenn ich nicht gestorben oder totmüde bin, wegen 7 Stunden Schule plus eine Stunde Mittagspause plus eine gute Stunde Busfahren und auf den Anfang des Unterrichts waren und Nach-Hause-Gehen insgesamt.
Ich will wieder Ferien. Ich will die Sterne und ich will endlich Band 9.

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Wednesday, September 22nd, 2004

Marathonlaufen. Irgendwie klingt das so gut, wenn irgendwelche Leute im Fernsehen einem weismachen wollen, jeder könnte das quasi aus dem Stand heraus, und dann stellt man fest, dass man es nicht mal auf nen 500-Meter-Sprint bringt, wenn man einen Zug, der gar nicht fährt, erwischen will. Aber das habe ich euch gestern schon erzählt.
Ich find halt bloss, dass man es wiederholen sollte, weil, das kann Leben retten. Oder Kräfte von anderen schonen.
Cafeteria. Terry Prachett. Schokocroissants. Ich sitz in der Halle/Aula, weil sie uns nicht in die Klassenräume lassen, friere, da die Türen dauernd auf sind, und es trotzdem zu warm ist, um die Jacke anzuziehen, bzw. es schnell wieder warm werden kann, wenn die Türen halt wieder mal zu sind, esse Käsebrote, lese meinen eigenen Roman und schau meinem Geschichtslehrer zu, wie er sich eine Dose Mineralwasser aus dem Automat holt. Und zu mir kommen keine Informatikstudten, sondern Leute von der Kunst-Sektion, die unglücklicherweise in meinem Gebäude Musik haben und bedauern mich. Und ich bin froh, Leute zu sehen, mit denen man vernünftig reden kann. Vieleicht sollte ich auch Wuschelhasen malen.
Ich überlege mir, meinen hässlichen Agenda irgendwie zu übermalen bzw was auf den Einband zu kleben, das meinem Lebensgefühl enspricht und kreativer aussieht als ein Pseudo-Blitzkastenfoto von eineinhalb Leuten in nem Einkaufswagen.
Ich will mal wieder Brot backen. Denn Brot backen, das ist wie das Leben selbst, und überhaupt, das ist, als ob man ein Kind bekommt, das man nachher aufessen darf, was auch noch gesund ist. Aber mir fehlt es an Zeit, und überhaupt, mir fehlt es chronisch an Zeit, obwohl ich eigentlich jede Menge Zeit haben sollte.
Wann ist wieder Wochenende? Wann sind die nächsten Ferien? Wann habe ich meine Rente?
Ruhig, Fire. Radio-Soap schreiben. Schülerzeitung aufbauen. Die Revolution vorbereiten. Steine sammeln, um jedes verdammte Fenster der Banken in Lux/City einzuwerfen. Und tief durchatmen. Irgendwann mit irgendwem telefonieren.
Ich sollte weiterschreiben. Ich sollte einfach weiterschreiben, einfach nicht mehr aufhören, zu bloggen, bis ans Ende meines Lebens, und mit meinem letztem Atmenzug schicke ich das ganze per FTP auf den Server, und dies wird dann mein elektronischer Grabstein.
Nein, eigentlich meinte ich mit weiterschreiben, dass ich an meiner halb-NGE-FF, halb-eigene-Fic, bzw. einfacherer ausgedrückt an NEON ODED weiterschreiben sollte. Weil das ne tolle Welt ist, in die man flüchten kann, wenn man ohne Schokocroissants in einer kalten Halle voller Siebtklässler sitzt, und sich fragt, wenn es einen Gott gibt, was man getan hat, dass er einen so strafe.
Und dann kommt ein Relilehrer, der einem von einem Artikel namens “Die Rückkehr der Religion” im Handelsblatt erzählt und eine Stunde lang darüber labbert und den Eindrucke erweckt, als halte er und die EU-Aussenminister potentiell jeden Moslem für einen Terroristen und so abfällig über Cauvinisten redet, als wären die schon fast keine Christen mehr, dass ich fast etwas gesagt hätte. Allerdings hatte ich Angst, den Mann zu überfordern. Man fragt die Schüler nicht, aus welchem Land die Cauvinisten kommen, wenn man weiß, dass genau derselbe Schüler antworten wird und wenn man das in einem einzigen Satz während 15 Sekunden erklären könnte, anstatt 5 Minuten heitere Ratespielchen zu spielen.
Ich will Bert zurück. Oder etwas equivalentes, wegen mir auch nur Filme-Anschauen oder Nur-Diskussion, aber niemandem mit Bollendorf-Akzent und null Erfahrung. Und auch niemanden, der mit der Bibel arbeiten will.
Ach, es gibt keine objektive Wahrheit. Ich muss dieses Buch von Eco nochmal lesen und Wortgefechte mit dem Mann anfangen. Irgendwas drängt mich dazu, dies zu tun.
Bert mailen? Bert mailen.
Fireball.
edit: Da hatte ich doch glatt den Kommentar-Link vergessen, ich Schussel, ich.

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Tuesday, September 21st, 2004

Menschen sind keine gebornenen Marathonläufer. Und was immer das Fernsehen euch da erzählen will, es stimmt nicht. Jedenfalls nicht, wenn man einen Rucksack auf dem Rücken hat und sich furchtbar dämmlich vorkommt, weil man ja Rastas hat, und das sicherlich furchtbar doof aussieht, wenn man da so rennt wie ein Irrer und dabei aus der Puste kommt, dann wieder schnell geht.
Alles nur, um festzustellen, dass der Zug zehn Minuten, nachdem man auf dem Bahnhof angekommen ist, kommen wird. Ich verlasse mich jetzt wirklich nur noch auf die Zugpläne. Sollte ich jedenfalls. Obwohl, Misstrauen ist was schlechtes, aber halt manchmal auch ein wenig gesünder. Oder kräfteschonender.
Dann darf ich jetzt ne Radio-Soap schreiben. Okay, das ist etwas für die Geschichtsstunden oder Religionsstunden oder sowas. Und ich muss sagen, dass meine neue Deutschlehrerin mir symphatisch ist. Okay, das kann sich ändern, aber wir hatten ne relativ intelligente Diskusion in der Klasse. Und das in der ersten Stunde. Das ist toll, mal sehen, wie es weitergehen wird.
Und überhaupt, Schule. Ich hab schon keine Lust mehr. Ist das normal?

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Monday, September 20th, 2004

Google weiß alles. Google weiß sogar, dass die Zeilen, die Naru sucht, aus Tori Amosses New Age sind. Google mit WLAN ist wie Gott.
Now I'm a beliver…
Ich liebe dieses Lied… man kann so richtig gut Blätter von seinen eigenen Romanen dabei klassieren und muss an Shrek udn diesesn Typen aus der “Best of the Sixties”-Dauerwerbesendung denken, weiß noch einer, wie der heißt?
Ich hatte heute 7 Stunden Schule, danach ne Versammelung der Schülerzeitung und danach ne meute Fünfjähriger, denen ich Schwimmen beibringen soll. Und morgen habe ich eine Stunde und zehn Minuten, nachdem meine Schule aus ist, eine Versammelung im dreissig Kilometer weiter entfernten Lux-City, und ich muss versuchen, den Zug am anderen Ende von Diekrich zu kriegen, was dank dem falschen Gebäude ein Problem werden könnte. Na ja, ich muss halt schnell sein. Oder ich sollte meine mir von der Natur gegebenen Fähigkeiten als Ausdauerjäger unter Beweis stellen und der Zeit wie einem wilden Tier, von dem ich mich ernähren will, hinterherjagen.
Ja, ansonsten trinke ich leckeren schwarzen Tee, drehe meine Rastas, drehe durch wegen unsinnigen Regeln in dem Gebäude wie “In der Mittagspause darf sich niemand in den Gängen aufhalten” und mein Drucker ärgert mich, weil er nach nur 83 Seiten beschliesst, dass die neue schwarze Patrone leer ist. Wir brauchen einen neuen. Dringend. Genauso wie wir einen neuen Monitor brauchen, denn gesundes 60-Hertz Flimmern bei 1280*1024 auf nem 14″ Monitor ist dann doch nicht so prickelnd. Aber flimmernd.
Und was gutes am Herbst gibt es doch: Sonnenaufgang, genau dann, wenn man aufsteht. Herrlich rosa und so.

Sunday, September 19th, 2004

Ehm… ja, mix hat Recht, es ist ne Rasta bzw. Dread mit einer roten Perle, die Bestechung für Wie man Jack Sparrow zum Weinen bringt. Ja, Comme hat somit quasi Piratenbashing unterstüzt, damit aber dafür gesorgt, dass ich PotC nicht mehr als Den schlechtesten Film aller Zeiten bezeichne. Das ist Master and Commander. Uh, da geht nichts drunter.
Perlen in die Rastas machen. Haare einnähen, die am anderen Tag schon wieder raus sind. Oder es sind andere raus. Jedenfalls, das ist ne ganz schöne Gedultsarbeit, besonders, wenn man keinen ordentlichen Spiegel hat, vor den man sich sitzen kann, um das zu tun. Ich fürchte auch, dass ich die Perlen eventuell nicht mehr raus kriege, wenn die Rastas unten zu viel nachfilzen. Aber momentan habe ich nur drei drinnen, mal sehen, ob ich noch welche reinmache.
Bort durfte ich gestern keins Backen, weil meine Mutter, als ich auf die glorreiche Idee kam, schon welches gekauft hatte. Und es schmeckte auch noch gut, aber halt nicht so wie selbstgebackenes.
Ui, metaphysische Veranstaltungen! Irgendwie intressieren mich die, so lange es nicht gerade künstlich in die Länge gezogene Gottesdienste sind, in die man mitgeschleppt wird. Aber ich find die Symbolik von all diesen Dingen fazinierend. Nur dauern sie halt oft viel zu lange und sind, wenigstens im Christentum, zu unspektakulär und ZU symbolisch. Teilt echtes, selbstgebackenes Brot aus! Gebt den Leuten Nutella dazu! Und den Messwein für jeden und am Anfang der Messe! Dann singen sicherlich viel mehr Leute mit. Aber auf mich hört ja niemand. Und Metaphysik ist was schönes. Kann man das studieren?
Ich glaub, ich schenk meiner Mutter auch so einen Milchschäumer. Immerhin versucht sie schon seit ungefähr nem Jahr verzweifelt, Schaum auf den Cappuchino zu kriegen.
Ich trink meinen schwarzen tee aus China bzw. aus Frankreich, mit Jasmin und dem braunem Zimt-Zucker, jedenfalls riecht und schmeckt er ein wenig nach Zimt. Und meine Mutter meint, sie wäre gerne Teetrinkerin, weil man so viele Sorten ausprobieren kann. Ich glaub, ich brauch dieses “Nalu”-Koffein Getränk, von der Coca Cola-Company, das hat mich zwar auch nicht am Schlafen gehindert, schmeckte aber gut und verlieh mir den Eindruck, mich wach zu halten, wenn ich es wollte. kann man sich Koffein auch direkt injizieren? *an eine Voyager-Folge denk*

Sunday, September 19th, 2004

dread mit perle drin - speziell für comme

Well, you've asked for it, comme!

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Saturday, September 18th, 2004

Okay.
Falsches Gebäude. Siebtklässlerstock.
7 Stunden Schule an drei Tagen. Um halb 5 zu Hause.
Okay.
Noch ist die Welt nicht untergegangen. Kann aber nicht mehr so lange dauern. Räucherstäbchen würden helfen, ja. Lilienduft ist was tolles.
Alanis liest Kishon? Kishon ist toll, obwohl ich mal wieder was lesen sollte, da ich jetzt, im Gegensatz zu meinen Leseversuchen im dritten Schuljahr, auch was verstehen könnte. Alanis kriegt aber auch nen Link, denn Links sind was schönes. Blogosphäre sowieso.
Mhmm, von wem habe ich heute geträumt? Von niemanden. Jedenfalls kann ich mich nicht daran errinen. Und schwarz-ro-gestreifte Sachen sind irgendwie toll. Obwohl das irgendwo immer “Freddy Krüger” und “Punk” schreiht. Oder vieleicht geradedeshalb.
Egal, ich träume von der Blogosphäre. Und von Firefox. Die Welt brennt. Ja, ein neues Kapitel für Geschichtsbücher in 1000 Jahren: “Die Browser Kriege”.
Designunterhosen? Riesenpfeffermühleninvasion? Yeah! Ich bin dabei. Einziges Problem könnte sein, dass ich ja offiziell kein TI bin. Aber wenn das niemanden etwas ausmacht, immer wieder gerne.
*musikalischen Anfall hat* *das Gitarrensolo von “Astro” (von den White Stripes) spiel (auf der Luftgitarre)*
Die Welt und besonders das Leben ist wie Brot, das man bäckt. Man mischt den Teig, schüttet Sonneblumenkerne und chinesiche Leinsamen aus biologischem Anbau rein und wartet dann. Bis der Teig aufgangen ist und dann backt man und verwandelt den Teig in essbare Materie, in ein Brot. Oh, seht ihr die gewaltige Metapher dahinter? So wie Teekochen und ein Fisch entgränten in Wahrheit alle nur die Suche nach dem einen Punkt, dem einzigen Fixpunkt des Universums sind, so ist Brotbacken und nur ein weiterer haushaltsalchmemistischer Prozess, den jene durchführen, die auf der Suche nach dem einen Punkt , dem Aufhängepunkt des einziges Pendels, und natürlich Nahrung, sind. Und so wie das Brot geschmackvoll und knusprig wird, wie der Tee eine schöne Farbe bekommt, wie der Fisch knochenlos wird, so findet man sich selbst auf dem Weg zu dem einen Brot, dem einen Tee und dem einen grätenlosen Fisch..
Ich muss mich irgendwann mal mit Umberto Eco unterhalten. Im Arts et Metiers von Paris, auf Saint-Martin-des-Champs, in der Kapelle der früheren Abtei, dort, wo das Pendel hängt. über Riesenpeffermühlen und Designerunterhosen.

Thursday, September 16th, 2004

Okay.
Ich habe es nicht geschafft. Trotz allen euren lieben Wünschen, die ich viel zu spät gelesen habe, nämlich, als es schon passiert war, und für die ich mich nochmal herzlich bedanke!
Gut, atmen wir durch und halten uns die Katastrophe nochmal vor Augen. Die Neunte. Mit Siebzehn.
Okay, es ist kein Weltuntergang.
Weil, der beginnt ja sowieso in Ettelbrück und nicht in Dikirch.
Hab heute bemerkt, dass mixens Bruder im Schülercomitee ist. Schön.
Sonnenblumen. Gute Gedanken. Wunderbarer Tee und Candiszucker, den mir meine Mutter aus Frankreich mitgebracht hat. Nette Ratschläge. Und ich wandere die Bordsteinkante entlang, weil der Bürgersteig noch immer nicht fertig ist und ich nicht durch den Dreck laufen will. Und auch nicht auf der Straße. Ich denke über mein Leben nach. Es ist kalt. Es ist Herbst. Der luxemburgische Sechs-Monate Herbst hat begonnen. Wir können nun alle eine Höhle gebrauchen. Und Räucherstäbchen. Und eisgekühlten Orangensaft. Obwohl, nee, lieber Tee. Aus Frankreich.
Mein Bruder hat Bert im nächsten Jahr in Reli. Ich freu mich auf den Reliunterricht. Profilieren. Oder öffentlich erklären, dass, wenn es einen Gott gibt, er mich ausgesandt hat, den Zeroismus zu verkünden, so wie er einst Moses ausgesandt hat, sein Volk zu befreihen, denn welcher Gott lässt die Leute schon vor seiner Kirche vom Glauben abfallen?
Geopolitische Details über Luxemburg habe ich schon in meinen früheren Posts einmal erwähnt, ich empfehle aber ganz allgemein Wikipedia, um geopolitische Informationen über allen Damen und Herren Länder abzurufen. Und Informationen über lustige Pseudowissenschaften, wie Ziegelphysik, Paläo-Astronautik (allein das Wort klingt so geil!) oder z.B. Anthroposophie. Kann man sowas studieren?
Ich will auch nen Winterhaus auf der Südhalbkugel. Oder wir bauen uns eins zusammen, und gestalten die Wände nach eigenen Ideen, und überhaupt, dann können wir uns den eisgekühlten Orangensaft von frisch geerneten Orangen aus dem Garten selbst pressen. Also, einmal im Jahr.
Und ich will ein Wasserbett.
Und eigentlich mag ich den Herbst, obwohl er so total scheisse ist. In weniger als nem Monat werd ich 17. Ich sterbe.

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Tuesday, September 14th, 2004

Wisst ihr, was frustrierend ist?
Zu bemerken, dass niemand von der “Blog-Clique”, um es mal so zu nennen, gebloggt hat.
Wisst ihr, was frustrierender ist?
Es dank RSS auf den ersten Block zu sehen.
Meine Mutter hat komische Bekannte. Dh. Leute, mit denen sie irgendwann mal in der Klasse war, und die heute Informatiklehrer sind, was meine Mutter nicht wusste.
Und dann seh ich Fotos, auf denen ehemalige Religionslehrerinen von mir drauf sind, im Kindergartenalter, und die Eltern von 3-4 Leuten aus meinem Freundeskreis. Sehr merkwürdig.
Was ich noch zum elften September sagen wollte:
Ich hab es schon mitbekommen, aber mehr oder weniger schnell verdrängt. An dem Datum war die Befreihung Luxemburgs irgenwie aktueller als Terror vor drei Jahren.
In genau einem Monat (nicht Moment, wie hier anfangs stand!) bin ich 17. Ist mit heue erst aufgefallen, als meine Mutter es erwähnte. Was für ein kranker Gedanke.
Ich habe dunkele Wolken im Rücken. Ich werde morgen einen Kampf auf Papier ausführen, einen Kampf gegen Verben, Grammatik und gegen Phytagoras und seinen Satz. Und ähnliche schreckliche Gegner aus dem Französich- und Mathematikunterricht.
Wünscht mir Glück, mehr als sterben kann ich nicht!

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Tuesday, September 14th, 2004

Naru hatte Recht. Gut, vieleicht hat Naru oft Recht, aber Naru hat mit vielem Recht, was sie so sagt, und so zB. auch mit der Kommentarfunktion, die aufgrund eines vergessenen” nicht ging. Also, das kleine Fenster ging nicht mehr auf, in dem man kommentieren kann. Ich hoffe, das klappt jetzt bei jedem wieder, und alle sind glücklich. Das zeigt uns mal wieder, dass wir unseren HTML-Code validieren sollten.Every fucking Day…
Oh,was ist RSS? Ich erklärs kurz:
RSS sind kleine Textdatein, die es erlauben, in speziellen Newsreader wie zB. Thunderbird neben seinen Emails auch zu überprüfen, ob sich in einem Blog bzw. einer Newsseite etwas neues getan hat. So muss man nicht ständig die Seiten aufrufen, sondern wird bequem alamiert, wenn sich was getan hat und spart sich so Entäuchungen. Nur bei Naru klappt das nicht, weil xanga das offenbar nicht anbietet, aber an sich ist das nicht so schlimm, so kriegt Naru weiterhin so 100 Klicks am Tag, von denen die Hälfte ich war.
Obwohl, jetzt geht ja wieder die Schule an. Nachprüfungen. Mathe und Französich. Horror. Horror vor den Nachprüfungen, Horror davor, es nicht zu schaffen und sich nen ganzes Jahr lang zu langweilen und Horror davor, sie zu schaffen und wieder zur Schule zu müssen.
Ich meine, Schule an sich ist nicht das Problem. Wenn man erst mal im richtigen Gebäude ist, ist das eigentlich ne tolle Sache, man latscht herum, grüßt Leute - und so schlimm ist der Unterricht an sich auch wieder nicht. Müssen bloss noch Klausuren und Hausaufgaben weg. Oder wenigstens die Hausaufgaben, weil das wirklich so ein Blocker ist, man hat nicht nur 6, oder 7 oder vieleicht auch nur 4 oder 5 Stunden Schule, oder der Stundenplan wird mal wieder geändert, weil er eigentlich niemanden gefällt und es überhaupt totales Chaos ist, sondern auch noch mindentens ne Stunde zu Hause, wo man eigentlich Zeit verliert, die man theoretisch “Freizeit” hat. Das ist nicht sehr ehrlich vom System. Aber wahrscheinlich intressiert das das System nicht.
Und die 12… *stöhn* Ich komm, wenn das alles gut geht, in die vierte, dh. die viertletzte, dh. die 10. Wie grausam. Ich sterbe. So lange, bis ich so alt bin, um wirklich sterben zu können.
Aber ich erzähl erst mal, was ich heute so gemacht hab.
Zuerst mal hat meine Mutter mich aus dem Bett geworfen, weil sie mich wegen diverser Fu0krankheiten zum Arzt schleppen wollte. Ich stand dann aufm Klo, als Anne mich anrief - aufs Handy, das in meinem Zimmer lag. Ich hatte es in der Hand, als es zu klingen aufhörte. Na ja, bis ich dann realisiert habe, dass “fünf nach halb zehn” auf meiner Digitaluhr 9:35 undnicht 10:35 wäre, war es auch schon Viertel nach Neun und ich musste los. Um 10 Minuten aufm Bahnhof zu warten. Man kann nicht pünktlich auf nem Bahnhof eintreffen. Endweder man kommt just zu spät, oder man muss noch wenigstens 10 Minuten warten. Das scheint so ein Naturgesetz zu sein.
Okay, frühstücken und Mittagessen und mir ein tolles modisches, stylisches, dunkelgrünes Tuch für in meine Haare kaufen, sind teure Sachen, die man in Lux-City machen kann.
Die Versammelung übers Radio-machen verlief gut, ich freu mich richtig darauf, da etwas machen zu können, und das wird auch richrig toll. Und ich hab Werbung für mein Blog gemacht, und grüße alle die Leute, die das jetzt lesen und sich freuen, das sie erwähnt werden *wink*
Danach noch so endlose Gespräche über Beziehungsprobleme, und überhaupt, neuerdings scheine ich wirklich den Leuten bei ihren Problemen helfen zu können, vieleicht sollte ich Lisas Idee klauen und Psychologe werden. Obwohl ich ja immer wegen Dr. Lecter Psychologe werden wollte, was dann wieder ne eigene Idee wäre, aber aus ganz andere Bewegründen.
Oh, und ich werd ne Philosophie-Rubrik in unserem Radiomagazin machen. Und wir machen ne Radio-Soap, mit vielen vielen Mädels und zwei Jungs, das wird sicher lustig. Und so halt.
Und dann dieser Jason-Bourne Film anschauen, der richtig gut war, und Spaghettis essen, wo es sehr scharfe Spagehttis gibt, die “Fireball” heißen. Ich hab mir aber welche genommen, die einen unausprechlichen italienischen Männernamen hatten, weil ich fand, wenn mann nur Geld für ein Getränk hätte, dann sollte man etwas nehmen, das nicht allzu scharf wäre.
Lustiger Tag. Nur, ich hab sehr viel Geld ausgeben, und sehr viel nur zum Essen, was schlecht ist, weil das Geld ist irgendwo weg bzw. in meinem Verdauungstrakt, und da nützt es mir nicht wirklich viel. Aber so geht es halt im Leben.
Wars das? Ich glaub, ich hab alles gesagt, was ich sagen wollte. Ich hoffe es jedenfalls. Habe ich erwähnt, dass ich am liebsten in ne Schule gehen würde, wo ich im kreativen Schreiben, Webdesign und ähnlichen Dingen unterrichtet würde. Aber so etwas gibt es nicht. Leider.